Roman Reigns nimmt die WWE-Kollegen ins Visier
Zuletzt ist Reigns noch einmal deutlich kürzer getreten.
Doch was er in seiner Abwesenheit sah, gefiel dem ehemaligen
WWE-Champion ganz
und gar nicht.
„Um ganz ehrlich und transparent zu sein: Vor zwei Jahren
hat sich alles geändert. Was ich seitdem mache, ist nicht mehr ganz das, was
ich vorher gemacht habe“, sagte er.
Reigns räumte ein, dass er als „großzügiger Tribal Chief“
den Youngstern bewusst Raum gegeben habe. „Diese jungen Talente behaupten, wir
würden zu viel TV-Zeit blockieren!“
Er habe sich zurückgenommen, um anderen Wrestlern die
Möglichkeit zu geben, selbst zu Stars zu werden. Doch es sei niemandem
gelungen, beim Publikum over zu kommen. „Wir hängen seit zwei Jahren an diesem
Punkt fest. Wir haben uns nicht weiterentwickelt!“
Frustration über mangelnde kreative Entwicklung bei WWE
Seine Kritik richtete sich aber nicht nur an seine Kollegen,
sondern noch viel stärker an einen Teil der Verantwortlichen. Den
WWE-Präsidenten nahm er explizit aus. „Wir haben mit Nick Khan eine großartige
Führungspersönlichkeit. Gott segne ihn, was für ein Geschäftsmann. Er ist ein
Genie.“
Die Kreativabteilung – bekanntermaßen geleitet von Paul „Triple H“
Levesque – nahm er jedoch deutlich in die Pflicht. Ohne den
Hauptverantwortlichen jedoch namentlich zu erwähnen.
„Wir müssen kreativ mithalten“, forderte er. „Deshalb können
Leute wie ich, die danach streben, die Besten zu sein, nicht einfach
herumsitzen und Mittelmäßigkeit akzeptieren. Vor allem nicht, wenn ich es so
eingerichtet habe, dass jeder nur noch [den Elfmeter verwandeln muss].“
Große Chancen seien bisher einfach nicht genutzt worden.
„Wir sind auf Netflix. Das muss man ausnutzen! Stattdessen spielen manche herum
und versuchen noch herauszufinden, wie es funktioniert.“
Roman Reigns: „Ich fühle mich wie 25!“
Ans Aufhören denke er trotz seines mittlerweile
geschrumpften Terminkalenders noch nicht.
„Es waren ein paar harte Jahre. Aber nach einem so
erfolgreichen Lauf wie meinem muss man irgendwann auf die Bremse treten“,
stellte er klar. Nicht zuletzt aufgrund seiner Verpflichtungen als Familienvater.
„Ich musste mich zurücknehmen, aber ich bin voll
leistungsfähig. Ich bin erst 40 Jahre alt. Dank der ganzen Technik und des
Wissens, das wir heute haben, fühle ich mich wie 25. Ich bin absolut noch
bereit.“
Für Brisanz beim Royal Rumble ist damit in jedem Fall
gesorgt. Vor und hinter den Kulissen!
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