WWE Royal Rumble 2026 (31.1.26) Ergebnisse: Rumble-Entscheidung! Styles' Karriere endet! Sami scheitert!

WWE Premium-Live-Events
Sonntag, 01 Februar 2026 um 12:51
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WWE Royal Rumble 2026 aus Riad, Saudi-Arabien. Alle Ergebnisse und Entwicklungen zusammengefasst!

Der 39. WWE Royal Rumble hat die Weichen für die "Road to WrestleMania" gestellt. Bei der ersten Premium-Live-Event-Übertragung des Jahres waren laut offizieller Zahlen in Riad bis zu 25.000 Fans in einem in nur wenigen Wochen errichten Open-Air-Stadion live dabei.

Roman Reigns gewinnt sein zweites Rumble-Match

Erstmals seit 2015 startet Roman Reigns ein neues Wrestling-Jahr als Royal-Rumble-Sieger. Tief in der Nacht in Riad, um 2:00 Uhr Ortszeit, sorgte er in der entscheidenden Phase für das Ausscheiden von Gunther und sicherte sich sein Ticket für ein Titel-Match bei WrestleMania. Wie schon in der Vergangenheit spielte Gunther ganz am Ende um die Entscheidung um den Rumble-Sieg mit, blieb aber letztlich erfolglos.
Zuvor war Logan Paul von Roman eliminiert worden, Gunther schickte Randy Orton über die Seile.
Das Rumble-Match brachte ein Wiedersehen mit Brock Lesnar, der seine bekannte Dominanz ausspielte und ersten Kontakt mit einem neuen Superstar seiner Größenordnung aufnahm: Oba Femi. Lesnars Abgang kam allerdings erstaunlich plötzlich zustande: Cody Rhodes und LA Knight arbeiteten zusammen, um „The Beast“ über die Seile zu befördern.
Cody Rhodes schied nicht ganz ohne Fremdeinwirken aus. Jacob Fatu konnte den „American Nightmare“ zumindest bis auf den Ringrand befördern, dann griff plötzlich der unbeteiligte Drew McIntyre ein und sorgte mit einem Claymore für Codys endgültiges Aus.
Der erwähnte Oba Femi legte einen beeindruckenden Start im WWE-Hauptkader ein. Er konnte gleich fünf Superstars eliminieren, das gelang später auch Roman Reigns. Femi kam mit der Startnummer 1.
Sein direkter Rivale Bron Breakker wurde bereits beim Entrance von einer verhüllten Person attackiert. Es gab einen Stomp, dann landete Breakker im Ring und wurde gleich wieder rausgeworfen. Zumindest der Eindruck sollte erweckt werden, dass es sich bei dem unbekannten Angreifer um Seth Rollins handelte.
Sein WWE-Debüt legte der frühere Powerhouse Hobbs hin: Royce Keys gelang ein solider Start, fiel in seinen zehn Minuten im Ring aber auch nicht übermäßig auf.
Im Match standen sich zeitweise zwei El Grande Americanos gegenüber: Das Original (Chad Gable) kehrte zurück. Zu den eher unerwarteten Teilnehmern gehörten zudem zwei AAA-Talente: Mr. Iguana und La Parka. Beide spielten jedoch keine große Rolle.
Ein von vielen herbeigesehntes Wiedersehen mit Chris Jericho gab es unterdessen nicht.
Der Sieger wird nun entscheiden müssen, gegen welchen Champion der beiden Kader er im April in Las Vegas antreten will: Alles deutet ganz stark darauf hin, dass wir bei WrestleMania Roman Reigns vs. World-Heavyweight-Champion CM Punk sehen werden.
Sämtliche Rumble-Teilnehmer, die Chronologie der Ereignisse im Rumble-Match und viele Videos findest du hier.

