Drew McIntyre zwischen Hoffnung und Enttäuschung
„Wir haben immer wieder für ausverkaufte Hallen gesorgt.
Aber ich treffe diese Entscheidungen nicht. Es hat schon seinen Grund, warum
Triple H die Verantwortung trägt“, sagte er. „Dass die Fans in meinem Namen
enttäuscht sind, weiß ich zu schätzen. Manchmal bin ich persönlich genauso
enttäuscht!“
Der Schotte führt eigenen Angaben zufolge regelmäßige
Gespräche mit den Verantwortlichen, wenn ihm etwas nicht passt. Paul „Triple H“
Levesque und das Creative-Team hören ihm zu und erklären ihre Pläne.
Für ihn
sei das Wichtigste, dass man ihn noch nie über die langfristige Richtung seiner
Figur belogen hat. Trotzdem sagt er: „Dinge ändern sich, das gehört einfach
dazu.“
Als Übergangs-Champion sieht er sich aber nicht. „Vielmehr
handelte es sich in meinen Augen einfach um einen weiteren Teil der Geschichte
von Drew McIntyre“, so seine Einschätzung.
WWE WrestleMania brauchte mehr als ein großes Match
Zugleich gab er jedoch zu: „Persönlich ist es natürlich
enttäuschend. Ich wäre gerne als Champion bei WrestleMania angetreten. Was
ursprünglich geplant war, wäre ziemlich cool gewesen. Aber solche Dinge
passieren eben im großen Gesamtbild.“
Die Liga habe eben große Matches für die zweitägige
Veranstaltung gebraucht. Mit Cody Rhodes gegen Randy Orton und Drew McIntyre
gegen Jacob Fatu wurden gleich zwei davon kreiert. Zumindest seien beide Duelle
logisch aufgebaut worden, so der 40-Jährige weiter.
Grudge-Match statt Titelverteidigung: Drew McIntyre vs. Jacob Fatu
Den Fans ist er ungemein dankbar für ihre Reaktionen.
„Sollte irgendetwas schiefgehen und ich irgendwann das Gefühl haben: ‚Oh mein
Gott, es interessiert niemanden! Die Geschichte ergab keinen Sinn! Sie ist
einfach nur mies und ich werde im Stich gelassen‘, dann werde ich der Erste
sein, der darauf hinweist“, fügte er hinzu.
Bald als Publikumsliebling unterwegs?
Bisher sei das aber noch nicht passiert. „Wenn ich mit Jacob
fertig bin, wird McIntyre wieder genau da stehen, wo er stehen muss. Was meiner
Meinung nach unweigerlich zu einem großen Babyface-Run führen wird.“ Bis dahin
nehme er sich aber die notwendige Zeit und wolle nichts überstürzen.
Dass der Schotte perfekt als Face funktionieren würde, steht
für uns außer Frage. Kein anderer WWE-Superstar ist derzeit authentischer oder
cooler als er. Hoffentlich darf er das in naher Zukunft weiterhin unter Beweis
stellen. Gerne auch mal auf der „richtigen“ Seite – und erneut als
WWE-Champion.
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