Einige Wrestling-Persönlichkeiten bezogen dazu Stellung und
unterstützten den Rookie, wie beispielsweise
WWE-Topstar
Cody Rhodes. AJ reagierte zunächst via Social Media in aller Kürze.
In seinem
Podcast nahm er sich nun
Zeit, um ausführlich auf die Ereignisse einzugehen.
WWE-Legende AJ Styles schildert seine Sicht
„Das Ganze ist einfach lächerlich. Derjenige, der darüber
gesprochen hat, war nicht der Promoter der Show“, stellte er klar. Vielmehr sei
Cannon extra dafür gebucht worden, um den Ring mit seinem Team aufzubauen.
Dafür seit er auch bezahlt worden. Weder Sohn Avery
noch dessen Gegner Marcus Mathers seien vor Ort darauf angesprochen, geschweige
denn kritisiert worden.
„Sie sind von Missouri nach Minnesota gefahren. Sie haben in
ihrem Auto geschlafen und sind somit nicht in einem Hotel untergekommen. Sie
haben die Strecke zurückgelegt und am nächsten Tag die Show bestritten“,
verriet der WWE-Hall-of-Famer.
AJ Styles: „Ich habe nie beim Aufbau geholfen!“
„Es war eine frühe Show. Sie wollten sich auf ihr Match
konzentrieren und haben nichts dergleichen vernommen.“ Dies hätten ihm beide
Seiten unabhängig voneinander bestätigt.
Dann erinnerte er sich an seine eigene Karriere. Besonders
an die Zeit, als er selbst noch im Independent-Bereich tätig war. „Ich habe nie jemandem geholfen“, stellte er klar.
Wenn er als Wrestler gebucht und
bezahlt wurde, sei er nie gefragt worden, ob er beim Auf- oder Abbau mitmachen könne. „Und der Typ von der Ring-Crew hat erst recht nichts zu mir gesagt!“
Der 49-Jährige bat die Fans, sich ein eigenes Bild von
seinem Sohn zu machen. „Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, ob ihr Avery mögt
oder nicht, und ihr seht ihn bei einer Show: Geht hin und sprecht ihn an. Und
entscheidet danach selbst“, sagte er. „Ich habe meine Kinder dazu erzogen,
höflich, dankbar und wertschätzend zu sein.“
AJ Styles wurde von seinen Kollegen stets respektiert. Einige von ihnen verteidigten öffentlich seinen Sohn Avery.
Ein strenger Wrestling-Papa
In Bezug auf das Wrestling-Business sei er besonders streng
gewesen. „Ich habe kein Mitleid mit ihnen, besonders nicht beim Wrestling. Das
haben sie nicht von mir. Aber ich werde ihre Integrität schützen“, erklärte der
ehemalige WWE-Champion.
Letztendlich bedauere er, dass die ganze Geschichte so aus
dem Ruder gelaufen war. Seiner Meinung nach hätte Arik Cannon das Thema direkt
mit Jones besprechen sollen. Doch als er sah, dass sich der Veteran öffentlich über
seinen Sohn ausließ, habe er einfach einschreiten müssen.
„Vielleicht war das nicht die beste Entscheidung. Vielleicht
hätte ich den Mund halten sollen“, gab Styles zu. „Ich hätte es nicht
ansprechen müssen, aber ich konnte nicht anders. Ich bin Vater. Ich werde
meinen Sohn verteidigen, wenn jemand anderes im Unrecht ist. Und glaubt mir:
Ich habe mich vorher darüber informiert, bevor ich etwas gesagt habe!“
Avery Styles hält sich zurück
Für AJ Styles ist die Angelegenheit damit erledigt. Für
Avery sowieso, denn der 19-Jährige hat sich bislang noch nicht zu der
Angelegenheit geäußert. Und dabei dürfte es auch bleiben. Es war die wohl beste
und klügste Entscheidung, die der Rookie treffen kann.
Wir werden in Zukunft sicherlich noch viel von ihm hören und
vor allen Dingen sehen. Aber dann wohl eher im Zusammenhang mit Matches.“
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