WWE-Kult-Komponist Jim Johnston: Kein Comeback wegen Triple H!

Wrestling News Worldwide
Donnerstag, 20 August 2026 um 16:22
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Mit seinen ikonischen Wrestling-Musiken prägte Jim Johnston die WWE-Geschichte. Doch unter Triple H ist eine Rückkehr unvorstellbar.
Wer die großen WWE-Einzüge vergangener Jahrzehnte kennt, kennt auch die Musik von Jim Johnston. Der 74-Jährige lieferte den Sound für einige der größten Stars der Wrestling-Geschichte.

Jim Johnston würde gern wieder für WWE komponieren

Seine Arbeit ist bis heute eng mit einigen der größten Namen verbunden. Etwa Undertaker, „Stone Cold“ Steve Austin, D-Generation X, The Rock, Vince McMahon und Brock Lesnar.
Nach mehr als drei Jahrzehnten bei WWE endete seine Zeit im Unternehmen jedoch Ende 2027. Grundsätzlich könnte sich Johnston aber sehr wohl vorstellen, wieder für WWE tätig zu werden. Das verriet er im Gespräch mit All Access Entertainment.
„Ich würde es gerne machen, aber man müsste mich schon fragen“, stellte Johnston klar. Ein solches Szenario sei jedoch nicht realistisch.
„Die Wahrscheinlichkeit, dass Triple H mich fragt, liegt nahezu bei null. Dass mich die WWE Music Group anruft, halte ich für ausgeschlossen. Und auch bei denjenigen, die derzeit die Themes komponieren, sehe ich keine Chance.“

Unstimmitkeiten mit Paul Levesque?

Der Konflikt mit dem WWE-Macher Paul „Triple H“ Levesque scheint tiefergehend zu sein: „Ich denke, dass Hunter nach wie vor daran festhalten will, dass Motörhead diese Songs geschrieben hat. Ich glaube, er ist kein großer Fan von mir!“
Der Kult-Komponist bezog sich hier konkret auf drei WWE-Songs: „Time to Play the Game“ (2000), „Bow Down to the King“ und „Evolution“.
Sie alle sind untrennbar mit Triple H verbunden – und mit der Stimme des legendären Rockstars Lemmy Kilmister, dem Frontmann von Motörhead. Levesque ist ein riesengroßer Fan der Band und wünschte sich diese Zusammenarbeit.
Auch wenn Levesque es in der Vergangenheit mitunter anders darstellte: Die Musikstücke wurden von Jim Johnston geschrieben und später von Lemmy und seinen Mannen für WWE vertont.
„Als er sich aus dem Wrestling zurückzog und zunehmend hinter den Kulissen arbeitete, wollte er zweifellos seine eigenen Leute haben“, führte Johnston weiter aus. „Für ihn war ich [Vince McMahons] Mann. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich nicht mehr mit dem Schreiben von Themen beauftragt werde.“

Fans und Wrestler kritisieren aktuelle WWE-Themes 

Zuletzt wurde die Kritik an den aktuellen Einzugsmusiken bei WWE immer lauter. Sowohl von Seiten der Fans, aber auch der WWE-Stars selbst. Die Themes seien zu generisch und austauschbar. Ohne Wiedererkennungswert wie einst.
Hinzu kommt der Vorwurf, dass die neuen Stücke mitunter zu eine großen Teil KI-generiert seien. Seit einigen Jahren zeichnet sich das Produktionskollektiv „Def Rebel“ für die allermeisten Stücke verantwortlich.
Davor hatte das Duo „CFO$“ (Michael Lauri und John Adams) Themes u. a. für Roman Reigns, Seth Rollins, Bray Wyatt und zahlreiche NXT-Stars geliefert. Die Trennung soll aufgrund von Unstimmigkeiten bezüglich der Tantiemen erfolgt sein.
Dabei könnte Johnston offenbar sofort wieder aushelfen. Denn das Komponieren hat er keineswegs aufgegeben. Nach eigener Aussage verbringt er weiterhin Zeit in seinem Studio und entwickelt regelmäßig neue Ideen für Wrestling-Themes. Ganz zufällig, ohne Hintergedanken.

Anthony Mirabella ist Teil von Def Rebel

„Ich habe ständig Ideen für all diese Jungs. Wenn ich ein bisschen auf der Gitarre herumspiele, denke ich mir oft: ‚Das wäre ein richtig gutes Einzugslied‘“, erklärte er. Bis heute würden ihn Wrestler kontaktieren. Aber nur jene, die nicht bei WWE unter Vertrag stünden.

Abschied nach 32 Jahren bei WWE

Johnston war knapp 32Jahre bei WWE tätig. Bis das Unternehmen am 30. November 2017 seinen Abschied verkündete.
In den Achtzigerjahren teilte er sich die Aufgabe teilweise mit Jimmy Hart. Nach dessen Abschied im Jahr 1993 übernahm er die alleinige Hauptverantwortung. Sein letztes WWE-Lied war „I Bring the Darkness“ für Baron Corbin.
Kurios: Eben jener Baron Corbin feierte kürzlich seine WWE-Rückkehr. Vielleicht ein gutes Omen hinsichtlich Jim Johnstons Comeback? Es wäre sicherlich eine großartige Geschichte für langjährige Fans, die den typischen WWE-Klang vermissen.
Für wahrscheinlich halten wir sie aber ehrlich gesagt nicht. Denn in Zukunft dürfte TKO noch stärker als bisher auf KI-generierte und damit kostengünstigere Inhalte setzen.
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