Im
Interview
mit Chris Van Vliet sprach die 28-Jährige über ihre Fortschritte und ihre
Ziele für die kommenden Monate.
Vielfältiges Training als Schlüssel zum WWE-Erfolg
Der entscheidende Wendepunkt kam für Dupri, als sie ihr
Training diversifizierte. Während viele Kolleginnen im Main Roster bereits
Erfahrung in der Independent-Szene gesammelt haben, musste sie einen anderen
Weg gehen.
Sie trainierte (und trainiert) darum nicht nur im
WWE
Performance Center. Sondern auch im Dungeon 2.0 bei Natalya und TJ Wilson sowie
in der Schule von Shawn Spears und Tyler Breeze. Erst kürzlich erhielt sie
dabei Besuch von John Cena.
„Alles hat sich verändert, als ich mein Trainingsprogramm
erweiterte“ erklärte Dupri ihre Entwicklung. Sie betonte, dass jede Wrestlerin
unterschiedlich arbeite. Wer wirklich gut sein möchte, müsse von verschiedenen
Menschen lernen.
Besonders wichtig waren für sie deshalb die NXT Live Events.
Schließlich konnte sie dort mit Frauen arbeiten, mit denen sie zuvor noch nie
im Ring gestanden hatte. „Plötzlich habe ich angefangen, die Zwischenschritte
zu begreifen“, beschrieb sie den Prozess.
Es zählen nicht die Moves, sondern die Details dazwischen
Dabei räumte sie ein häufiges Missverständnis aus. Bei der
stetigen Verbesserung gehe es nämlich nicht primär um spektakuläre, neue
Aktionen. „Von außen sieht es vielleicht so aus: ‚Oh wow, ein neuer Move, sie
hat sich verbessert.‘“
Für ihre Entwicklung seien bei der eigentlichen Performance
die erwähnten kleinen Zwischenschritte aber deutlich entscheidender. Und hier
gebe es noch einen weiten Weg zu bestreiten. „Ich weiß, dass ich [an diesen
Dingen] noch arbeiten muss!“, gab sie zu.
Wie bereits erwähnt, darf sie demnächst trotzdem gegen Becky
Lynch um die IC-Championship der Frauen antreten. Mit guten Chancen auf einen
Triumph. „Ich würde liebend gern einen Titel gewinnen. Das wäre wirklich eine
tolle Errungenschaft.“
Doch sie wolle nichts geschenkt haben. Der Titelgewinn soll
der verdiente Lohn für ihre harte Arbeit sein. Nicht mehr, aber auch nicht
weniger.
Dream Matches bei WWE und Reality-TV-Pläne
Auf ihrer Wunschliste stehen Matches gegen Raquel Rodriguez,
Nikki Bella, Chelsea Green und ihre Reisegefährtin Roxanne Perez. Ein
besonderer Traum wäre ein Mixed Tag Team Match an der Seite ihres Verlobten
Anthony Luke (bekannt aus
WWE LFG) gegen Maryse und The Miz.
Neben dem Ring hat Dupri aber noch andere Ambitionen. Sie
würde nämlich gern bei einem TV-Format wie Total Divas mitmachen. Die
Scripted-Reality-Show lief von Juli 2013 bis Dezember 2019 auf E! und zeigte
das „wahre Leben“ von
WWE-Wrestlerinnen hinter den Kulissen. Sowohl beruflich
als auch privat. Darstellerinnen wie Nikki und Brie Bella, Natalya und Paige
wurden dadurch auch außerhalb der Wrestling-Welt bekannt.
Der aktuelle Kader würde sich laut Dupri bestens eignen, um
das Konzept auf Netflix neu aufleben zu lassen. Mit dabei wären Chelsea Green,
Tiffany Stratton, Bianca Belair, Natalya, Naomi, Jakara Jackson, Lash Legend
und Roxanne Perez. Oder noch besser: „Gleich das ganze Roster!”
Ein Problem mit dem Namen „Diva“ hätte sie dabei nicht. Ganz
im Gegenteil! „Ich würde es lieben, eine Diva zu sein”, offenbarte Dupri.
Gleichzeitig sei sie sich aber bewusst, dass nicht alle Wrestlerinnen im
WWE-Kader so denken würden. „Ich weiß, dass viele Frauen stolz darauf sind,
nicht so genannt zu werden. Wir können den Namen darum auch gern ändern!“
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