WWE-Präsident Nick Khan unterschreibt bis 2030, TKO mit starkem Umsatzplus

WWE News
Freitag, 08 Mai 2026 um 19:31
wwe nick khan
Nick Khan hat seinen WWE-Vertrag zu saftigen Konditionen verlängert. Trotz Kritik vermeldet TKO ein starkes erstes Quartal 2026.
Der amtierende WWE-Präsident Nick Khan hat einen neuen Vertrag unterzeichnet, der ihn bis Ende 2030 an das Unternehmen bindet. Dies wurde im Rahmen des Quartalsberichts bekannt, den TKO Group Holdings, Inc. am Mittwoch bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichte.
Und der neue Vertrag hat es in sich. Demnach erhält Khan bis Ende 2026 ein jährliches Grundgehalt von 2 Millionen US-Dollar. Ab Januar 2027 steigt dies auf 3 Millionen Dollar pro Jahr. Hinzu kommen jährliche Bonuszahlungen: Für 2026 sind es bis zu 150 Prozent des Grundgehalts und ab 2027 sogar bis zu 200 Prozent.
Zudem erhielt Khan Aktienoptionen im Wert von 11 Millionen Dollar, die über vier Jahre gestaffelt ausgezahlt werden. Plus einen einmaligen Sonderbonus in Höhe von 5 Millionen Dollar.
wwe_tko_nick_khan_mark_shapiro
TKO-Präsident Mark Shapiro und WWE-Präsident Nick Khan (v. l.)

TKO freut sich über starke Umsätze

Dass TKO weiterhin auf Khan setzt, kommt nicht von ungefähr. Denn der WWE-Mutterkonzern hat gerade ein starkes erstes Quartal 2026 hinter sich..
Der Gesamtumsatz des Unternehmens stieg auf 1,6 Milliarden Dollar. WWE erzielte dabei 475,7 Millionen Dollar. Dies entspricht einem Plus von 84,2 Millionen Dollar im Jahresvergleich. Der MMA-Marktführer UFC kam auf 401,2 Millionen Dollar, was einem Zuwachs von 41,5 Millionen Dollar entspricht.
Den größten Sprung verzeichnete jedoch der Bereich IMG/On Location: Dank der Olympischen Winterspiele 2026 legte er um 179,1 Millionen auf 655,4 Millionen Dollar zu.
On Location ist ein Anbieter von Hospitality- und Event-Dienstleistungen für Sport-, Musik- und Lifestyle-Veranstaltungen. Das Unternehmen bietet vor allem Premium-Erlebnisse, VIP-Pakete und exklusive Ticketangebote, darunter auch für WWE- und UFC-Events, an. TKO übernahm die Firma Anfang des vergangenen Jahres.
Der Quartalsumsatz von WWE setzte sich im Detail wie folgt zusammen: 281,7 Millionen Dollar aus Medienrechten, 123,5 Millionen aus Live-Events und Hospitality, 26,2 Millionen aus Partnerschaften und Marketing sowie 44,3 Millionen aus Lizenz- und Konsumgüterprodukten.
wwe_royal_rumble_2026_frauen
Der Royal Rumble im Riad war ein finanzieller Mega-Erfolg für WWE
Den stärksten Wachstumstreiber stellten Live-Events und Hospitality dar, was auch auf den Royal Rumble in Saudi-Arabien zurückzuführen ist.

TKO-Boss: „Es wird immer Unzufriedenheit geben“

Wie nach jedem Quartal üblich, lud der Konzern die Aktionäre zu einer Telefonkonferenz ein. Unter anderem nahm TKO-Boss Mark Shapiro dabei auch Stellung zu der zuletzt aufgeflammten Diskussion über die Ausrichtung von WWE.
„Es wird immer wieder Unzufriedenheit unter den Fans geben, was die kreative Umsetzung, die Werbeflut und den Einsatz von Prominenten betrifft“, sagte er. Man nehme alle Rückmeldungen zur Kenntnis.
Dabei zog Shapiro Vergleiche zu anderen Sportligen und Unterhaltungsbranchen. Als Beispiele nannte er steigende Ticketpreise in den Kinos, längere Werbeblöcke bei ESPN, Trikot-Sponsoren in der NBA oder Namensrechte an Stadien. Letztendlich hätten sich die Fans auch an solche Veränderungen gewöhnt.
„An Veränderungen muss man sich erst gewöhnen“, sagte er. Die WWE stecke noch in den Anfängen der kommerziellen Integration. Beim Ausloten der Grenzen werde man Fehler machen, aber auch daraus lernen.
Damit du keine wichtigen WWE-News verpasst, folge Power-Wrestling auf WhatsApp – klick dafür auf diesen Link. (Tipp: Am besten gleich die Glocke aktivieren!)
Nicht nur der Algorithmus entscheidet, was du siehst! Priorisiere Power-Wrestling.de für vertrauenswürdige WWE-News in deiner Google-Suche – einfach hier das Häkchen setzen (Google-Konto erforderlich).
google_pref
loading

Loading