AEW All In London (30.8.26) Ergebnisse: Kenny Omega vs. Will Ospreay – Live-Bericht

AEW Pay-Per-Views
Sonntag, 30 August 2026 um 16:49
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AEW All In: London - 30. August 2026 - Ergebnisse, Bericht, Videos - London, England

Zum dritten Mal heißt es: AEW All In: London! Fast 50.000 Fans sind im Londoner Wembley-Stadion dabei. Sie alle wollen miterleben, wie Lokalmatador Will Ospreay um den von Kenny Omega gehaltenen AEW-World-Champion-Titel antritt!
*** Los geht der Pay-Per-View (zu sehen auf MyAEW.com) um 19:00 Uhr deutscher Zeit. Und auch in der Pre-Show um 17.00 Uhr gibt es bereits einige Matches.
Laut WrestleTix wurden bis Sonntag am Nachmittag knapp 45.000 Tickets abgesetzt. Bis zum Start der Show noch dürften noch einige Eintrittskarten dazu gekommen ein. Eine starke Kulisse für den größten AEW-Event des Jahres.

Pre-Show-Ergebnisse:

Satte fünf Matches kredenzte Tony Khan im „Buy In“-Vorprogramm. Quasi eine Extra-Großveranstaltung, bevor es mit dem eigentlichen AEW-Pay-Per-View losging.
(A) Acht-Mann-Tag-Team-Match: The Rascalz (Dezmond Xavier, Myron Reed & Zachary Wentz) & Lio Rush bes. The Opps (Hook, Action Andretti, Anthony Bowens & Katsuyori Shibata)
Während die Zuschauer langsam im Stadion eintrudelten, zeigten die acht Männer im Ring jede Menge Moves. In Erinnerung blieb unter anderem ein fliegender Cutter von Myron Reed, der aus dem Ring sauste und Andretti auf den Hallenboden beförderte. Für die Entscheidung sorgte Lio Rush mit einem Frog Splash gegen Bowens.
(B) Harley Cameron & Kris Statlander bes. Sisters of Sin (Julia Hart & Sky Blue)
Einen Großteil des Matches hatten die Schwestern der Sünde das Geschehen unter Kontrolle. Als Cameron dann endlich der Wechsel mit ihrer Partnerin gelang, legte diese mit einigen Offensivaktionen los. Den Sunday Night Fever gegen Hart konnte Blue mit einem Kick jedoch verhindern.
Dann das bekannte Bild: Wieder musste sich Cameron gegen beide Gegnerinnen bewähren. Und wieder sorgte Statlander schließlich für ausgleichende Gerechtigkeit. Nachdem sie Blue außerhalb des Rings außer Gefecht gesetzt hatte, folgte kurz darauf doch noch ihr Tombstone zum Sieg gegen Hart.
(C) Acht-Mann-Tag-Team-Match: Hurt Syndicate (Bobby Lashley & Shelton Benjamin), QT Marshall & „Big Boom!“ AJ bes. Shane Taylor Promotions (Shane Taylor, Carlie Bravo, Shawn Dean und Lee Moriarty)
Sie hätten sich vielleicht eine prominentere Rolle auf der Card erhofft. Doch zumindest in der Pre-Show durften Lashley und Benjamin triumphieren. Und das gemeinsam mit den „Buy In“-Veteranen Marshall und AJ, der seinen Sohn Big Justice mitbrachte.
Der durfte dann sogar selbst kurz aktiv werden und einen Spear gegen Bravo zeigen. Lashleys Dominator gegen CB sicherte schließlich den Sieg.
*** Der Rizzler war diesmal übrigens nicht persönlich dabei. Im Gegensatz zu Bryan Danielson! Der „American Dragon“ wurde begeistert empfangen, als er bei den Kommentatoren Platz nahm.

