„Hangman“ verliert - und darf nie mehr um den AEW-World-Title antreten
Eine Niederlage mit massiven Konsequenzen in einem brutalen Main Event: MJF setzte sich gegen „Hangman“ Adam Page im Texas-Death-Match durch und konnte seine zweite, Ende Dezember begonnene Regentschaft als AEW-World-Champion fortsetzen. Per Sonderregel verlor Page gleichzeitig das Recht, jemals wieder auf den AEW-World-Champion-Titel herauszufordern.
MJF gewann das blutige Match an seinem Geburtstag - zahlreiche Waffen, darunter Stacheldraht, ein Tacker, Papierschnitte, Glas, Neonröhren und Holzspieße - kamen zum Einsatz. Dazu sahen die Zuschauer auch eine Injektionsnadel, die Page durch die Wange gestochen wurde - eine Anspielung auf sein Texas-Death-Match gegen Swerve Strickland im November 2024.
Page brachte zudem ein Hundehalsband-Kette ins Spiel - ein Callback auf MJFs Dog-Collar-Chain-Match gegen CM Punk im März 2022.
Der Fight verlagerte sich samt der Kette in den Eingangsbereich: Dort flogen beide Kontrahenten durch elektrisches Equipment, Funken flogen. "Hangman" zog MJF an der Kette danach zurück zum Ring.
Als Page eine weitere Buckshot Lariat zeigen wollte, trat MJF ihm zwischen die Beine, griff sich seinen Titelgürtel und schlug ihm damit auf den Kopf. Page revanchierte sich mit einem Schlag mit dem Gürtel und setzte zu einer weiteren Buckshot Lariat an. Doch MJF konterte und würgte Page mit der Kette über dem Ringseil bewusstlos und siegte auf diese Weise.
„Hangman“ befindet sich damit in einer ähnlichen Situation wie Cody Rhodes in den Anfangstagen von AEW. Er hatte im November 2019 gegen Chris Jericho ebenfalls seine Zukunft als World-Title-Herausforderer verspielt und trat bis zu seinem Abschied Anfang 2022 tatsächlich nie wieder um die wichtigste AEW-Championship an.
Wird sich nun auch "Hangman" nie mehr aus dieser Karriere-Sackgasse heraus manövrieren können?
Drei Titelwechsel am AEW "Revolution"-Abend
*** Megan Bayne und Lena Kross sind die neuen AEW-Women’s-Tag-Team-Champions. Sie besiegten Willow Nightingale und Harley Cameron. Die bisherigen Champions gingen mit einem Nachteil ins Match: Willow kämpfte mit einer lädierten Schulter. Die Vorgeschichte: Nightingale konnte in der Pre-Show ihren TBS-Titel gegen Lena Kross verteidigen, wurde danach aber von Kross und Megan Bayne attackiert. Als Cameron zur Rettung erschien, war der Schaden bereits angerichtet.
*** JetSpeed haben die AEW-Trios-Titel zurück. Gemeinsam mit Mistico an ihrer Seite holten „Speedball“ Mike Bailey und Kevin Knight die Gürtel von der Don Callis Family (Kazuchika Okada, Mark Davis, Kyle Fletcher) zurück. Am Ende geriet Fletcher in Misticos La Mistica. Bailey traf Davis, der anschließend einen UFO Splash von Knight kassierte und gepinnt wurde.
Weitere interessante Neuigkeiten in diesem Zusammenhang: Mistico ist jetzt „All Elite“. Der CMLL-Superstar hat einen Vertrag bei AEW unterschrieben. Vermutlich wird er weiterhin wie gewohnt bei CMLL auftreten. Beide Promotions pflegen bekanntlich eine enge Partnerschaft.
*** Jack Perry hat den AEW-National-Champion-Titel gewonnen. Nachdem er in Einzel-Matches gegen den bisherigen Champion Ricochet mehrfach den Kürzeren zog (und dabei betrogen wurde), gewann er in der Pre-Show die Blackjack-Battle-Royal. Im Finale dieses Wettbewerbs traf Perry wieder auf Ricochet – und konnte sich dieses Mal gegen seinen Rivalen behaupten. „Jungle“ Jack ist der zweite National-Champion. Der Gürtel war im vergangenen Dezember eingeführt worden.
Will Ospreay, Kenny Omega sowie Adam Copeland & Christian kehrten zurück
*** Will Ospreay hat sich früher als erwartet von seiner Nackenoperation zurückgemeldet! Der Brite, den wir zuletzt bei „Forbidden Door“ im August im Ring gesehen haben, erschien, um seinen Rachefeldzug gegen die Death Riders zu starten. Nachdem Moxley den Continental-Champion-Titel gegen Konosuke Takeshita verteidigen konnte, tauchte Ospreay auf und ging zum Angriff auf sämtliche Death Riders über, die er in die Flucht schlagen konnte.
