Sogleich verstanden die Zuschauer, wo auf der Card der Rückkehrer in Zukunft mitspielen wird: Corbin ruinierte ein Non-Title-Match zwischen Carmelo Hayes und United-States-Champion Trick Williams.
Erst riss er Hayes von den Ringseilen, dann ging Baron auch auf Williams los. Beide Männer kassierten schließlich seinen Finisher, den End of Days.
Und den United-States-Champion-Titel nahm Corbin gleich auch schon einmal zur Hand.
Der Midcard-Gürtel dürfte also sein erklärtes Ziel sein.
Sein bisher letztes Match in einer WWE-Fernsehübertragung trug sich in Deutschland zu: Am Abend vor „Bash in Berlin“ verlor Corbin am
30. August 2024 an der Seite von Apollo Crews in Berlin gegen Angel und Berto.
In den darauffolgenden Wochen stand Corbin zwar noch in einigen nicht ausgestrahlten Matches. Doch die kreativen Pläne gingen WWE endgültig aus – und nach zwölf Jahren erhielt der gebürtige Thomas Pestock im
Herbst 2024 keinen Anschlussvertrag beim Wrestling-Marktführer mehr.
Als Bischop Dyer hielt sich der heute 41-Jährige allerdings im Gespräch. Neben einigen Independent-Auftritten absolvierte Dyer im Januar dieses Jahres ein überraschendes Dark-Match bei
All Elite Wrestling. Zuletzt kämpfte er dann für Major League Wrestling, wo er bis Mai gemeinsam mit Donovan Dijak die Tag-Team-Titel hielt.
Zu dieser Zeit hatte das Team um WWE-Präsident Nick Khan und Kreativ-Chef Paul Levesque offenbar die Entscheidung gefällt, Corbin eine zweite WWE-Karriere zu ermöglichen. Mit seinem Re-Debüt knüpfte Baron nun an seinen „Lone Wolf“-Charakter an.
Unter diesem Gimmick hatte er einst seinen WWE-Durchbruch gefeiert und nach seiner Rückkehr zu NXT im Jahr 2023 erneut Momentum aufgebaut.
Doch gelingt Baron Corbin mit der Rückbesinnung auf seine alten Stärken nun auch das nächste Comeback?