Dr. Britt Baker sorgt für den Titelwechsel

(D) AEW-TBS-Champion-Titel: Persephone bes. Maya World
TITELWECHSEL! Damit hatte wohl niemand gerechnet! Maya World muss sich bereits wieder vom TNT-Champion-Titel verabschieden. Das spannende, über weite Strecken ausgeglichene Match hatte ein unfaires Ende: Als Maya zum Finale aufs Seil stieg, tauchte plötzlich eine maskierte Person auf und schubste sie runter! Persephone nutzte die Gelegenheit und brachte den Razor’s Edge durch. Das war’s!
Doch wer steckte nun unter der Kapuze und Lucha-Maske? Das wurde klar, als sie plötzlich den Lockjaw ansetzte! Kurz darauf entledigte sie sich ihrer Maskierung, um es auch wirklich allen Zuschauern klarzumachen: Dr. Britt Baker ist zurück! Und sie scheint jede Menge Frust mitgebracht zu haben.
Kurz darauf zeigte sich Baker an der Seite der neuen Titelträgerin. Die lange Auszeit habe ihr gezeigt, wer tatsächlich ihre Aufmerksamkeit verdient hätte. Zudem gäbe es eine gemeinsame Feindin: Thunder Rosa
*** Thekla hat es zwar nicht in ein Match geschafft, wollte sich den Auftritt im Wembley-Stadion aber trotzdem nicht nehmen lassen. „I’m back“ verkündete die Wienerin und drohte Kris Statlander: „Shit will get toxic!“

The New Day sind All Elite – und bereits Champions!

(E) AEW-World-Trios-Champion-Titel – Trios Roulette Royal: Kofi, Austin Creed & „Swerve“ Strickland siegen beim Debüt
Jetzt wurde es unübersichtlich: Drei Gürtel, sieben Teams, 21 Wrestler im allerersten Trios Roulette Royal. Die Regeln erinnerten an den WWE Royal Rumble: Zwei Trios begannen das Match, in regelmäßigen Abständen kamen die weiteren Teams hinzu. Wer übers oberste Seil geworfen und mit beiden Beinen den Boden berührte, war draußen. Dies galt aber nur für das jeweilige Mitglied. Ein einzelner Teilnehmer konnte also immer noch die Gürtel für alle drei Partner gewinnen.
Eröffnet wurde das Match von der Bang Bang Gang (Jay White, Austin & Colton Gunn) sowie den Dogs (David Finlay, Clark Connors, and Gabe Kidd). Ihnen folgte The Demand (Ricochet, Bishop Kaun & Toa Liona). Demand und Dogs hatten im Vorfeld eine Zusammenarbeit vereinbart, die eine ganze Zeit lang auch funktionierte. Die Gunn-Brüder mussten sich darum zuerst verabschieden.
Als viertes Team machte sich die Conglomeration (Cassidy, Kyle O'Reilly & Roderick Strong) auf den Weg, gefolgt von den Death Riders (Claudio Castagnoli, Pac & Wheeler Yuta). Marina Safir mischte ebenfalls mit, wurde jedoch von Roderick Strong aus dem Ring geworfen. Strong und O’Reilly machten wenig später den Abflug.
Komplettiert wurde das Match schließlich von den Champions, Adam Page, Bandido & Brody King, sowie dem Wild-Card-Team. Letzteres ließ sich aber ganz schön Zeit! Tony Khan wartete bis zum Start des PPVs, um seine Joker zu zünden.
Zuvor verabschiedete sich mit Brody King bereits ein Titelträger. Und dann, nach langer Wartezeit, war es so weit: „Swerve“ Strickland brachte die Ex-WWE-Stars Kofi (Kingston) und Austin Creed (Xavier Woods) zu AEW! Aus The New Day wurde The New Level! Und damit wurden die Karten noch einmal neu gemischt.
Dann ging es ganz schnell, eine Elimination folgte der nächsten. Bis nur noch The New Level und die Death Riders übrigblieben. Strickland schickte Gabe Kidd vom Apron mit dem House Call Kick auf den Hallenboden, Kofi und Creed eliminierten als letzte Teilnehmer Claudio und Pac mit einer Double Clothesline. Damit sind Strickland und The New Level die NEUEN TRIOS-CHAMPIONS Puh, erstmal durchatmen!

Neue Women’s Tag Team Champions!

