WWE-Aufsteigerin Maxxine Dupri betont: „Moves sind nicht alles!“

WWE News
Samstag, 08 November 2025 um 15:30
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Raw-Hoffnung Maxxine Dupri verrät, warum sie bei WWE lieber an Details feilt, anstatt ihr Repertoire zu erweitern.
Maxxine Dupri zählt zu den größten WWE-Aufsteigerinnen des Jahres. Gleich zweimal durfte sie zuletzt Becky Lynch bei Raw besiegen. Beim dritten Duell wird es sogar um die Women’s Intercontinental Championship gehen!
Im Interview mit Chris Van Vliet sprach die 28-Jährige über ihre Fortschritte und ihre Ziele für die kommenden Monate.

Vielfältiges Training als Schlüssel zum WWE-Erfolg

Der entscheidende Wendepunkt kam für Dupri, als sie ihr Training diversifizierte. Während viele Kolleginnen im Main Roster bereits Erfahrung in der Independent-Szene gesammelt haben, musste sie einen anderen Weg gehen.
Sie trainierte (und trainiert) darum nicht nur im WWE Performance Center. Sondern auch im Dungeon 2.0 bei Natalya und TJ Wilson sowie in der Schule von Shawn Spears und Tyler Breeze. Erst kürzlich erhielt sie dabei Besuch von John Cena.
„Alles hat sich verändert, als ich mein Trainingsprogramm erweiterte“ erklärte Dupri ihre Entwicklung. Sie betonte, dass jede Wrestlerin unterschiedlich arbeite. Wer wirklich gut sein möchte, müsse von verschiedenen Menschen lernen.
Besonders wichtig waren für sie deshalb die NXT Live Events. Schließlich konnte sie dort mit Frauen arbeiten, mit denen sie zuvor noch nie im Ring gestanden hatte. „Plötzlich habe ich angefangen, die Zwischenschritte zu begreifen“, beschrieb sie den Prozess.

Es zählen nicht die Moves, sondern die Details dazwischen

Dabei räumte sie ein häufiges Missverständnis aus. Bei der stetigen Verbesserung gehe es nämlich nicht primär um spektakuläre, neue Aktionen. „Von außen sieht es vielleicht so aus: ‚Oh wow, ein neuer Move, sie hat sich verbessert.‘“
Für ihre Entwicklung seien bei der eigentlichen Performance die erwähnten kleinen Zwischenschritte aber deutlich entscheidender. Und hier gebe es noch einen weiten Weg zu bestreiten. „Ich weiß, dass ich [an diesen Dingen] noch arbeiten muss!“, gab sie zu.
Wie bereits erwähnt, darf sie demnächst trotzdem gegen Becky Lynch um die IC-Championship der Frauen antreten. Mit guten Chancen auf einen Triumph. „Ich würde liebend gern einen Titel gewinnen. Das wäre wirklich eine tolle Errungenschaft.“
Doch sie wolle nichts geschenkt haben. Der Titelgewinn soll der verdiente Lohn für ihre harte Arbeit sein. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Dream Matches bei WWE und Reality-TV-Pläne

Auf ihrer Wunschliste stehen Matches gegen Raquel Rodriguez, Nikki Bella, Chelsea Green und ihre Reisegefährtin Roxanne Perez. Ein besonderer Traum wäre ein Mixed Tag Team Match an der Seite ihres Verlobten Anthony Luke (bekannt aus WWE LFG) gegen Maryse und The Miz.
Neben dem Ring hat Dupri aber noch andere Ambitionen. Sie würde nämlich gern bei einem TV-Format wie Total Divas mitmachen. Die Scripted-Reality-Show lief von Juli 2013 bis Dezember 2019 auf E! und zeigte das „wahre Leben“ von WWE-Wrestlerinnen hinter den Kulissen. Sowohl beruflich als auch privat. Darstellerinnen wie Nikki und Brie Bella, Natalya und Paige wurden dadurch auch außerhalb der Wrestling-Welt bekannt.
Der aktuelle Kader würde sich laut Dupri bestens eignen, um das Konzept auf Netflix neu aufleben zu lassen. Mit dabei wären Chelsea Green, Tiffany Stratton, Bianca Belair, Natalya, Naomi, Jakara Jackson, Lash Legend und Roxanne Perez. Oder noch besser: „Gleich das ganze Roster!”
Ein Problem mit dem Namen „Diva“ hätte sie dabei nicht. Ganz im Gegenteil! „Ich würde es lieben, eine Diva zu sein”, offenbarte Dupri. Gleichzeitig sei sie sich aber bewusst, dass nicht alle Wrestlerinnen im WWE-Kader so denken würden. „Ich weiß, dass viele Frauen stolz darauf sind, nicht so genannt zu werden. Wir können den Namen darum auch gern ändern!“
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