Liv Morgan gewinnt das Rumble-Match der Frauen

Die PLE-Übertragung aus Riad begann mit dem Rumble-Match der Frauen, das erstmals Liv Morgan für sich entscheiden konnte.
Morgan lieferte sich eine aufregende Schlussphase gegen Rückkehrerin Tiffany Stratton (sie war seit ihrem Titelverlust Anfang November verschwunden) und NXT-Aufsteigerin Sol Ruca.
Bei der Auseinandersetzung auf dem Ringrand konnte sie Stratton und Ruca ins Aus befördern, dann hagelte es mithilfe des Ringpfostens ein Oblivion gegen Tiffy zum Sieg von Liv Morgan.
Morgan hatte zuvor ihre eigene Teampartnerin Raquel Rodriguez eliminiert, gerade als diese Rhea Ripley rauswerfen konnte.
Für die meisten Eliminationen im Match sorgte unterdessen Lash Legend (5), die besonders stark in Szene gesetzt wurde. Legend konnte mit Charlotte Flair, Jordynne Grace und Iyo Sky drei Hochkaräter rauswerfen.
Dazu gleichzeitig beide Bella-Schwestern: Jawohl, Brie Bella feierte im Rumble-Match ihre Rückkehr und kämpfte wieder an der Seite ihrer Schwester. Der „Brie Mode“-Moment war gleichzeitig die größte Überraschung im Teilnehmerfeld.
Ein Wiedersehen mit der seit WrestleMania verletzten Bianca Belair gab es unterdessen nicht.
Neben Sol Ruca waren mit Lola Vice, Kelani Jordan und Women’s-Champion Jacy Jayne insgesamt vier Frauen aus dem NXT-Kader mit dabei.
Eine untergeordnete Rolle spielte mit Becky Lynch eine frühere Rumble-Siegerin. Sie konnte ihre Rivalin Maxxine rauswerfen, wurde dann aber von Nattie (ehemals: Natalya) rausgeworfen.
Ein mancherorts erwartetes Wiedersehen mit AJ Lee gab es (noch) nicht. Lee vs. Becky Lynch scheint in den Plänen für WrestleMania aber dennoch vorzukommen.
Und wie entscheidet sich die Siegerin? Alles riecht derzeit nach Liv Morgan vs. Women's-World-Champion Stephanie Vaquer bei WrestleMania.
Sämtliche Rumble-Teilnehmer, die Chronologie der Ereignisse im Rumble-Match und viele Videos findest du hier.

AJ Styles’ WWE-Karriere endet

Für die wahrscheinlich größte Schlagzeile des Abends sorgte Gunther, der AJ Styles mit dem Sleeperhold in die Bewusstlosigkeit würgte. Der Phänomenale verlor das zweite Aufeinandertreffen mit Gunther dieses Mal klar – und musste, wie vorher festgelegt, seine aktive WWE-Karriere damit beenden.
Bis zu diesem Moment lieferten sich beide Männer ein dramatisches Aufeinandertreffen, in dem Styles den Ringgeneral einmal mehr mit seinem Calf Crusher in arge Bedrängnis brachte.
Doch als Styles’ Arm im Sleeperhold zu Boden fiel, war es zehn Jahre nach seinem Debüt beim Royal Rumble 2016 um AJs WWE-Karriere geschehen.
Es dauerte einige Minuten, bis das Publikum und er selbst diese bittere Realität akzeptieren konnten. Die Saudi-Fans zollten dem Styles im Anschluss ihren Respekt.

Sami Zayn scheitert schon wieder

Und noch eine weitere bittere Niederlage mussten die Saudi-Fans verkraften: Sami Zayn, der eine Woche zuvor bei Saturday Night’s Main Event #1-Herausforderer geworden war, scheiterte an Undisputed-WWE-Champion Drew McIntyre.
Nach elf Niederlagen gegen den Schotten in der Vergangenheit wollte Sami das Ruder mit der Saudi-Unterstützung herumreißen.
Doch sein Schicksal war nach einem unglücklichen Dive in der Anfangsphase vorgezeichnet: Zayn landete außerhalb des Rings unglücklich auf dem Rücken.
Drew zielte seine Aktionen dann immer wieder auf den Rücken ab – und beförderte ihn später sogar durch den arabischen Kommentatorentisch.
Der Publikumsliebling bewies Kämpferherz und versuchte, im Titelrennen zu bleiben. Doch dann fing sich Sami einen entscheidenden Claymore Kick ein. McIntyre wollte es ganz genau wissen und folgte mit einem weiteren Claymore Kick zum 1…2…3.
Sami Zayn hockte anschließend niedergeschlagen in der Ringecke. Schon wieder wurde nichts aus seinem Titeltraum.

WWE Royal Rumble 2026 im Podcast-Review

Zu diesem WWE Royal Rumble gibt es einiges zu besprechen! Das tun wir in unserem Podcast, der in Kürze erscheint.
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