WWE-Ex Ronda Rousey: „AEW-Auftritt war ein ‚F*ck you‘ an TKO!“

AEW News
Donnerstag, 26 März 2026 um 16:00
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Ronda Rousey erklärt, wie es zu ihrem AEW-Gastspiel kam. Und warum sie dabei Genugtuung gegenüber dem WWE-Mutterkonzern verspürte.
MMA-Legende Ronda Rousey ist dafür bekannt, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Das zeigte sich auch nach ihrem Eingriff bei AEW Revolution. In einem YouTube-Vlog erklärte sie nun, was dahintersteckte: Freundschaft zu Marina Shafir, klar. Aber auch eine deutliche Botschaft an die TKO Group, die sowohl WWE als auch UFC kontrolliert.

Warum Ronda Rousey bei AEW auftauchte

Rousey und Shafir kennen sich seit Kindheitstagen. Sie trainierten gemeinsam Judo, wechselten dann beide in den MMA-Sport und begannen schließlich zur gleichen Zeit mit dem Wrestling-Training. Ronda wollte ihrer Freundin beim großen PPV-Auftritt beistehen.
„Marina ist meine beste Freundin auf der ganzen Welt“, sagte Rousey. „Sie macht das absolut großartig, und ich bin so stolz auf sie.“ Gleichzeitig bot sich die Chance, mit der Vergangenheit aufzuräumen.
„Das ist auch ein cooles, kleines ‚F*ck you‘ an die TKO Group“, sagte sie und grinste breit. Die TKO Group Holdings, Inc. ist ein Medienkonglomerat und der Mutterkonzern von WWE und UFC. Mit beiden Ligen verbindet sie eine Geschichte.

Eine Abrechnung mit WWE und UFC

Ronda Rousey ist eine der prägendsten Figuren im modernen Kampfsport. Als MMA-Pionierin dominierte sie von 2012 bis 2016 die UFC-Frauendivision. Nach ihrem Rücktritt vom Kampfgeschehen heuerte sie von 2017 bis 2019 sowie von 2022 bis 2023 bei WWE an.
Über ihre Zeit dort fand sie anschließend aber nur wenige positive Worte. Vor allem Ex-WWE-Boss Vince McMahon bekam dabei harsche Kritik ab.
Doch damit endete der Konflikt noch nicht. Zuletzt hatte es Gespräche mit TKO gegeben, den großen MMA-Comeback-Kampf unter deren Banner abzuhalten. Doch die Verhandlungen scheiterten.
Stattdessen unterschrieb sie bei MVP, dem Unternehmen von Jake Paul und dem ehemaligen UFC-Finanzstrategen Nakisa Bidarian. Am 16. Mai trifft sie unter dem MVP-Banner in auf Gina Carano. Der Fight wird auf Netflix ausgestrahlt. Genauso wie WWE Raw.
Was uns wiederum zu ihrem Auftritt bei AEW bringt, dem größten Konkurrenten von WWE. „Es ist irgendwie lustig”, sagte sie und fügte hinzu: „Aber ich dachte mir: Es ist einfacher, im Nachhinein um Verzeihung zu bitten, als vorher um Erlaubnis zu fragen.
Ich bewerbe im Grunde ja eure Show, also passt das schon. Wir haben es nicht angekündigt, wir pushen keine Ratings, also sollte es kein Problem sein.“

Ronda Rousey lobt AEW

Über die Wrestling-Liga von Tony Khan hatte sie indes nur Positives zu sagen: „Ich war noch nie bei einem AEW-Pay-Per-View. Darum wusste ich nicht genau, was mich erwartet. Aber ich sehe es als eine weniger restriktive, erwachsenere Version von WWE. Und das klingt nach Spaß!“
Die Idee zu ihrem Gastauftritt hatte sie übrigens selbst: „Es hat sich irgendwie perfekt ergeben, dass ich diesen großen Moment mit Marina teilen konnte. Das ist wirklich cool!“ Ob es jemals ein Follow-up geben wird? Das steht aktuell noch in den Sternen.
Klar ist, dass ihr Fokus derzeit – neben ihrer Familie – vor allem auf dem erwähnten Kampf mit Gina Carano liegt. Mehrere Quellen berichten übereinstimmend, dass es aktuell keine konkreten Pläne für weitere AEW-Auftritte gibt. Entsprechend hat sie auch keinen Vertrag unterzeichnet.
Wer Ronda Rousey jedoch kennt, weiß: Wenn sich wieder eine passende Gelegenheit ergibt, der TKO Group eins auszuwischen, wird sie es sich zumindest gut überlegen.
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