(1) AEW-Women’s-Tag-Team-Champion-Titel: The Brawling Birds (Jamie Hayter und Alex Windsor) bes. Divine Dominion (Megan Bayne & Lena Kross)
Weiter ging’s mit dem dritten Titel-Match – und dem dritten Titelwechsel. Beide Teams waren zu diesem Zeitpunkt offiziell unbesiegt. Nach dem Schlussgong können das nur noch die Brawling Birds von sich behaupten. Das Tempo war von Anfang an hoch, beide Teams harmonierten gut miteinander. Bayne schickte beide Gegnerinnen gleichzeitig mit einem German Suplex auf die Matte, den doppelten Chokeslam konterte Hayter jedoch mit zwei DDTs.
Die Champions blieben trotzdem am Drücker, brachen From Heaven To Hell im zweiten Versuch ins Ziel. Windsor unterbrach das entscheidende Cover jedoch. Es folgte ein rasches Comeback, gekrönt von Two Birds, One Stone (Hart Attack). Damit war der Titelgewinn perfekt!

McGuiness scheitert an Moxley

(2) AEW- Continental-Champion-Titel & Continental-Cup: Jon Moxley bes. Nigel McGuiness
AEW in Wembley, da durfte auch ROH-Legende Nigel McGuinnes nicht fehlen. Auf dem Spiel stand der Gürtel von Moxley und erstmals auch der neue Continental-Cup. Der Pokal erinnert optisch wohl nicht zufällig an den FA-Cup im Fußball.
Das Tempo war überschaubar. Der Engländer vertraue auf die britische Ringkampfschule und „zeigte“ Moxley so manchen Griff. Der bewies wiederum, dass er diesen Stil mitgehen konnte. Immer wieder nahm er das linke Bein seines Gegners ins Visier. Im Turnier hatte eine entsprechende Verletzung immer wieder eine Rolle gespielt. Nach einem Jaw Breaker drehte Nigel den Lebelle Lock kurzerhand um, lief aber direkt in einen Cutter.
Wenig später rappelte er sich noch einmal auf, nahm den Schlagabtausch an – und schicke Moxley danach gleich zwei Mal mit einer Lariat auf die Matte. Der Champion packte daraufhin den Bulldog Choke aus. Mithilfe seines Kinns (!) powerte sich Nigel raus und setzte zu einem Armhebel an. Aber diesmal drehte sich Moxley raus.
Mehrmals brachte dieser nun den Ankle Lock gegen das verletzte Bein durch, erwischte seinen Gegner zwischendurch mit einem Stomp. In den finalen Minuten versuchte er irgendwie ans Seil zu kommen, schaffte es aber nicht. Also klopfte er ab.

Okada holt sich das Gold von Fletcher!

(3) AEW-International-Champion-Titel – Three Way: Kazuchika Okada bes. Kyle Fletcher und Konosuke Takeshita
Alles für die Familie! Dieses Motto hatte Papa Don Callis im Vorfeld ausgegeben. Egal ob Fletcher Champion blieb oder Okada das Gold gewann, Hauptsache die Callis Family gewann. Okada hatte sofort zugestimmt, Fletcher indes seine Zweifel.
Doch nun war er es, der die erste Aktion gegen seinen „Partner“ setzte: Mit einem Superkick schickte er ihn gleich zu Beginn aus dem Ring. Damit waren alle Spekulationen dahin. Das Match selbst hielt, was man sich im Vorfeld erwartet hatte: Starke Action von drei gleichwertigen Kontrahenten, die nichts anbrennen ließen.
Okada hatte ein Ass im Ärmel. Aus der Ringverstrebung holte er den Schraubenzieher hervor! Er tat so, als bot er dem „Protostar“ den Gegenstand an, nutzte die Chance aber dann für eine eigene Attacke. Zum Glück spielte der Schraubenzieher in weiterer Folge dann keine Rolle mehr.
Es ging munter hin und her! Fletcher kassierte einen Rainmaker, von Takeshita einen DDT vom Seil, das Powerdrive Knee und Raging Fire. Plötzlich war Okada wieder da, diesmal mit dem Rainmaker gegen Takeshita. Und dann geschah, was niemand erwartet hatte: Takeshita und Fletcher arbeiteten temporär gegen Okada zusammen! Aber nur, um anschließend selbst ins Duell zu gehen!
Tatsächlich brachte Fletcher den Turnbuckle Brainbuster gegen den Japaner durch – doch da wartete bereits Okada mit einem weiteren Rainmaker! Eins… zwei … drei! Der Titel wechselte, blieb aber trotzdem in der Familie.
Der „Protostar“ war schnell wieder auf den Beinen und drohte mit dem Gürtelschlag. Callis schien aber wohl die richtigen Worte gefunden zu haben: Fletcher wirkte zwar weiterhin enttäuscht, erkannte allerdings Okadas Sieg an.

