WWE-Angebot für Will Ospreay: „Das Wrestling ist zu lasch für mich!"

AEW News
Donnerstag, 27 August 2026 um 17:00
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AEW-Star Will Ospreay hätte zu WWE wechseln können. Warum er es nicht tat – und was ihm am WWE-Produkt wirklich stört.
Der Engländer Will Ospreay zählt zu den besten Wrestlern der Welt. Für viele Fans gehört er sogar an die Spitze dieser Liste. Bei AEW hat sich der 33-Jährige darum längst als einer der großen Stars etabliert: Am kommenden Sonntag steht er im Main Event von All In: London im Wembley-Stadion gegen Kenny Omega.

AEW oder WWE? Will Ospreay am Scheideweg

Dabei hätte seine Karriere vor drei Jahren eine ganz andere Richtung nehmen können. Wie er nun in einem Interview mit Ariel Helwani verriet, lag ihm damals ein konkretes Angebot von WWE vor.
Damals lief sein Vertrag mit New Japan Pro-Wrestling aus, und Will hatte gleich mehrere Optionen: Er konnte bei New Japan bleiben, eine WWE-Karriere anstreben oder Tony Khans Lockruf zu AEW folgen. Die Entscheidung fiel ihm alles andere als schwer.

Ospreay machte deutlich, dass er in seiner Kindheit zwar WWE gesehen habe. Große Begeisterung sei aber vor allem beim Schauen von ECW-Tapes aufgekommen, die sein Vater organisierte. „Ich war damals vielleicht zehn Jahre alt. ECW war einfach krank“, erinnerte er sich.
„Aber danach war [WWE] einfach nichts für mich. Ich mochte es nicht. Mir gefiel die Präsentation nicht, und so geht es mir auch heute noch.“ Später seien es TNA, Pro Wrestling NOAH, Dragon Gate und New Japan gewesen, die ihn wirklich prägten. Und letztlich zu seinem Weg als Profi-Wrestler bewegten.

Will Ospreay: „Das WWE-Angebot war gut!“

Nichtsdestotrotz fühlte er sich durch das WWE-Interesse natürlich geehrt. „Ich hatte ein Angebot vorliegen, das wirklich gut war. Allerdings hätte es bedeutet, dass ich in die USA ziehen muss.“ Daran hatte er jedoch keinerlei Interesse. Tatsächlich wohnt er trotz AEW-Karriere weiterhin in seinem Heimatland. Das sei aber nicht der Hauptgrund für seine Absage gewesen.
Grundsätzlich respektiere er WWE. Mit dem Produkt könne er persönlich jedoch wenig anfangen. Damit meinte er sowohl die Art der Produktion als auch das – laut Ospreay – „minimalistische“ Wrestling.
„Ich war noch nie ein WWE-Guy“
- Will Ospreay
Was er damit meinte? „Ich finde einfach, dass sich unsere [AEW-] Matches sehr von ihren Matches unterscheiden. Gerade in Hinblick auf ihre Main Events. Bei ihnen kann ein einziger Spear schon unglaublich befriedigend wirken“, offenbarte der Engländer.
„Und ehrlich gesagt respektiere ich das. Mann, ich wünschte, ich könnte einen einzigen Spear so over bringen. Aber das liegt mir einfach nicht.“

Kritik am Wrestling bei WWE

In weiterer Folge wurde der 33-Jährige noch konkreter: „Ich sah einen WWE Clip, in dem ein Mädchen ihre Gegnerin um Meilen verfehlte. Wirklich um eine riesige Distanz.“ Dies betreffe aber nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer.
„Ich frage mich schon, ob ihnen gesagt wird: ‚Wir verdienen ohnehin schon Geld. Ihr müsst euch nicht gegenseitig umbringen.‘“
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Am Sonntag kommt es zum großen Showdown zwischen Kenny Omega (l.) und Will Ospreay
Klar, so soll es auch nicht sein. Aber bei AEW gäbe es trotzdem mehr Körperkontakt und härtere Matches. Ganz nach dem Geschmack des Briten: „Ich möchte mich beim Wrestling lebendig fühlen. Ich will nicht, dass jemand einen Schlag gegen mich absichtlich verfehlt. Mir ist es viel lieber, wenn mich jemand tatsächlich trifft, als wenn es im Fernsehen schlecht aussieht!“
Entsprechend hart dürfte es dann auch am kommenden Sonntag in London zur Sache gehen. Wir freuen uns darauf!
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