Doch die Liga bleibt unbeirrt. Nachdem zunächst
TKO-Präsident Mark Shapiro im September höhere Ticketpreise angekündigt hatte,
meldet sich nun
WWE-Präsident Nick Khan zu Wort. Seine Botschaft ist eindeutig:
Die Preise bleiben hoch!
Im Rahmen des aktuellen Quartalsgesprächs mit Investoren
erklärte Nick Khan die Preisstrategie von
WWE. Demnach halte man die
Ticketpreise nicht für überzogen, sondern für „angemessen“.
Nick Khan:„Wir haben Preise entsprechend der Marktlage erhöht“
„Die Auslastung ist nach wie vor sehr hoch. Wir haben die
Preise entsprechend dem Marktniveau angepasst. Das gilt für Premium Live
Events,
Raw,
SmackDown,
Saturday Night’s Main Event und alle
anderen anderen Shows, bei denen
WWE Tickets anbietet. Wir bleiben in dieser
Hinsicht weiterhin optimistisch“, stellte er klar.
Der 51-Jährige verwies auf die weiterhin starke Auslastung
der Events. Solange die Hallen voll seien, sehe man keinen Grund, an der
Strategie etwas zu ändern.
Und tatsächlich: Die Zuschauerzahlen geben ihm
bislang recht.
Zwischen Juni und September dieses Jahres kamen im Schnitt
knapp 10.850 Zuschauer zu TVC-Tapings. Das ist nahezu identisch mit dem Niveau
von 2024. Von einem Einbruch ist also allen Beschwerden zum Trotz nichts zu
sehen.
Weniger WWE-Shows, höhere Nachfrage
Direkt nach der Übernahme habe man beschlossen, die Zahl der
nicht im TV übertragenen Veranstaltungen deutlich zu reduzieren. „Das führte zu
einer größeren Knappheit auf dem Markt für unsere im Fernsehen übertragenen
Events“, so Khan weiter.
Die künstliche Verknappung schaffe einen sogenannten
„Scarcity-Effekt“. Also höhere Nachfrage durch ein geringeres Angebot. Auch die
internationale Ausrichtung der Liga spiele dabei eine entscheidende Rolle: „Das
sorgt für zusätzliche Knappheit in den Vereinigten Staaten. Das ist in Bezug
auf unsere Gesamtstrategie eine positive Entwicklung ist.“
Im kommenden Januar wird
WWE den
Royal
Rumble in Saudi-Arabien austragen, 2027 folgt dann der historische
Schritt:
WrestleMania
zum ersten Mal außerhalb Nordamerikas, ebenfalls in Saudi-Arabien.
Finanziell kann TKO zufrieden sein
Während Fans in den USA und weltweit immer tiefer in die
Tasche greifen müssen, klingeln bei TKO die Kassen. Die Muttergesellschaft
meldete im aktuellen Quartalsbericht Rekordwerte:
1,12 Milliarden US-Dollar
Umsatz und 106,8 Millionen US-Dollar Gewinn im dritten Quartal.
WWE steuerte
dabei 402,1 Millionen US-Dollar bei, rund 75,8 Millionen mehr als im
Vorjahreszeitraum.
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