Auslöser war der Main Event in der vergangenen
Raw-Ausgabe
vom 22. Dezember.
Dort trat
CM Punk gemeinsam mit Rey Mysterio in einem
Tag-Team-Match gegen Austin Theory und Bron Breakker an. Besonders ein Detail
sprang ihm sofort ins Auge.
„Ich habe Punk letzten Montag im Main Event gesehen“, begann
er. „Erstens: Du bist der Heavyweight Champion bei
WWE und trittst in einem
T-Shirt an? Autsch!“
Für Nash passe dieses Auftreten nicht zu der Rolle, die Punk
aktuell innehat. Ein Weltmeister müsse allein durch seine Präsenz Dominanz
ausstrahlen. Ein T-Shirt-Catcher im Hauptkampf setzt da wohl ein falsches Signal.
„Zweitens“, setzte er fort. „Seine Schläge sahen wirklich
langsam aus, er sah langsam aus. Ich glaube, er ist durch.“
Für Nash ergab sich daraus eine klare Schlussfolgerung: „Ich
denke, es ist Zeit für ihn. Ich denke, er ist durch. Ich denke, Bron Breakker
sollte ihn bezwingen.“
Der heute 66-Jährige trat erstmals 1993 als Leibwächter von
Shawn Michaels bei
WWE in Erscheinung. Es folgte ein blitzschneller Aufstieg.
Unter dem Namen Diesel gewann er die Intercontinental-, Tag-Team- und
WWE-Championships. Seine 358-tägige Regentschaft als Weltmeister war die
längste der 1990er-Jahre.
1996 kehrte er zu WCW zurück und gründete mit Hulk Hogan und
Scott Hall die legendäre New World Order (nWo). Bis heute ist er eng mit
WWE-Macher Paul „Triple H“ Levesque befreundet. Diese Verbindung hindert Nash
jedoch nicht daran, Klartext über die Liga und ihre Protagonisten zu sprechen.