Andrade tricks MJF aus!

(4) Casino Gauntlet: Andrade pinnt Nick Wayne und ist neuer #1-Herausforder auf den AEW-World-Champion-Titel.
Ein Match, das jederzeit enden konnte. Denn der erste Pinfall zählte! Bis es so weit war, stießen in regelmäßigen Abständen neuen Wrestler hinzu Den Anfang machten der selbsternannte „One True Champion“ MJF (mit Verband am linken Oberschenkel) und Andrade. Als der Mexikaner das übliche Selfie mit einem weiblichen Fan machen wollte, tauchte plötzlich Nick Wayne mit eine Poisonrana auf – er war der dritte Teilnehmer.
Und dann lief schon die Nummer vier zum Ring: „Speedball“ Mikey Bailey, gefolgt von Tommaso Ciampa. Ein echtes Match hattes sich, bis auf wenige Manöver, noch nicht entwickelt. Der „Psycho Killer“ nahm sich viel Zeit. Noch ehe er beim Seilgeviert eintraf, meldete sich bereits der sechste Teilnehmer. Es war Tommasos Rivale Jericho! Zur Freude vieler Zuschauer, die nun lautstark „Judas“ sangen.
Auf einen Entrance verzichtete indes die Nummer sieben, Mark Davis. Erstellte sich stattdessen mit einigen Piledriver-Aktionen vor. Einen davon mit Ciampa auf den Magen von Mike Bailey. Auch der „OTC“ wurde auf die Matte geschickt, ehe mit Komander der achte Teilnehmer ins Rennen ging. Davis, MJF, Wayne und Ciampa wurden kurz darauf mit vier Ranas von den Ringecken gefegt. Das blieb um Gedächtnis!
Danach gab es erbeut die Chance zum Karaoke, allerding auf Spanisch. Denn Lucha-Libre Legende Mistico machte sich auf den Weg zum Ring. Er wurde aber direkt beim Entrance von Daniel Garcia attackiert!
Danach wurde erst einmal wieder gerungen. Garcia setzte nach einem Tänzchen zu einem Piledriver gegen MJF an, fing sich dabei die Ultima Weapon ein. Ciampa fuhr sein Knie aus und erwartete den nächsten Teilnehmer: „Jungle“ Jack Perry.
Die Entscheidung: Nach dem Heatseeker gegen Nick Wayne sah am Ende MJF wie der sichere Sieger aus. Doch Andrade hatte genau auf diesen Moment gewartet.
Er traf Friedman mit seiner Variante des Judas Effect zog selbst das Cover gegen Wayne durch. Damit ist Andrade nicht nur National Champion, sondern auch neuer Herausforderer #1 auf den AEW World Title.

Cope und Cage gewinnen das Duell der Generationen!

