Brock Lesnars Rücktritt
dauerte überhaupt nur wenige Wochen. Und angesichts des jüngsten Kinoflops
„Vaiana” spekulieren viele bereits über ein mögliches WWE-Comeback von Dwayne
„The Rock” Johnson.
Klare Absage an ein WWE-Comeback
Ein Topstar aus der Vergangenheit hat nun aber klargestellt,
dass eine Rückkehr für ihn unmöglich ist: Dave Bautista, der bei WWE jahrelang
als „The Animal“ Batista auftrat. Dies verriet der 57-Jährige in einem
Interview mit seinem Fitnesspartner
W.O.L.F.
GYMS.
„Ich werde niemals mehr wrestlen“, stellte er klar. „Ich
habe das Unternehmen im Guten verlassen. Ich bin auf dem Höhepunkt meiner
Karriere gegangen.“ Tatsächlich habe er danach sogar kurzfristig an Geldnot
gelitten, gab er zu.
„Natürlich war es angenehm, [bei WWE] jede Woche diesen
Gehaltsscheck zu bekommen. Aber ich bin gegangen, weil sich das Unternehmen in
eine Richtung entwickelte, die für mich einfach nicht mehr die richtige war. Am
Ende hat alles geklappt. Ich hatte Glück, dass es so gekommen ist.“
Inzwischen ist Dave Bautista ein gefragter und vielseitiger
Hollywood-Schauspieler. Sein Portfolio reicht von James Bond („Spectre“) über
Marvel („Guardians of the Galaxy“, „Thor“, „Avengers“) und „Dune“ bis zu „Die
nackte Kanone“.
Batista: „Niemals wieder Wrestling!“
Rücktritte waren im Wrestling lange Zeit ein Running Gag.
Man denke nur an Namen wie Terry Funk, Ric Flair oder den zuvor erwähnten Brock
Lesnar. „Batze“ hat das für sich selbst aber stets anders gesehen. Sein
Ausstieg sei „wie aus dem Bilderbuch“ gewesen. Und das wolle er nicht aufs
Spiel setzen.
Evolution: Randy Orton, Triple H, Ric Flair, Batista (v. l.)
„Ich weiß, wie es ist, arm zu sein. Ich wünsche mir das nicht,
aber ich kenne dieses Leben. Ich würde lieber wieder alles verlieren und arm
sein, als jemals wieder in den Ring zu steigen.“
„Ich würde lieber körperlich hart arbeiten, als dieses Ende
zu beschmutzen. Wenn ich noch einmal pleitegehen sollte, dann ist das eben so“,
stellte er klar.
Das bedeute aber nicht, dass er seine Wrestling-Karriere
bereue. Ganz im Gegenteil! „Die Leute fragen mich immer, warum ich Wrestler
geworden bin. Ich sage dann jedes Mal, dass ich diese Frage hasse, weil die
Antwort alles andere als glamourös ist:
Ich bin Wrestler geworden, weil ich
Geld verdienen wollte. Ich war verdammt verzweifelt, arm, hatte zwei Kinder und
keinen Cent in der Tasche“, sagte er.
„Mit der Zeit wurde ich regelrecht besessen davon.
Irgendwann hätte ich sogar umsonst gewrestelt, weil ich es so sehr geliebt
habe. Dass ich damit gut meinen Lebensunterhalt verdienen konnte, war am Ende
eher ein Nebeneffekt.“
Sein letztes Match bestritt er am 7. April 2019 bei
WrestleMania 35. Dort traf er in einem „No Holds Barred“-Match auf Triple.
Tatsächlich war dies ein passender Abschluss für den zweifachen WWE- und
vierfachen World-Heavyweight-Champion. Denn Triple H war lange Zeit sein Mentor
und anschließend sein größer Rivale.
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