Und der neue Vertrag hat es in sich. Demnach erhält Khan bis
Ende 2026 ein jährliches Grundgehalt von 2 Millionen US-Dollar. Ab Januar 2027 steigt
dies auf 3 Millionen Dollar pro Jahr. Hinzu kommen jährliche Bonuszahlungen:
Für 2026 sind es bis zu 150 Prozent des Grundgehalts und ab 2027 sogar bis zu
200 Prozent.
Zudem erhielt Khan Aktienoptionen im Wert von 11 Millionen
Dollar, die über vier Jahre gestaffelt ausgezahlt werden. Plus einen einmaligen
Sonderbonus in Höhe von 5 Millionen Dollar.
TKO-Präsident Mark Shapiro und WWE-Präsident Nick Khan (v. l.)
TKO freut sich über starke Umsätze
Dass TKO weiterhin auf Khan setzt, kommt nicht von ungefähr.
Denn der WWE-Mutterkonzern hat gerade ein starkes erstes Quartal 2026 hinter
sich..
Der Gesamtumsatz des Unternehmens stieg auf 1,6 Milliarden
Dollar. WWE erzielte dabei 475,7 Millionen Dollar. Dies entspricht einem Plus
von 84,2 Millionen Dollar im Jahresvergleich. Der MMA-Marktführer UFC kam auf
401,2 Millionen Dollar, was einem Zuwachs von 41,5 Millionen Dollar entspricht.
Den größten Sprung verzeichnete jedoch der Bereich IMG/On Location: Dank der
Olympischen Winterspiele 2026 legte er um 179,1 Millionen auf 655,4 Millionen
Dollar zu.
On Location ist ein Anbieter von Hospitality- und
Event-Dienstleistungen für Sport-, Musik- und Lifestyle-Veranstaltungen. Das
Unternehmen bietet vor allem Premium-Erlebnisse, VIP-Pakete und exklusive
Ticketangebote, darunter auch für WWE- und UFC-Events, an. TKO übernahm die
Firma Anfang des vergangenen Jahres.
Der Quartalsumsatz von WWE setzte sich im Detail wie folgt
zusammen: 281,7 Millionen Dollar aus Medienrechten, 123,5 Millionen aus
Live-Events und Hospitality, 26,2 Millionen aus Partnerschaften und Marketing
sowie 44,3 Millionen aus Lizenz- und Konsumgüterprodukten.
Der Royal Rumble im Riad war ein finanzieller Mega-Erfolg für WWE
Den stärksten
Wachstumstreiber stellten Live-Events und Hospitality dar, was auch auf den
Royal
Rumble in Saudi-Arabien zurückzuführen ist.
TKO-Boss: „Es wird immer Unzufriedenheit geben“
Wie nach jedem Quartal üblich, lud der Konzern die Aktionäre
zu einer Telefonkonferenz ein. Unter anderem nahm TKO-Boss Mark Shapiro dabei
auch Stellung zu der zuletzt aufgeflammten Diskussion über die Ausrichtung von
WWE.
„Es wird immer wieder Unzufriedenheit unter den Fans geben,
was die kreative Umsetzung, die Werbeflut und den Einsatz von Prominenten
betrifft“, sagte er. Man nehme alle Rückmeldungen zur Kenntnis.
Dabei zog Shapiro Vergleiche zu anderen Sportligen und
Unterhaltungsbranchen. Als Beispiele nannte er steigende Ticketpreise in den
Kinos, längere Werbeblöcke bei ESPN, Trikot-Sponsoren in der NBA oder
Namensrechte an Stadien. Letztendlich hätten sich die Fans auch an solche
Veränderungen gewöhnt.
„An Veränderungen muss man sich erst gewöhnen“, sagte er.
Die WWE stecke noch in den Anfängen der kommerziellen Integration. Beim
Ausloten der Grenzen werde man Fehler machen, aber auch daraus lernen.
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