WWE-Ärger: Roman Reigns kritisiert plötzlich kreativen Stillstand

WWE News
Samstag, 31 Januar 2026 um 16:07
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Roman Reigns stellt klar, was in seinen Augen bei WWE schiefläuft. Dabei nimmt er vor allem die kreative Ausrichtung in die Pflicht.
Der „Tribal Chief“ ist zurück! Beim Royal Rumble wird Roman Reigns zum ersten Mal seit der Survivor Series wieder in den Ring steigen. Allzu glücklich wirkt er dabei allerdings nicht. Kurz vor seinem Comeback rechnete er in der Pat McAfee Show schonungslos mit der kreativen Ausrichtung bei WWE ab.

Roman Reigns nimmt die WWE-Kollegen ins Visier

Zuletzt ist Reigns noch einmal deutlich kürzer getreten. Doch was er in seiner Abwesenheit sah, gefiel dem ehemaligen WWE-Champion ganz und gar nicht.
„Um ganz ehrlich und transparent zu sein: Vor zwei Jahren hat sich alles geändert. Was ich seitdem mache, ist nicht mehr ganz das, was ich vorher gemacht habe“, sagte er.
Reigns räumte ein, dass er als „großzügiger Tribal Chief“ den Youngstern bewusst Raum gegeben habe. „Diese jungen Talente behaupten, wir würden zu viel TV-Zeit blockieren!“
Er habe sich zurückgenommen, um anderen Wrestlern die Möglichkeit zu geben, selbst zu Stars zu werden. Doch es sei niemandem gelungen, beim Publikum over zu kommen. „Wir hängen seit zwei Jahren an diesem Punkt fest. Wir haben uns nicht weiterentwickelt!“

Frustration über mangelnde kreative Entwicklung bei WWE

Seine Kritik richtete sich aber nicht nur an seine Kollegen, sondern noch viel stärker an einen Teil der Verantwortlichen. Den WWE-Präsidenten nahm er explizit aus. „Wir haben mit Nick Khan eine großartige Führungspersönlichkeit. Gott segne ihn, was für ein Geschäftsmann. Er ist ein Genie.“
Die Kreativabteilung – bekanntermaßen geleitet von Paul „Triple H“ Levesque – nahm er jedoch deutlich in die Pflicht. Ohne den Hauptverantwortlichen jedoch namentlich zu erwähnen.
„Wir müssen kreativ mithalten“, forderte er. „Deshalb können Leute wie ich, die danach streben, die Besten zu sein, nicht einfach herumsitzen und Mittelmäßigkeit akzeptieren. Vor allem nicht, wenn ich es so eingerichtet habe, dass jeder nur noch [den Elfmeter verwandeln muss].“
Große Chancen seien bisher einfach nicht genutzt worden. „Wir sind auf Netflix. Das muss man ausnutzen! Stattdessen spielen manche herum und versuchen noch herauszufinden, wie es funktioniert.“

Roman Reigns: „Ich fühle mich wie 25!“

Ans Aufhören denke er trotz seines mittlerweile geschrumpften Terminkalenders noch nicht.
„Es waren ein paar harte Jahre. Aber nach einem so erfolgreichen Lauf wie meinem muss man irgendwann auf die Bremse treten“, stellte er klar. Nicht zuletzt aufgrund seiner Verpflichtungen als Familienvater.
„Ich musste mich zurücknehmen, aber ich bin voll leistungsfähig. Ich bin erst 40 Jahre alt. Dank der ganzen Technik und des Wissens, das wir heute haben, fühle ich mich wie 25. Ich bin absolut noch bereit.“
Für Brisanz beim Royal Rumble ist damit in jedem Fall gesorgt. Vor und hinter den Kulissen!
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