CM Punk mahnt: „DAS sollten meine WWE-Kollegen ändern!“

WWE News
Mittwoch, 15 Juli 2026 um 17:01
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WWE-Champion CM Punk wünscht sich mehr Ehrlichkeit und Engagement, dafür aber weniger Social Media in der Umkleide.
CM Punk ist für seine klaren Worte bekannt. Das war früher so und hat sich bis heute nicht geändert. Im Podcast „What’s Your Story“ mit Stephane McMahon scheut er auch nicht davor zurück, interne Kritik zu üben.
Sein Vorwurf: Vielen Wrestlern mangle es an Ernsthaftigkeit. Vor allem, wenn es um Feedback geht. Bestätigung aus dem Internet zähle für ihn dagegen wenig.

Ehrliches Feedback statt WWE-Wischiwaschi!

Auf die Frage, was er bei WWE ändern würde, nannte Punk den Mangel an Abwechslung und Risikobereitschaft bei seinen Kolleginnen und Kollegen. „Ich würde mir wünschen, dass einige Leute die Sache etwas ernster nehmen“, sagte der WWE-Champion.
Er vermisse vor allem ehrliches Feedback. Anstatt einfach nur zu hören: „Ja, war schon okay“, sollten die Akteure konstruktivere Rückmeldungen erhalten. „Manche jagen der ‚Umarmung‘ regelrecht nach. Sie kommen in den Backstage-Bereich und fragen sofort: ‚Wie war's?‘ Sie wollen hören, dass alles gut war!“
Ein großes Problem sieht der 47-Jährige in diesem Zusammenhang mit den sozialen Medien. „Legt verdammt noch mal eure Handys weg! Ihr schaut sofort auf Twitter, um zu sehen, wie euer Match angekommen ist. Habt ihr denn überhaupt auf die Zuschauer gehört?

CM Punk: „Vergesst Social Media!“

Die unmittelbare Reaktion zähle, denn die Fans in der Halle seien die wahren Vorgesetzten. „Es ist mir völlig egal, was irgendjemand auf Twitter über euer Match schreibt“, schimpfte er. Er selbst besitzt keinen TikTok-Account und hat Twitter vor Jahren aufgegeben.
Auf Instagram sei er zwar noch unterwegs. Aber in erster Linie, um sich Bilder von Hunden und Essen anzusehen. Auch wenn er zugab, insgesamt ebenfalls zu viel Zeit am Handy zu verbringen.
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Vor einer Woche gewann CM Punk den WWE-Champion-Titel. Was das Internet darüber denkt, ist ihm egal.
Auf die Frage, ob das Problem eher bei den Wrestlern oder bei den Verantwortlichen zu suchen sei, erklärte er: „Es kann an beiden Seiten liegen. Manche wollen einfach niemandem auf die Füße treten oder Gefühle verletzen. Deshalb müssen sie einen Weg finden, Kritik positiv zu vermitteln.“

Beide Seiten in der Verantwortung

„Ich möchte, dass sich die Producer darauf konzentrieren, den Talenten zu helfen. Sie sollen konstruktives, positives Feedback geben. Dinge zeigen, anstatt sie nur zu erklären“, so der WWE-Champion weiter. Gleichzeitig nahm er aber auch die Wrestler in die Pflicht: Nur wer sich wirklich verbessern will, könne sich auch weiterentwickeln.
„Sie müssen lernen, Feedback anzunehmen und umzusetzen.“ Insgesamt sei dies allerdings schwieriger geworden, da es kaum noch Live-Events gebe. Gerade bei solchen Events, die nicht im TV ausgestrahlt werden, hatte man die Möglichkeit, Dinge auszuprobieren und zu verbessern. Aber: „Wer wirklich will, wird einen Weg finden!”

CM Punk: „Das Arbeitsumfeld bei WWE ist besser als früher“

Grundsätzlich hoffe der 47-Jährige, seinen Nachfolgern ein besseres Wrestling-Business zu hinterlassen, als er selbst vorfand. In diesem Zusammenhang zeigte er sich überzeugt, dass WWE unter der neuen Führung ein deutlich besseres Arbeitsumfeld bietet.
„Mittlerweile arbeiten Menschen in verantwortlichen Positionen, die wirklich wollen, dass andere erfolgreich sind“, so CM Punk. „Ich wünsche mir, dass die nächste Generation weniger arbeiten und mehr Geld verdienen kann als ich.“
Dies gelte aber für jede Branche. „Ich habe viele Freunde in der NHL. Und die freuen sich riesig für die jungen Spieler. Sie sagen: ‚Das ist großartig. Die jungen Jungs verdienen heute mehr Geld als wir damals.‘ Genau das wünsche ich mir auch fürs Wrestling.“
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