Bei
WrestleMania 38 wurde er jedoch schwach. Zwar war das Duell mit Kevin Owens vorab nicht als Match angekündigt. Doch am Ende war es eben genau das.
Fakt ist, dass
WWE derzeit so viel Gewinn macht wie noch nie. Und damit auch in der Lage ist, mehr Geld anzubieten als je zuvor. Wird selbst der 61-jährige Texaner schwach? Zu diesem Thema wurde Austin
von Chris Van Vliet befragt.
Austin über WWE WrestleMania 38: „Zu wenig Vorbereitung!“
„Ich könnte schon“, antwortete er auf die Frage, ob er grundsätzlich
noch im Ring mithalten könnte. „Allein das zu sagen, versetzt mich zurück zu
dem WrestleMania-Match mit Kevin Owens in Dallas, Texas“, führte er aus.
Leider hatte ihm
WWE damals keinen Ring geschickt, um vorher zu trainieren und an
seinem Timing zu arbeiten.
Zwar hatte er in seinem Gym zwar intensives Cardio-Training
absolviert, doch das half nur bedingt. „Dadurch bekommst weder dein Timing
zurück noch irgendetwas anderes, geschweige denn deine Kondition!“
Kevin Owens als unabsichtlicher Prügelknabe
Das Match gegen Owens verlief entsprechend holprig. Der ein
oder andere Schlag fiel deutlich härter aus als geplant. „Ich habe ihn übelst [ungeplant
getroffen], weil ich seit 19 Jahren keinen Schlag mehr ausgeführt hatte!“ Zum
Glück habe sich K.O. nicht ein einziges Mal bei ihm revanchiert.
Er bedauerte, dass Owens ihn nicht in seiner Prime erleben
konnte, denn: „Er ist ein großartiger Worker, und ich mag ihn wirklich sehr!" Der Kampf wäre ein großartiger geworden, zeigte sich Austin überzeugt.
Dann kam die entscheidende Aussage: „Ich werbe hier für
nichts, ich verkaufe kein Match, Chris. Aber du hast mich gefragt, ob ich mithalten
könnte. Die Antwort lautet: Ja!“
Im Juni 1996 begann der Aufstieg von Steve Austin. Kehrt er 30 Jahre später noch einmal zurück?
Das neue Kniegelenk veränderte alles
Er könnte also. Doch möchte er auch? „Wahrscheinlich nicht.
Ich behaupte das mal so, aber man sollte auch niemals nie sagen.“ Der
Hauptgrund für seine Zurückhaltung liege in der die Knie-Operation im
vergangenen Jahr.
„Verdammt, ich bin so stark gehumpelt, ohne es selbst zu merken. Leute haben mich gefragt: ‚Was ist los mit dir?‘ Ich sagte: ‚Wovon redet ihr?‘ Und sie meinten: ‚Du humpelst.‘ Scheiße, ich hatte keine Ahnung. Ich schaue mir doch nicht selbst beim Laufen zu!“
Erst als immer mehr Leute ihn darauf ansprachen, wurde ihm das Ausmaß bewusst. Die Arthritis in seinem Knie hatte sich massiv verschlimmert. Im vergangenen Jahr ließ er sich schließlich ein künstliches Kniegelenk einsetzen. Die Schmerzen seien daraufhin deutlich weniger geworden.
Ob das reicht, um noch einmal in den Ring zu steigen? Eine klare Abfuhr klingt anders …
Damit du keine wichtigen WWE-News verpasst, folge
Power-Wrestling auf WhatsApp –
klick dafür auf diesen Link. (Tipp: Am besten gleich die Glocke aktivieren!)