„Warum also sollte ich Kritik oder Ratschläge von jemandem
annehmen, mit dem ich niemals tauschen würde? So denke ich darüber.“
Unter anderem sorgte zuletzt ihr kurzes
SummerSlam-Match
gegen Jade Cargill für Diskussionen. Aufgrund der Länge sowie der gezeigten
Qualität. Kritikpunkte, die Stratton nicht gelten lassen möchte.
Grundsätzlich habe sie seit ihrem Aufstieg in der
WWE-Hierarchie einen deutlichen Stimmungswandel bei vielen Fans beobachtet.
„Als ich ins Main Roster kam, hatte ich das Gefühl, dass die Leute nett zu mir
waren. Aber sobald ich stärker gepusht wurde und eine Top-Rolle bekam, wandten
sich manche plötzlich gegen mich.“
Aus Neid? Aus Eifersucht? Oder einfach, weil der Aufstieg zu schnell kam? Die Reaktion der amtierenden
WWE-Titelträgerin auf diese Entwicklung ist jedenfalls pragmatisch: kompletter
Social-Media-Entzug. „Ich bin mittlerweile sehr gut darin, die sozialen Medien
komplett zu ignorieren. Ich scrolle buchstäblich nur noch durch TikTok“,
verriet Stratton.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Tiffany Stratton
grundsätzlich keine Kritik annimmt. Die Frage ist nur, aus welcher Richtung sie
kommt.
„Am Ende geht es darum, seinen eigenen Wert zu
kennen. Wenn man das Positive glaubt, muss man auch das Negative annehmen.
Manchmal sollte man Kritik annehmen und daraus lernen. Dabei sollte man aber
immer reflektiert bleiben.“