(5) AEW-World-Tag-Team-Champion-Titel: Adam Copeland & Christian Cage bes. The Young Bucks (Nick & Matt Jackson)
Wer ist das beste Tag Team 2026: die WWE-Legenden oder die AEW-Gründerväter? Diese Frage sollte nun beantwortet werden. Immer wieder mussten sich die Bucks gegen beide Gegner bewähren. Zumal Matt mit Nacken- und Nick mit Knöchelproblemen zu kämpfen hatten.
Beide Jacksons trafen Cope mit einer Standing-Moonsault/Big-Splash-Kombination. Kurz danach setzte Nick zu einem saftigen Tritt gegen Cage an, doch er traf nur den Ringpfosten. Schon wieder das Bein!
Dies sollte sich später rächen. Als Nick das oberste Seil erklomm, rutschte er plötzlich ab. Ringrichter Rick Knox und Bruder Matt machten sich Sorgen – was wiederum Christian für einen Low Blow nutze. Gegen Jackson, nicht den Ringrichter.
Das Match ging nun in die heiße Phase. Viele Moves und fast ebenso viele Near Falls! Das Finale war besonders spannend: Matt wich Copelands Spear aus, traf mit einem Kick ins Gesicht. Die Bucks erwischten Christian Cage mit dem BTE Trigger, doch Copeland verhinderte die Niederlage gerade noch.
Es folgte ein weiterer BTE Trigger, Christian kickte nun selbstständig aus. Den Meltzer Driver verhinderte Copeland mit einem Spear. Danach folgten Killswitch sowie ein Spear mit Unterstützung, doch Matt blieb im Match.
Christian griff schließlich zum Titelgürtel und verstecke einen Schraubenschlüssel in der Hose. Der Referee erblickte den Gürtel und packte zu! Genau damit hatte Christian gerechnet, denn nun setzte er den Schraubenschlüssel gegen Nicks Bein ein. Matt wurde ebenso erwischt, ehe die Champions einen Pop-Up-Spear gegen ihn zeigten. Das war gleichzeitig die Entscheidung. Cope und Cage hatten diesmal ganz schön „heelish“ agiert.
*** Allzu lange feiern konnten die Kanadier aber nicht. Vor einigen Wochen waren die Motor City Machine Guns bei Collision aufgetaucht. Nun machten sie sich auf den Weg zum Ring, um ihren Anspruch auf die Tag-Team-Titel anzumelden. Ebenso wie FTR, die sich zuletzt eine lange Auszeit gegönnt hatten.
Die Bucks waren inzwischen ebenfalls wieder auf den Beinen und blickten nun – wie auch die anderen drei Teams – in den Eingangsbereich. Denn da tauchten erneut The New Level auf! Bis auf die Young Bucks handelte es sich übrigens allesamt um ehemalige WWE-Teams … und sie alle wollen Tag-Team-Gold.

WCW-Legende Sting sorgt für Gerechtigkeit!

(6) AEW-TNT-Champion-Titel – Falls Count Anywhere: Darby Allin bes. Kevin Knight
Darby Allin gegen Kevin Knight, und das praktisch ohne Regeln. Das bedeutete natürlich jede Menge Gegenstände, spektakuläre Bumps. Aber auch Einmischungen von draußen.
Beim Aufbau eines Tisches erwischte Allin den Champion mit einem Topé und zog sich dabei selbst eine blutende Wunde am Hinterkopf zu. Anschließend setzte Knight Allin auf den Kommentatorentisch und sprang mit einem Dive hinterher. Zurück im Ring schleuderte Knight mehrere Stühle hinein. Doch Allin konterte mit einem Code Red auf die Stühle.
Das rief Brian Cage und Jake Doyle von der Callis Family auf den Plan. Gemeinsam attackierten sie Allin und fesselten sogar dessen Hände. Steven Borden wollte helfen, doch die Übermacht war letztlich zu groß.
Plötzlich wurde es dunkel und „Seek and Destroy” von Metallica ertönte. Das konnte nur eines bedeuten: STING ist hier! Und er kam nicht nur, um moralische Unterstützung zu bieten. Mit dem Baseballschläger erwischte er Cage und Doyle.
Darby hatte sich inzwischen von den Fesseln befreit, fing den Schläger von Sting ab und erwischte Knight. Danach stellten die Babyfaces gemeinsam eine Leiter auf. Steven Borden und dessen Papa Sting erklommen sie von verschiedenen Seiten. Der Stinger gab seinem Sohn daraufhin das OK, woraufhin der Youngster auf die Heels nach draußen sprang.
Die letzten Minuten gehörten dann wieder den eigentlichen Kontrahenten. Im Eingangsbereich standen sie sich nun One on One gegenüber. Allin schickte Knight in die Metallsterben und kletterte anschließend nach oben. Höher und immer höher. Es folgte: der längste Coffin Drop aller Zeiten! Darby und Knight krachten direkt durch die Bühne, in der ein großes Loch zurückblieb.
Allin kletterte als Erster heraus und sah, wie Knight auf einer Trage abtransportiert wurde. Und wie einst in ähnlicher Situation Knight, hatte nun auch Darby kein Mitglied mehr! Er stürzte von der Rampe auf den Champion, stieß ihn um und warf ihn zu Boden. Eins … zwei … drei! Damit war Darby Allin der neue TNT-Champion!

