WWE-Star Drew McIntyre: „Mitunter bin ich genauso enttäuscht wie die Fans!“

WWE News
Freitag, 03 April 2026 um 16:12
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Drew McIntyre gibt zu, dass ihn bestimmte WWE-Entscheidungen persönlich ärgern. Gleichzeitig deutet er einen großen Turn an.
Viele Fans haben das Gefühl, dass Drew McIntyre regelmäßig um seine großen Momente gebracht wird. Seine erste Regentschaft als WWE-Champion fand vor leeren Rängen während der Pandemie statt. Kürzlich musste er bei SmackDown den Gürtel nach nur 56 Tagen wieder an Cody Rhodes abgeben, wenige Wochen vor WrestleMania. Im Gespräch mit Chris Van Vliet gab der 40-Jährige einen Einblick in seine derzeitige Gefühlswelt.

Drew McIntyre zwischen Hoffnung und Enttäuschung

„Wir haben immer wieder für ausverkaufte Hallen gesorgt. Aber ich treffe diese Entscheidungen nicht. Es hat schon seinen Grund, warum Triple H die Verantwortung trägt“, sagte er. „Dass die Fans in meinem Namen enttäuscht sind, weiß ich zu schätzen. Manchmal bin ich persönlich genauso enttäuscht!“
Der Schotte führt eigenen Angaben zufolge regelmäßige Gespräche mit den Verantwortlichen, wenn ihm etwas nicht passt. Paul „Triple H“ Levesque und das Creative-Team hören ihm zu und erklären ihre Pläne.
Für ihn sei das Wichtigste, dass man ihn noch nie über die langfristige Richtung seiner Figur belogen hat. Trotzdem sagt er: „Dinge ändern sich, das gehört einfach dazu.“
Als Übergangs-Champion sieht er sich aber nicht. „Vielmehr handelte es sich in meinen Augen einfach um einen weiteren Teil der Geschichte von Drew McIntyre“, so seine Einschätzung.

WWE WrestleMania brauchte mehr als ein großes Match

Zugleich gab er jedoch zu: „Persönlich ist es natürlich enttäuschend. Ich wäre gerne als Champion bei WrestleMania angetreten. Was ursprünglich geplant war, wäre ziemlich cool gewesen. Aber solche Dinge passieren eben im großen Gesamtbild.“
Die Liga habe eben große Matches für die zweitägige Veranstaltung gebraucht. Mit Cody Rhodes gegen Randy Orton und Drew McIntyre gegen Jacob Fatu wurden gleich zwei davon kreiert. Zumindest seien beide Duelle logisch aufgebaut worden, so der 40-Jährige weiter.
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Grudge-Match statt Titelverteidigung: Drew McIntyre vs. Jacob Fatu
Den Fans ist er ungemein dankbar für ihre Reaktionen. „Sollte irgendetwas schiefgehen und ich irgendwann das Gefühl haben: ‚Oh mein Gott, es interessiert niemanden! Die Geschichte ergab keinen Sinn! Sie ist einfach nur mies und ich werde im Stich gelassen‘, dann werde ich der Erste sein, der darauf hinweist“, fügte er hinzu.

Bald als Publikumsliebling unterwegs?

Bisher sei das aber noch nicht passiert. „Wenn ich mit Jacob fertig bin, wird McIntyre wieder genau da stehen, wo er stehen muss. Was meiner Meinung nach unweigerlich zu einem großen Babyface-Run führen wird.“ Bis dahin nehme er sich aber die notwendige Zeit und wolle nichts überstürzen.
Dass der Schotte perfekt als Face funktionieren würde, steht für uns außer Frage. Kein anderer WWE-Superstar ist derzeit authentischer oder cooler als er. Hoffentlich darf er das in naher Zukunft weiterhin unter Beweis stellen. Gerne auch mal auf der „richtigen“ Seite – und erneut als WWE-Champion.
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