Dies ging sogar so weit, dass
WWE-Wrestler ihr Unverständnis
zeigten. Randy Orton bezeichnete die Preise für
WrestleMania in diesem Jahr als
„peinlich”.
Auch beim
Bash in Berlin im vergangenen Sommer
mussten Fans tief in die Tasche greifen. Ringside-Plätze kosteten deutlich
vierstellige Beträge, selbst die besten Plätze im Unterrang schlugen mit bis zu
1.000 Euro zu Buche.
Premium-Packages, die Tickets für beide Mania-Abende in Reihe
eins sowie für Raw und einige weitere Goodies beinhalten, beginnen bei
unglaublichen 70.000 US-Dollar. Selbst Plätze in den Reihen zwei und drei
werden für 35.000 bis 50.000 US-Dollar pro Person angeboten.
Damit übertrifft
WrestleMania 42 die ohnehin schon
enormen Preise des Vorjahres noch einmal deutlich. Beim
Clash in Paris ging
es so weit, dass einige Fans den Sprechchor „Wir haben kein Geld mehr“
anstimmten.
Doch das könnte erst der Anfang sein. Denn TKO-Präsident und
Chief Operating Officer Mark Shapiro machte nun deutlich, dass sich die Fans
auf noch höhere Preise einstellen müssen.
Bei der
Goldman
Sachs Communacopia & Technology Conference am Mittwoch sprach
Shapiro offen über die Ticketpreisstrategie von
WWE und UFC. Seine Botschaft
war eindeutig: WWE habe noch längst nicht das Maximum aus seinen
Ticketverkäufen herausgeholt. Anders ausgedrückt: Im Vergleich zur UFC seien
die Eintrittspreise bei WWE noch deutlich zu niedrig.
„WWE ist beim Ticket Yield noch nicht da, wo die UFC steht.
Wir haben in diesem Bereich noch einiges zu tun“, erklärte Shapiro. Das
Unternehmen plane, die erfolgreiche Preisstrategie der UFC auch bei
WWE weiter
zu implementieren. Diese sogenannte „Ticket Yield“-Strategie zielt darauf
ab, durch variable Preisgestaltung die Gewinne zu maximieren.
„Nachdem wir gesehen haben, was wir mit der UFC erreichen
können, übertragen wir das nun auf
WWE. Sei es beim Ticket Yield oder beim
Zurückhalten und Vorverkauf über OnLocation. Und das funktioniert wirklich sehr
gut“, erläuterte der TKO-Präsident die erfolgreiche Umsetzung der neuen
Strategie.
Dazu dürfte auch die Austragung von WrestleMania in
Saudi-Arabien zählen. Hier findest du
die ersten Infos dazu.
Eines ist klar: Die Preisspirale dürfte sich auch in Zukunft
weiter nach oben drehen. Im kommenden Jahr kommt
WWE für mehrere Termine nach
Deutschland. Unter anderem nach Düsseldorf für eine Live-Ausstrahlung von
Raw
und nach Berlin für
SmackDown. Man darf gespannt sein, wie tief die
Fans diesmal in die Tasche greifen müssen.