Mercedes Moné gewinnt den Women’s World Title

(7) AEW-Women‘s-Champion-Titel: Mercedes Moné bes. Willow Nightingale
Zur Handverletzung, die sich Willow im Vorfeld der Veranstaltung zugezogen hatte, kam nun auch noch eine Verletzung bei Mercedes hinzu. Nach einigen Minuten wurde sie so hart im Gesicht getroffen, dass sie stark zu bluten begann.
Doch keine der beiden Wrestlerinnen dachte daran, sich auch nur irgendwie zu schonen. Ganz im Gegenteil, beide lieferten eine absolute Top-Leistung ab.
Als Willow einen Moonsault ausführte, versuchte die Herausforderin, sich aus dem Weg zu rollen. Doch statt auszuweichen, wurde sie im Rücken getroffen. Willow wollte mit der Doctor Bomb nachsetzen.
Mercedes drehte sich jedoch heraus und setzte zu Moné Maker an. Willow wehrte sich, woraufhin Mercedes sie in derselben Position in die Ringecke drückte. Ausgerechnet dort, wo kurz zuvor das Ringpolster entfernt worden war!
Der Moné Maker ging durch, das Cover jedoch nicht. Mercedes verlor zunehmend die Beherrschung und lieferte sich ein heftiges Wortgefecht mit Ringrichterin Aubrey Edwards. Plötzlich sauste Nightingale mit dem Pounce heran, woraufhin Moné gegen die Ringrichterin krachte.
Aber: Die Herausforderin war überraschend schnell wieder fit und attackierte die Hand von Willow, wobei sie auch den Kommentatorentisch nutzte. Dies ließ auch bei der Titelträgerin jegliche Zurückhaltung weichen. Ganz ungewohnt schlug sie ihrerseits mit dem Gürtel zu – und das mehrmals. Zurück im Ring brachte sie ihre Doctor Bomb durch. Mercedes befreite sich in buchstäblich letzter Sekunde aus dem Cover.
Nun nutzte Willow die entblößte Ringverspannung und verpasste Mercedes eine Powerbomb darauf. Eine Doctor Bomb vom Seil sollte dann die Entscheidung bringen. Mercedes konterte mit einer Kopfschere, gefolgt vom Backstabber und einem weiteren Moné Maker. Nein, Backslide von Willow!
Wieder der Ansatz zur Doctor Bomb, doch dieses Mal verwandelte Moné die Aktion in den Statement Maker. Eine besonders harte Variante, bei der sie auch noch ins Gesicht griff. Willow wehrte sich nach Leibeskräften, verlor aber letztlich das Bewusstsein. Schade.
Zeit für den großen Main Event!

