In erster Linie, um ein Bild seiner aktuellen Mahlzeit zu
teilen. Tatsächlich aber wohl eher, um eine inzwischen allseits bekannte
Botschaft zu untermauern.
CM Punks Botschaft an die WWE-Fans
„Bitte FOLGT MIR NICHT BIS ZU MEINEM HOTEL. Las Cruces, ihr
wart großartig! Laut und unterhaltsam. Wir sehen uns bald wieder. Als Nächstes
steht Albuquerque auf dem Programm! Danke. WIR SEHEN UNS BEI DEN MATCHES.“
CM Punk nannte keine Namen und erklärte nicht, was genau
vorgefallen war. Klar ist jedoch, dass der inzwischen wieder gelöschte Beitrag
ein altbekanntes Thema aufgreift.
Schon mehrmals hatte er in der Vergangenheit
Fans aufgefordert, ihn nicht im Hotel, am Flughafen oder in Restaurants zu
stören. In der Arena, vor der Arena und bei Autogrammstunden sei er „im
Dienst“, abseits davon lediglich eine Privatperson.
Das Timing ist interessant: Kurz zuvor war ein Video in den
sozialen Medien viral gegangen, in dem Punk angeblich einen sechsjährigen Fan
ignorierte. Es wurde in eben jenem Hotel aufgenommen, in dem der WWE-Champion
nach der erwähnten Veranstaltung übernachtete.
Die andere Sicht der Dinge
Die Mutter des Jungen kommentierte die Szene im Video:
„Triff niemals deine Helden. Ich verstehe, dass man ihnen Freiraum lassen
sollte. Aber wir sind im selben Hotel.“ Ihre Version der Ereignisse, die sie
anschließend online stellte, weicht von Punks Darstellung ab.
Demnach sei die Begegnung rein zufällig gewesen. „Wir kamen
zur gleichen Zeit wie einige der Wrestler im Hotel an“, erklärte sie und fügte
hinzu: „Ein kleines Lächeln oder ein Winken wäre schön gewesen. Stattdessen
ignorierte [CM Punk] die Jungs völlig und ging an ihnen vorbei, nachdem sie ihn
begrüßt hatten. No pasa nada.“
Wie bereits erwähnt, hatte sich der 47-Jährige in der
Vergangenheit bereits mehrmals über aufdringliche Fans beschwert. Besonders
heftig ging es am WrestleMania-Wochenende zu.
Dort musste Punk sogar körperlich
einschreiten, als ein Mann seiner Ehefrau AJ Lee und Bayley partout keine
Privatsphäre gönnen wollte. Wir haben
ausführlich
darüber berichtet.
CM Punk: „Ruhm ist eine Illusion“
In der heute veröffentlichten Folge von
„What’s Your Story“ mit
Stephane McMahon machte der „Straight-Edge Superstar“ nun einmal mehr
deutlich, wie er zu seiner Prominenz
steht: „Ich bin Wrestler geworden, weil ich Wrestler sein wollte. Es ging mir
nie darum, reich und berühmt zu werden.“
Küsschen für die Fans - aber nur in der Halle!
Anders als viele andere junge Leute, die in erster Linie den
„Fame“ anstreben. „Ich genieße es überhaupt nicht, berühmt zu sein. Ruhm ist
eine Illusion. Er existiert nicht wirklich. Er ist lediglich eine
Begleiterscheinung davon, dass man seinen Job gut macht. Das ist alles.“
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