Matt Hardy übt harte Kritik: „Es wirkt, als hätte sich WWE prostituiert!”

WWE News
Freitag, 01 Mai 2026 um 15:29
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Zu viel Werbung, zu wenig Wrestling! Matt Hardy erklärt, warum er die aktuellen Entwicklungen bei WWE nicht gut findet.
WrestleMania 42 sorgte bei vielen WWE-Fans für Unmut. Die häufigsten Kritikpunkte: zu viel Werbung, zu wenig Zeit für die Matches. Nun gibt Matt Hardy den Zuschauern recht.
Der WWE-Veteran stand selbst mehrfach auf der großen Bühne und weiß genau, was die Veranstaltung einst bedeutete. Im Interview mit Ariel Helwani zog der 51-Jährige eine ernüchternde Bilanz.

Matt Hardy über WWE: „Es fühlt sich ganz anders an"

Zunächst räumt Hardy ein, dass sich WWE grundlegend verändert habe. Und dass er als älterer Wrestler selbst manchmal Schwierigkeiten damit habe. „Es fühlt sich sehr nach Mainstream an. Überall ist Werbung und so weiter. Dadurch wirkt es ganz anders als das, was man von WWE gewohnt war“, sagte er.
„Gerade weil ich älter bin, kann ich das sagen: Manchmal hasse ich Veränderungen. Man schaut 20 Jahre zurück und denkt sich: Das war einfacher, das war besser. Genau das will man wieder haben. Aber die Realität ist: Dinge ändern sich. Sie entwickeln sich weiter. Und am Ende läuft es trotzdem erfolgreich.“
Für die WWE-Legende war es in diesem Jahr allerdings zu viel des Guten. Beispielsweise, als plötzlich ein reicher Zuschauer an der Seite der Kommentatoren auftauchte, um ihnen beim Match zwischen Rhea Ripley und Jade Cargill Gesellschaft zu leisten.

Zu viel Werbung bei WWE WrestleMania

Als Helwani nachhakte, wurde der bis dahin er vorsichtig auftretende Hardy deutlicher: „Es ist heute ganz anders als die ursprüngliche Idee von WrestleMania als Mega-Event. Durch die ganze Werbung und alles drumherum wirkte es auf mich so, als hätte man sich ein Stück weit prostituiert.“ Autsch! Ein Satz, der den TKO-Verantwortlichen wohl weniger schmecken dürfte.
Auch die Kritik an den Match-Zeiten konnte der Veteran nachvollziehen. Die wöchentlichen TV-Formate seien dazu da, um Fehden aufzubauen und Geschichten zu erzählen. Bei PLEs – und erst recht bei WrestleMania – müsse dann aber geliefert werden.
Dies sei in diesem Jahr nicht immer möglich gewesen. Der zweite Abend habe ihm aber deutlich besser gefallen als der erste. Mit dieser Meinung steht er ebenso nicht allein da.
Ähnlich kritisch äußerte sich zuletzt auch Kevin Nash. Der nWo-Gründer bezeichnete WrestleMania gar als seelenlos und warf TKO mangelnde Wertschätzung gegenüber den WWE-Legenden vor. Die Story dazu erscheint in Kürze hier auf Power-Wrestling.de. Melde dich hier für unsere WhatsApp-Updates oder den Newsletter an, damit dir nichts entgeht!
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