Gänsehaut in Wembley: Will Ospreay erklimmt den AEW-Thron

(8) AEW-World-Champion-Titel: Will Ospreay vs. Kenny Omega
Zeit für den großen Main Event! Kann Will Ospreay seinen großen Traum verwirklichen? Auf dem Weg zum Ring traf der Engländer auf viele Kollegen und Rivalen.
Zuletzt reichte ihm Jon Moxley den Union Jack – mit sichtbarem Stolz im Gesicht. Das fühlte sich groß an! Das Stadion sang inbrünstig die Entrance Theme, Feuerwerk erhellte den Londoner Nachthimmel. Der Champion Kenny Omega erhielt ein großartiges Video, das seine nicht minder großartige Karriere zusammenfasste.
Kenny kannte die Schwachstelle seines Gegners und zögerte nicht, sie auszunutzen. In der ersten Phase nahm er deshalb vornehmlich dessen Nacken ins Visier. Dabei dehnte er die Regeln teilweise auch. Der Engländer brachte seinerseits einige Moves ins Ziel, beispielsweise einen Corkscrew-Sprung nach draußen.
Als der Ringrichter zur Ordnung rufen wollte, schubste ihn Will weg. Omega nutzte die Gelegenheit, um mit einem Monitor zuzuschlagen. Der blutende Ospreay kassierte im Anschluss eine Powerbomb vom Pult auf einen Tisch, wobei dieser nicht zerbrach.
So teuflisch hatte man Kenny schon lange nicht mehr gesehen! Er genoss es regelrecht, seinen Gegner zu zerstören. Etwa mit einem Snap Dragon auf den Apron.
Will musste lange Zeit schmerzhafte Aktionen überstehen. Einen Snap Dragon vom Seil konnte er abwehren, einen German Suplex jedoch nicht. Immer wieder trat sein Gegner ihm anschließend gegen den Kopf und nahm erneut den Nacken ins Visier. Mit dem Mut der Verzweiflung warf sich Ospreay schließlich seinem Gegner in den Weg, womit dieser gar nicht gerechnet hatte. Die Chance zum Comeback!
Omega begann nun ebenfalls zu bluten, eine Cut-Verletzung am rechten Auge. Und Will hatte nun – im wahrsten Sinne des Wortes – Blut gerochen! Mit Tritten und Schlägen brachte er seinen Gegner ins Wanken und schließlich auf die Matte. Omega packte den V-Trigger aus, fand sich aber rasch im Styles Clash wieder. Zu wenig für den Sieg.
Einen Cutter konterte Kenny mit einem Trick in den Nacken. Uff, der hatte gesessen! Beide waren inzwischen deutlich gezeichnet, doch die Dramatik nahm weiter zu. Ein Schlagabtausch gipfelte in einem weiteren V-Trigger, gefolgt vom Tiger Driver '91 des Champions. Nun fehlte nur noch der One Winged Angel. Eins … zwei … KICK-OUT! ZUM ERSTEN MAL ÜBERHAUPT IN DER AEW-GESCHICHTE!
Mit dem Mut der Verzweiflung rettete sich Ospreay aus dem Pin-Versuch. Kenny reagierte gefasster als erwartet und legte mit einem weiteren V-Trigger nach. Doch statt einen weiteren One Winged Angel zu zeigen, kassierte er selbst einen besonders harten Tiger Driver, genau auf den Nacken!
Den drohenden V-Trigger fing Will ab und brachte selbst einen One Winged Angel. Kick-out bei eins! Stormbreaker von Will UND WIEDER EIN KICK-OUT BEI EINS!
Will ließ sich nun nicht ins Bockshorn jagen, setzte nach und betätigte den viel zitierten Abzug. Hidden Blade, Cover – Titelwechsel! Der neue AEW-World-Champion heißt Will Ospreay!

AEW All In: London 2026 – alle Ergebnisse auf einen Blick

Pre-Show
  • The Rascalz & Lio Rush bes. The Opps
  • Harley Cameron & Kris Statlander bes. Sisters of Sin
  • Hurt Syndicate, QT Marshall & „Big Boom!“ AJ bes. Shane Taylor Promotions
  • Persephone bes. Maya World und gewinnt den AEW-TBS-Champion-Titel
  • Swerve Strickland, Kofi Kingston & Austin Creed bes. Bang Bang Gang, The Dogs, The Demand, The Conglomeration, The Death Riders sowie Adam Page & Brodido. Damit sind sie neue  AEW-World-Trios-Champions
Pay-Per-View
  • Jamie Hayter & Alex Windsor bes. Divine Dominion und gewinnen die AEW-Women’s-Tag-Team-Champion-Titel
  • AEW-Continental-Champion Jon Moxley bes. Nigel McGuinness und gewinnt den Continental-Cup
  • Kazuchika Okada bes. Kyle Fletcher & Konosuke Takeshita und gewinnt den AEW-International-Champion-Titel
  • Andrade gewinnt das Casino Gauntlet – neuer Nr.-1-Herausforderer auf den AEW-World-Champion-Titel
  • AEW-World-Tag-Team-Champions Adam Copeland & Christian Cage bes. The Young Bucks
  • Darby Allin bes. Kevin Knight und gewinnt den AEW-TNT-Champion-Titel
  • Mercedes Moné bes. Willow Nightingale und gewinnt den AEW-Women’s-Champion-Titel
  • Will Ospreay bes. Kenny Omega und gewinnt den AEW-World-Champion-Titel
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