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Zu viel Werbung, zu wenig Wrestling! Matt Hardy erklärt,
warum er die aktuellen Entwicklungen bei WWE nicht gut findet.
WrestleMania 42 sorgte bei vielen WWE-Fans für Unmut.
Die häufigsten Kritikpunkte: zu viel Werbung, zu wenig Zeit für die Matches.
Nun gibt Matt Hardy den Zuschauern recht.
Der WWE-Veteran stand selbst mehrfach
auf der großen Bühne und weiß genau, was die Veranstaltung einst bedeutete. Im Interview mit Ariel Helwani
zog der 51-Jährige eine ernüchternde Bilanz.
Matt Hardy über WWE: „Es fühlt sich ganz anders an"
Zunächst räumt Hardy ein, dass sich WWE grundlegend
verändert habe. Und dass er als älterer Wrestler selbst manchmal
Schwierigkeiten damit habe. „Es fühlt sich sehr nach Mainstream an. Überall ist
Werbung und so weiter. Dadurch wirkt es ganz anders als das, was man von WWE
gewohnt war“, sagte er.
„Gerade weil ich älter bin, kann ich das sagen: Manchmal
hasse ich Veränderungen. Man schaut 20 Jahre zurück und denkt sich: Das war
einfacher, das war besser. Genau das will man wieder haben. Aber die Realität
ist: Dinge ändern sich. Sie entwickeln sich weiter. Und am Ende läuft es
trotzdem erfolgreich.“
Für die WWE-Legende war es in diesem Jahr allerdings zu viel
des Guten. Beispielsweise, als plötzlich ein reicher Zuschauer an der Seite der
Kommentatoren auftauchte, um ihnen beim Match zwischen Rhea Ripley und Jade
Cargill Gesellschaft zu leisten.
Zu viel Werbung bei WWE WrestleMania
Als Helwani nachhakte, wurde der bis dahin er vorsichtig
auftretende Hardy deutlicher: „Es ist heute ganz anders als die ursprüngliche
Idee von WrestleMania als Mega-Event. Durch die ganze Werbung und alles
drumherum wirkte es auf mich so, als hätte man sich ein Stück weit
prostituiert.“ Autsch! Ein Satz, der den TKO-Verantwortlichen wohl weniger
schmecken dürfte.
Auch die Kritik an den Match-Zeiten konnte der Veteran
nachvollziehen. Die wöchentlichen TV-Formate seien dazu da, um Fehden
aufzubauen und Geschichten zu erzählen. Bei PLEs – und erst recht bei
WrestleMania – müsse dann aber geliefert werden.
Matt Hardy reflects on what has changed with WrestleMania over the years:
— Ariel Helwani (@arielhelwani) April 29, 2026
“It’s a different product—it really is. It feels very mainstream. They have all the advertisements and everything else. It feels very different from standard WWE.
There are things we look back on from 20… pic.twitter.com/nZDHgs7Z7I
Dies sei in diesem Jahr nicht immer möglich gewesen. Der
zweite Abend habe ihm aber deutlich besser gefallen als der erste. Mit dieser
Meinung steht er ebenso nicht allein da.
Ähnlich kritisch äußerte sich zuletzt auch Kevin Nash. Der
nWo-Gründer bezeichnete WrestleMania gar als seelenlos und warf TKO
mangelnde Wertschätzung gegenüber den WWE-Legenden vor. Die Story dazu findest du hier:
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