Edge rechnet mit WWE ab: „Zu viele Einschränkungen und Vorschriften!“

WWE News
Mittwoch, 19 August 2026 um 11:53
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AEW-Tag-Team-Champion Adam Copeland übt scharfe Kritik am letzten WWE-Engagement: „Mir wurden Handschellen angelegt!“
WWE-Urgestein Adam Copeland, besser bekannt als Edge, äußerte sich bei Ariel Helwani über seine letzten Jahre als WWE-Star.
Dabei ließ der Hall-of-Famer kein gutes Haar an der Kreativarbeit. Vor allem die Tatsache, dass die Abläufe immer stärker durchgeplant waren, stieß ihm sauer auf.

Rückblick auf die letzte WWE-Phase

„Alles war viel zu inszeniert, viel zu einstudiert, einfach überzogen“, erinnerte er sich. „Mir wurden regelrecht Handschellen angelegt, sodass ich kaum noch etwas ausprobieren konnte!“
Edge stieg beim Royal Rumble am 26. Januar 2020 nach langer Pause erstmals wieder in den Ring. Sein Comeback wurde von den Fans frenetisch gefeiert und markierte den Beginn seiner zweiten WWE-Karriere. Die ganz große Magie wie einst wollte aber nur noch vereinzelt entstehen.
Neben einer Fehde mit Randy Orton blieb vor allem die Gründung des Judgment Day im Frühjahr 2022 in Erinnerung. Der Kanadier rekrutierte Damian Priest und Rhea Ripley, später stieß noch Finn Bálor hinzu.
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Beim WWE Royal Rumble 2020 brachte sich Edge noch mal in Stellung

Beim Judgment Day eliminiert

Die Idee war es, eine düstere Gruppierung im Stil der Brood zu etablieren. Edges lange, oft verschwurbelte Promos und das wiederholte Abrechnen mit den Fans wirkten auf viele Zuschauer jedoch übertrieben und unglaubwürdig.
Im Oktober 2023 wechselte der 52-Jährige zu AEW. Sein Ziel sei es, die Karriere in dieser Liga zu beenden. Denn dort müsse er sich nicht mit ständigen Einschränkungen von oben auseinandersetzen.
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Von den eigenen Schützlingen verraten!
Dabei hatte er die krassesten Vorschläge des damaligen WWE-Bosses Vince McMahon sogar abgelehnt. Copeland berichtete später von Ideen mit einem Kessel voller schwarzer Flüssigkeit, einer Mistgabel und sogar einem „Schweben” zum Ring. Bereits nach wenigen Monaten wurde er schließlich aus seinem eigenen Stable geworfen.

AEW als Gegenentwurf zu WWE

„Das Großartige an AEW ist die Freiheit, Neues zu entdecken und auszuprobieren. In dieser Hinsicht ähnelt es viel mehr der Attitude-Ära bei WWE“, offenbarte er. Damals habe es zwar oftmals einen rudimentären Plan gegeben, aber selbst das nicht immer.
Damals habe es zwar oftmals einen rudimentären Plan gegeben, aber selbst das nicht immer. Manchmal seien Dinge und Ideen einfach live im TV entwickelt worden, so Copeland.
Bei AEW sehe er sich inzwischen als eine Art Leitfigur für den Locker Room: „Ich wurde schon früher in Führungsrollen eingesetzt und hatte damit Erfolg. Ich denke, das war ein Grund für meine Verpflichtung.“

Edge: „Bei AEW ziehen alle am selben Strang!“

Nach eigener Aussage habe sich im vergangenen Jahr vieles in der Liga zum Positiven gewendet. Inzwischen ziehe die Mannschaft an einem Strang, was sich auch in den kreativen Ergebnissen der Shows widerspiegele. Er selbst sei jedenfalls hochzufrieden.
Zwar musste Adam Copeland bei AEW aus rechtlichen Gründen den Namen Edge offiziell ablegen. Ansonsten änderte sich wenig. An der Seite seines alten Freundes Christian hält er derzeit die AEW-Tag-Team-Champion-Titel.
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