WWE-Star Tiffany Stratton gesteht: „Manchmal haben die Hater recht!“

WWE News
Freitag, 10 Juli 2026 um 11:50
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Während andere WWE-Stars den Block-Button drücken, hört Tiffany Stratton auch bei harscher Kritik im Netz bewusst hin.
Für WWE-Stars gehört Kritik im Netz zum Alltag. Manchmal ist sie sachlich, oft schießt sie jedoch deutlich übers Ziel hinaus. Viele reagieren darauf entweder gar nicht oder genervt.
WWE-Women’s-United-States-Champion Tiffany Stratton geht das Thema jedoch anders an. Im KFAN-Podcast erklärte die 27-Jährige, warum sie negative Kommentare nicht einfach ignoriert. Ihr Argument: Wrestling lebt von verschiedenen Sichtweisen.

Tiffany Stratton: „Wir brauchen die Fans!“

„Wrestling ist eine Form der Unterhaltung, bei der Meinungen eine große Rolle spielen. Das gilt auch für das Booking und ähnliche Dinge. Am Ende wird dein Schicksal von jemand anderem bestimmt.“ Ob man beispielsweise einen Titel gewinne oder vom Publikum bejubelt werde, liege nicht in der eigenen Hand.
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Tiffany Stratton ist derzeit WWE-Women's-U.S.-Champion
„Manchmal übernehmen die Fans auch einfach die Kontrolle über eine Situation. Und ich finde, die Fans sind der Hauptgrund, warum es diese Company überhaupt gibt. Deshalb hat jeder das Recht auf seine eigene Meinung.“
Darum würde der SmackDown-Star auch negative Äußerungen nicht von vornherein abkapseln. „Natürlich sehe ich die Hasskommentare. Manchmal denke ich sogar: Die haben recht. Manchmal haben die Fans wirklich gute Ideen oder sprechen Dinge an, bei denen ich mir denke: Ja, das funktioniert gerade nicht. Oder: Das funktioniert richtig gut.“

„Tiffy“ warnt vor Doom-Scrolling

Die 27-Jährige versucht, sowohl positives als auch negatives Feedback gleichermaßen ernst zu nehmen. Wer Lob im Netz annehme, müsse eben auch Kritik akzeptieren. Gleichzeitig warnte sie aber auch davor, sich alle Kommentare zu Herzen zu nehmen:
„Jeder darf seine Meinung haben. Man darf sich davon nur nicht zu sehr beeinflussen lassen. Sonst sitzt man irgendwann den ganzen Tag da und liest nur noch Hasskommentare!” In diesem Fall spricht man von sogenanntem Doom-Scrolling.
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Strattons Fehde mit Charlotte Flair (l.) sorgte im vergangenen Jahr für Furore – auch im Internet.
Trotzdem ist sie eine Verfechterin davon, dass jeder Fan ein Recht auf freie Meinungsäußerung hat. Insbesondere im Wrestling: „Wir machen das für die Fans. Ich möchte ihre Meinung hören und sie auch ernsthaft berücksichtigen.“

WWE sieht das offiziell anders

Eine bemerkenswerte Haltung. Vor allem, weil WWE-Offizielle zuletzt immer wieder betonten, wie wenig sie auf Internet-Kritik geben. Zwar prahlt man gerne mit den Social-Media-Zahlen. Wenn es jedoch um Feedback geht, spielt man das Internet gerne herunter und verweist stattdessen auf TV-Quoten und Live-Reaktionen.
In gewisser Weise macht sich Tiffany Stratton damit angreifbar. Gleichzeitig zeigt sie damit aber auch eine Bodenständigkeit, die ihr bei den Fans womöglich mehr Sympathien einbringt als jede Hochglanz-Inszenierung.
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