"Irland kann konkurrenzfähiges Angebot für WrestleMania abgeben"
Maurice Shortall, Gemeinderat im irischen County Kilkenny, will der Regierung den Vorschlag unterbreiten, WrestleMania nach Irland zu holen.
„Als weltweit anerkanntes Event mit der Fähigkeit, Zehntausende internationale Besucher anzuziehen und erhebliche internationale Medienaufmerksamkeit zu erzeugen, bietet WrestleMania eine bedeutende Chance für Irland, seine Position als führendes Reiseziel für Großveranstaltungs-Tourismus zu stärken“, erklärte Shortall gegenüber dem
Irish Mirror.
Shortall beruft sich auf frühere Großereignisse, die bereits erfolgreich in seiner Heimat abgehalten wurden, darunter eine UFC Fight Night sowie NFL- und College-Football-Spiele.
„Der breitere regionale Nutzen für Countys wie Kilkenny wäre erheblich, mit starkem Potenzial für zusätzliche Tourismus-Effekte, verstärkte Inlandsreisen und eine größere internationale Sichtbarkeit für Irlands touristische Ziele außerhalb der Hauptregionen“, so Shortall.
Irland sei in der Lage, ein „glaubwürdiges und konkurrenzfähiges Angebot“ abzugeben.
Lyra Valkyria gehört zu den irischen WWE-Stars
WWE kommt nur gegen hohe Vorab-Garantie
Um WrestleMania nach Irland zu holen, müsste das Land eine hohe Standortgebühr garantieren. Las Vegas zahlte zuletzt rund 6 Millionen US-Dollar, um TKO im zweiten Jahr in Folge dazu zu bewegen, das Event in der Spielerstadt auszurichten.
Zu dem „finanziellen Anreizpaket“ („Financial Incentive Package“), wie es TKO-Präsident Mark Shapiro nennt, erhielt WWE im US-Bundesstaat Nevada 2026 zusätzlich eine Steuergutschrift von 4,2 Millionen US-Dollar.
Grundsätzliches Interesse kam bereits aus London
Irland ist nicht das erste Land auf unserem Kontinent, das das Wrestling-Spektakel ausrichten will: Bereits 2024 reisten WWE-Präsident Nick Khan und CCO Paul Levesque nach London, um mit Bürgermeister Sadiq Khan über eine mögliche WrestleMania-Ausgabe in der britischen Hauptstadt zu sprechen.
Wie konkret das Angebot der Engländer tatsächlich war und ob überhaupt konkrete finanzielle Anreize geschaffen wurden, blieb jedoch unklar.
2024 trafen die hochrangigen WWE-Vertreter den Londoner Bürgermeister
Mehrere US-Städte stehen bei WWE für WrestleMania auf der Liste
Nach WrestleMania 43, das 2027 in Saudi-Arabien stattfindet, gelten die US-Städte Nashville, Indianapolis sowie New Orleans als mögliche weitere Austragungsorte.
Nashville soll bereits ein Angebot für 2028 in Höhe von rund 3,5 Millionen US-Dollar abgegeben haben. Damit will die Stadt das neue Nissan Stadium in Szene setzen. Das Stadion soll 2027 eröffnet werden.
Indianapolis hat sich 2024 eine zukünftige Austragung gesichert und nach New Orleans wollte WWE ursprünglich in diesem Jahr kommen, bis dann der plötzliche Wechsel nach Las Vegas bekanntgegeben wurde.
WrestleMania in einem europäischen Land klingt auch deshalb weiterhin nach einem fernen Ziel…
Nicht nur der Algorithmus entscheidet, was du siehst! Priorisiere Power-Wrestling.de für vertrauenswürdige WWE-News in deiner Google-Suche – einfach hier das Häkchen setzen (Google-Konto erforderlich).