WWE-Star Nakamura rechtfertigt Fernbleiben bei Tanahashi-Abschied

WWE News
Montag, 05 Januar 2026 um 18:41
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Hat WWE ein Machtwort gesprochen? Shinsuke Nakamura erklärt, wieso er bei der Ehrenfeier von Hiroshi Tanahashi fehlte.
Der Tokyo Dome war gestern Schauplatz eines hoch emotionalen Moments. Bei Wrestle Kingdom 20 verabschiedete sich mit Hiroshi Tanahashi einer der wichtigsten Wrestling-Stars aller Zeiten aus dem aktiven Wrestling-Geschäft.
Selbst WWE-Legende John Cena widmete dem Ereignis einen Instagram-Post:

Große Namen im Tokyo Dome. Doch einer fehlte

Nach dem finalen Match gegen Kazuchika Okada folgte eine lange Zeremonie. Viele Weggefährten waren anwesend und überreichten Tanahashi Blumen als Zeichen der Ehrerbietung.
Unter ihnen befanden sich Jay White, Will Ospreay, Kenny Omega, Kota Ibushi, Katsuyori Shibata, Keiji Muto, Tatsumi Fujinami und schließlich auch Tetsuya Naito.
Einer fehlte jedoch: Shinsuke Nakamura, einst Tanahashis größter Rivale und einer seiner engsten Vertrauten. Für viele Fans eine Enttäuschung. Schließlich hatten der „King of Strong Style“ und das „Ace" gemeinsam eine Ära geprägt.
Tanahashi selbst würdigte Nakamura während seines Abschiedskampfes, indem er Okada mit dem Kinshasa (ursprünglich Boma Ye genannt) erwischte.

WWE-Star Nakamura: „Ich habe alles versucht!”

Im Gespräch mit Tokyo Sports äußerte sich Nakamura zu seiner Abwesenheit. Er habe wirklich alles versucht, um persönlich dabei zu sein. „Leider hat es nicht geklappt. Vielleicht, weil ich andere Verpflichtungen hatte.“
Nakamura steht derzeit bei WWE unter Vertrag und trat am Freitag bei SmackDown in einem kurzen Segment auf. Offensichtlich ließen sich seine vertraglichen Verpflichtungen nicht mit einer Reise nach Japan vereinbaren. Durchaus möglich, dass die Ligabosse selbst ein Machtwort sprachen.
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Shinsuke Nakamura wäre gern nach Japan geflogen

Nakamura: „Man muss es akzeptieren!“

Der WWE-Star ergänzte, dass man die Situation akzeptieren müsse. „Es bleibt gar nichts anderes übrig. Auf eine gewisse Art ist es sogar dramatisch, nehme ich an“, sagte der 45-Jährige. Er bestätigte, dass es im Vorfeld sehr wohl Überlegungen gegeben habe, Tanahashi noch einmal im Ring zu begegnen.
Letztendlich bedankte er sich mit einem Blumenstrauß, den er direkt in die Umkleide der New-Japan-Legende schicken ließ.
„Ich danke ihm wirklich von ganzem Herzen“, stellte er klar. „Ich hoffe, dass er als Präsident nicht nur New Japan Pro-Wrestling, sondern die gesamte japanische Wrestling-Szene weiter voranbringt.“
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