Ex-WWE-Champion Batista lehnt Rückkehr ab: „Lieber arm als im Ring!“

Wrestling News Worldwide
Freitag, 24 Juli 2026 um 15:30
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Der gefeierte Hollywood-Schauspieler Dave Bautista erklärt, warum ein WWE-Comeback von „Batista” undenkbar ist.
Comebacks haben bei der WWE derzeit Hochkonjunktur: Kürzlich tauchte Baron Corbin wieder bei SmackDown auf, die kommende Rückkehr von Big Cass wird wöchentlich bei Raw beworben.
Brock Lesnars Rücktritt dauerte überhaupt nur wenige Wochen. Und angesichts des jüngsten Kinoflops „Vaiana” spekulieren viele bereits über ein mögliches WWE-Comeback von Dwayne „The Rock” Johnson.

Klare Absage an ein WWE-Comeback

Ein Topstar aus der Vergangenheit hat nun aber klargestellt, dass eine Rückkehr für ihn unmöglich ist: Dave Bautista, der bei WWE jahrelang als „The Animal“ Batista auftrat. Dies verriet der 57-Jährige in einem Interview mit seinem Fitnesspartner W.O.L.F. GYMS.
„Ich werde niemals mehr wrestlen“, stellte er klar. „Ich habe das Unternehmen im Guten verlassen. Ich bin auf dem Höhepunkt meiner Karriere gegangen.“ Tatsächlich habe er danach sogar kurzfristig an Geldnot gelitten, gab er zu.
„Natürlich war es angenehm, [bei WWE] jede Woche diesen Gehaltsscheck zu bekommen. Aber ich bin gegangen, weil sich das Unternehmen in eine Richtung entwickelte, die für mich einfach nicht mehr die richtige war. Am Ende hat alles geklappt. Ich hatte Glück, dass es so gekommen ist.“
Inzwischen ist Dave Bautista ein gefragter und vielseitiger Hollywood-Schauspieler. Sein Portfolio reicht von James Bond („Spectre“) über Marvel („Guardians of the Galaxy“, „Thor“, „Avengers“) und „Dune“ bis zu „Die nackte Kanone“.

Batista: „Niemals wieder Wrestling!“

Rücktritte waren im Wrestling lange Zeit ein Running Gag. Man denke nur an Namen wie Terry Funk, Ric Flair oder den zuvor erwähnten Brock Lesnar. „Batze“ hat das für sich selbst aber stets anders gesehen. Sein Ausstieg sei „wie aus dem Bilderbuch“ gewesen. Und das wolle er nicht aufs Spiel setzen.
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Evolution: Randy Orton, Triple H, Ric Flair, Batista (v. l.)
„Ich weiß, wie es ist, arm zu sein. Ich wünsche mir das nicht, aber ich kenne dieses Leben. Ich würde lieber wieder alles verlieren und arm sein, als jemals wieder in den Ring zu steigen.“
„Ich würde lieber körperlich hart arbeiten, als dieses Ende zu beschmutzen. Wenn ich noch einmal pleitegehen sollte, dann ist das eben so“, stellte er klar.
Das bedeute aber nicht, dass er seine Wrestling-Karriere bereue. Ganz im Gegenteil! „Die Leute fragen mich immer, warum ich Wrestler geworden bin. Ich sage dann jedes Mal, dass ich diese Frage hasse, weil die Antwort alles andere als glamourös ist:
Ich bin Wrestler geworden, weil ich Geld verdienen wollte. Ich war verdammt verzweifelt, arm, hatte zwei Kinder und keinen Cent in der Tasche“, sagte er.
„Mit der Zeit wurde ich regelrecht besessen davon. Irgendwann hätte ich sogar umsonst gewrestelt, weil ich es so sehr geliebt habe. Dass ich damit gut meinen Lebensunterhalt verdienen konnte, war am Ende eher ein Nebeneffekt.“
Sein letztes Match bestritt er am 7. April 2019 bei WrestleMania 35. Dort traf er in einem „No Holds Barred“-Match auf Triple. Tatsächlich war dies ein passender Abschluss für den zweifachen WWE- und vierfachen World-Heavyweight-Champion. Denn Triple H war lange Zeit sein Mentor und anschließend sein größer Rivale.
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