WWE-Legende Mick Foley will zurück in den Ring: „Traue mir ein Match zu!”

AEW News
Mittwoch, 03 Juni 2026 um 11:51
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Trotz gesundheitlicher Bedenken träumt Mick Foley von einem finalen Match. Allerdings nicht bei WWE, sondern bei AEW.
Mick Foley lässt den Traum von einem letzten Match nicht los. Obwohl der 60-Jährige seit seinem Gastauftritt beim WWE Royal Rumble 2012 kein reguläres Match mehr bestritten hat, beschäftigt ihn der Gedanke an einen würdigen Abschied weiterhin. Dies offenbarte er in einem Interview mit Ariel Helwani.

Mick Foley vs. Dean Ambrose bei WWE?

In der Vergangenheit wurden immer wieder Gerüchte über einen finalen Ringsauftritt von Mick Foley laut. So offenbarte beispielsweise Jon Moxley in seiner Autobiografie, dass vor einigen Jahren an einem Match gebastelt wurde.
Damals standen beide bei der WWE unter Vertrag, Moxley war als Dean Ambrose bekannt. Allerdings wurde der Hardcore-Ikone die Ringfreigabe verwehrt, sodass alle Pläne auf Eis gelegt wurden.
Seitdem ist viel Zeit vergangen. Der Gedanke an einen würdigen Abschied im Seilgeviert beschäftigt den 60-Jährigen weiterhin. „Der Gedanke [an ein weiteres Match] ist mir definitiv schon gekommen. Die Cinematic Matches haben die Tür für Leute geöffnet, deren Kondition vielleicht nicht mehr die beste ist“, erklärte Foley.
Sogenannte Cinematic Matches sind vorproduzierte, filmisch inszenierte Kämpfe. Sie werden manchmal an mehreren Orten gedreht und zeichnen sich durch Schnitte, Spezialeffekte und eine stärker erzählte Story aus.
Bekannte Beispiele sind das „Boneyard Match“ zwischen AJ Styles und The Undertaker sowie das „Firefly Fun House Match“ mit John Cena und Bray Wyatt. Beide fanden bei WWE WrestleMania 36 statt.

Kreative Lösungen für alte Probleme

Der Gewichtsverlust von rund 45 Kilogramm hat Foleys Leben grundlegend verändert. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten, wie er verriet: „Früher musste ich auf einem mäßig steilen Hügel ein paar Mal stehen bleiben. Heute merke ich, dass ich nicht mehr so außer Atem gerate wie früher.“
Er sei sich aber bewusst: Sollte er noch einmal in den Ring steigen, müsse er bestimmte Sicherheitsvorkehrungen treffen. Attacken gegen den Kopf seien aufgrund seiner Leidensgeschichte ein absolutes No-Go. „Zum Glück gibt es unterhalb meines Halses noch jede Menge von mir, das man malträtieren kann“, scherzte der WWE-Hall-of-Famer
„Ich traue mir noch ein letztes gutes Match zu. Dafür müsste allerdings alles perfekt zusammenpassen. Es müsste Sinn ergeben!“ Sowohl Foley als auch Jon Moxley stehen inzwischen bei AEW unter Vertrag.
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Als Mankind darf Mick Foley nur bei WWE auftreten
Das bedeutet: Mankind ist tabu, denn die Rechte an diesem Gimmick hält WWE. Umso besser, dass sich Foley auch unter seinem bürgerlichen Namen etabliert hat. Und dann gibt es ja noch Cactus Jack ...
Vor AEW Double or Nothing kam es zu kontroversen Szenen, als Top-Heel MJF den 60-Jährigen unter der Gürtellinie attackierte. Nicht nur verbal, sondern buchstäblich. Vorzeichen für ein mögliches Match irgendwann? Zumindest vorstellbar.
Neben dem Gewichtsverlust hätten vor allem die Hüft- und Knieprothesen Micks Leben zum Positiven verändert. So komisch es klingt. Aber genau das ist auch der Grund, warum er an einem finalen Match immer wieder zweifelt.
„Die Chance steht 50 zu 50, dass ich damit alles wieder zunichte machen könnte. Ich weiß nicht, ob ich bereit bin, dieses Risiko einzugehen“, gab er zu. „Trotzdem ertappe ich mich dabei, wie meine Gedanken abschweifen und ich Ideen entwickle, die besser aussehen, als sie wehtun. Ideen, die bei meiner spontanen Foley-Risiko-Nutzen-Analyse eine gute Bewertung bekommen!”

Allzweckwaffe für AEW

Letztendlich hänge das davon ab, ob es genügend solcher Moves gäbe. Und ob er körperlich dazu in der Lage wäre, sie entsprechend durchzuführen oder zu kassieren. „Schauen wir mal, was sich machen lässt. Es sind schon verrücktere Dinge passiert!“
Grundsätzlich betrachte er sich bei AEW als Allzweckwaffe, vergleichbar mit einem Schweizer Taschenmesser. „Ich erledige die Arbeit, die ich am besten kann. Und bei der man mich am dringendsten braucht“, erklärte er.
Das könne die Moderation der Pre-Show an der Seite von Renee Paquette sein, Öffentlichkeitsarbeit oder seine Rolle als Manager. Und vielleicht auch ein Match – sofern alle Sterne richtig stehen.
Vorher kommt Mick Foley aber noch für einen speziellen Abend nach Wien. Restkarten für den 18. Oktober gibt es im Prater-Catchen-Shop.
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