Goldberg erkennt sich in Brock Lesnar selbst
„Er war mein bester Gegner, weil er mein Spiegelbild war.
Ein ebenso kühner Wrestler wie ich“, erklärte er.
„Ich habe Football gespielt.
Deshalb hat mich die Vorstellung von zwei absoluten Monstern im Ring besonders
gereizt. Ich habe mich auf die Matches gegen Brock mehr gefreut als auf alles
andere. Denn er war jemand, der auch harte Treffer gut wegstecken konnte.“
Auch nach seinem WWE-Abschied im letzten Juli hat Goldberg noch viel zu sagen.
Insgesamt dreimal standen sich die Muskelprotze gegenüber.
Wirklich überzeugend war jedoch nur eines dieser Matches.
Das erste Aufeinandertreffen bei WrestleMania XX am
14. März 2004 ging als Skandal-Match in die Geschichte ein. Die Fans im Madison
Square Garden pfiffen und buhten die beiden Kontrahenten gnadenlos aus. Grund
dafür war, dass beide nach diesem Match die Liga verlassen wollten.
Das beste Duell gab es bei WWE WrestleMania 33
Bis zum nächsten Duell sollten mehr als zwölf Jahre
vergehen: Bei der Survivor Series am 20. November 2016 musste sich
Lesnar nach weniger als eineinhalb Minuten geschlagen geben.
Das große Finale
fand schließlich am 2. April 2017 bei WrestleMania 33 statt. Es war
zweifellos das beste Match der Rivalen, mit dem besseren Ende für Lesnar. Trotzdem war auch GOoldberg am Ende ein Sieger, konnte er doch endlich viele Zweifler bei WWE von sich überzeugen. In der offiziellen WWE-Liste der großartigsten Mania-Matches landete es auf dem 47. Platz.
Ein weiteres Thema des kurzen Interviews war Goldbergs
Verhältnis zu Triple H. In der Vergangenheit hatte sich der 59-Jährige häufig
kritisch über WWE und insbesondere die Führungsriege geäußert. Auch
nach seinem
großen Abschiedskampf am 12. Juli des Vorjahres gegen Gunther bei
Saturday
Night's Main Event.
Die Probleme mit WWE-Macher Paul „Triple H“ Levesque
scheinen jedoch mittlerweile ausgeräumt zu sein. Dabei konnten sie sich lange
Zeit nicht ausstehen.
Friedensschluss mit Triple H
„Wir wurden beide von demselben Agenten vertreten. Noch
bevor ich zu WWE kam, hatten wir zudem eine Auseinandersetzung. Dann darf man
nicht vergessen, dass er mit der Tochter von Vince McMahon verheiratet war“,
erklärte er die Gründe.
Für ihn habe es sich seinerzeit wie eine klassische
No-Win-Situation dargestellt, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.
Am Ende siegte jedoch die Professionalität.
Heute sagt Goldberg über Triple H:
„Ganz ehrlich, er ist ein guter Kerl.“ Eine Aussage, die auch in dieser Kürze
bemerkenswert war. Denn bis vor Kurzem wäre sie vermutlich eher anders
ausgefallen.
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