WWE-Ex Kevin Nash schießt gegen TKO: „Wo bleibt die Wertschätzung?“

WWE News
Samstag, 02 Mai 2026 um 13:57
wwe nwo kevin nash
Kevin Nash offenbart, warum er von WWE WrestleMania und der Behandlung durch TKO bitter enttäuscht war.
WWE-Legende Kevin Nash nimmt bekanntlich kein Blatt vor den Mund. Das war schon immer so. Egal, ob es um Weltpolitik oder das Wrestling-Business geht. Auch beim Streitthema TKO macht der nWo-Mitgründer keine Ausnahme.
Zwar steigt er schon lange nicht mehr in den Ring, doch die Verbindung zu WWE besteht nach wie vor. Nicht zuletzt, weil sein enger Freund Paul „Triple H” Levesque als wichtiger WWE-Macher die kreativen Fäden zieht.
Am WrestleMania-Wochenende war Nash als Laudator für die Liga im Einsatz und führte gemeinsam mit Sean Waltman seinen nWo-Kollegen Dennis Rodman in die Hall of Fame ein.

Kevin Nash: „WrestleMania fühlte sich seelenlos an!“

Doch das Wochenende in Las Vegas hinterließ einen bitteren Nachgeschmack. Und das nicht nur, weil es für die Laudatoren am Freitagabend laut Nash kein richtiges Catering gab. In seinem Podcast Kliq This brachte der 66-Jährige auf den Punkt, was ihn derzeit bei WWE am meisten stört.
„WrestleMania fühlte sich irgendwie seelenlos an.“
- Kevin Nash
Zwar würden die Einnahmen konstant steigen. Doch dadurch entstünden auch Nachteile, die es zu bedenken gilt.
„Ich bin inzwischen so weit weg vom Produkt. Für mich fühlte sich das ganze Wochenende – vielleicht auch, weil ich komplett platt war – irgendwie seelenlos an“, erklärte der ehemalige WWE-Champion. „Ich bin weder dumm noch naiv. Mir ist klar, dass es immer ein Geschäft war und dass am Ende das Geld zählt.“
Aber als Vince McMahon noch das Sagen hatte, sei den großen Namen deutlich mehr Respekt entgegengebracht worden. Als Beispiele nannte er Shawn Michaels, Triple H, Steve Austin und den Undertaker. Wer der Firma viel Geld einbrachte, konnte sich im Gegenzug auf den WWE-Boss verlassen. Inzwischen habe sich das jedoch geändert.

„Sie kapieren es einfach nicht!“

„Ich glaube nicht, dass sie Steve und Taker heute noch genauso betrachten. Ich spreche hier von TKO“, legte er nach. Dabei verglich er den WWE-Mutterkonzern mit dem Planungsbüro aus Der Plan (im Original: The Adjustment Bureau).
In diesem Film ist das Planungsbüro eine geheime Organisation, die das Leben der Menschen nach einem festgelegten Plan lenkt und Abweichungen korrigiert.
„Sie zeigen keine Wertschätzung. Es ist fast so, als hätte man einen Präsidenten ohne Erfahrung in der Kriegsführung. Sie kapieren es einfach nicht!“ Zur Erklärung: Kevin Nash ist ein vehementer Kritiker von US-Präsident Donald Trump und brachte deshalb diesen Vergleich.
Mit seiner kritischen Haltung gegenüber TKO steht der WWE-Hall-of-Famer nicht allein da. Auch Matt Hardy übte zuletzt scharfe Kritik an WWE WrestleMania und der Umsetzung des Events. Dabei warf er dem Unternehmen sogar vor, sich für Werbegelder zu prostituieren. Hier geht es zur Story:
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