*** FTR blieben gegen die Young Bucks AEW-Tag-Team-Champions. Dann erschien das Wort „REVENGE“ auf der Videoleinwand – und die Musik von Adam Copeland ertönte. Copeland und Christian tricksten FTR anschließend aus. Dax Harwood kassierte den Killswitch, für Wheeler gab es Christians Spear. Das frühere WWE-Kult-Duo signalisierte anschließend, dass sie es jetzt auf die Tag-Team-Titel abgesehen haben.
*** Und auch Kenny Omega ist nach einigen Wochen Abwesenheit wieder da. Omega war im Februar von Swerve Strickland mit einem Vertebreaker hart durch den Kommentatorentisch befördert worden. Jetzt rettete er Brody King vor Strickland. Nachdem Swerve sein Match gegen Brody gewinnen konnte, wollte er einen Swerve Stomp zeigen und platzierte dafür Kings Kopf auf einem Zementblock. Doch da erschien Omega, um das zu unterbinden. Swerve zog es dann vor, sich gemeinsam mit Prince Nana zurückzuziehen.
Ronda Rousey debütiert bei AEW
Der frühere UFC- und WWE-Star Ronda Rousey hat bei „Revolution“ überraschend ihr AEW-Debüt hingelegt. Rousey erschien im Anschluss an ein Match, das „Timeless“ Toni Storm gegen Marina Shafir gewinnen konnte.
Rousey stand im Ring und zeigte auf Storm, die die Halle bereits verlassen wollte, dann aber noch einmal zurückkam. Bevor beide Frauen aneinandergeraten konnten, wurden sie von jeder Menge Security getrennt.
Storm wurde in die Ringecke gedrängt – und bemerkte nicht, wie hinter ihr Marina Shafir wieder auftauchte und Toni hinterrücks K.o. schlug.
Rousey hatte erst kürzlich ihre Rückkehr in den Kampfsport verkündet: Am 16. Mai wird sie auf Netflix gegen Gina Carano kämpfen. Kommt es neben der MMA-Rückkehr nun auch zum Comeback im Wrestling-Ring?
„Zero Hour“ (Preshow) - Ergebnisse
(A) Boom & Doom (Big Boom AJ & QT Marshall) bes. The infantry (Shawn Dean & Charlie Bravo)
(B) Match um den AEW-TBS-Champion-Titel: Willow Nightingale (c) bes. Lena Kross per Backslide-Einroller
(C) Match um den AEW-National-Champion-Titel: Jack Perry gewann die 21-Mann-Blackjack-Battle-Royal und damit den Titel. Ebenfalls in der Battle Royal dabei: Ricochet (c), Tommaso Ciampa, Jungle Jack Perry, Trent Beretta, Rocky Romero, Dralistico, Rush, The Beast Mortos, Scorpio Sky, Daniel Garcia, Anthony Bowens, Komander, Katsuyori Shibata, Juice Robinson, Austin Gunn, Ace Austin, Dalton Castle, Johnny TV, AR Fox, El Clon, Lio Rush.
Im Finale kämpften Ricochet und Jack Perry auf dem Ringrand. Ricochet lud Perry auf die Schultern. Doch „Jungle“ Jack konterte mit einer Poisonrana, gewann das Match und sicherte sich den Titel.
„Revolution“ (Pay-Per-View) - Ergebnisse
(1) Match um die AEW-Tag-Team-Champion-Titel: FTR (Dax Harwood & Cash Wheeler) (c) bes. The Young Bucks (Nick & Matt Jackson); Harwood pinnte Nick nach einer Shatter Machine von den Ringseilen
Zwischen beiden Teams stand es bisher 2:2 nach Siegen in den bisherigen Begegnungen. Die Young Bucks wurden beim Entrance von ihren Kindern unterstützt. Die Familie musste allerdings mit ansehen, wie Nick Jackson frühzeitig blutete. Und auch bei Dax Harwood gab es Blut.
Nick überlebte eine Shatter Machine und den Spike-Piledriver. Hier bekam er im letzten Moment den Fuß aufs Ringseil. FTR brachten ihrerseits den BTE Trigger, doch Nick schaffte den Kickout beim 1-Count. Dann setzten die Bucks zum Comeback an. Sogar Stokley Hathaway wurde mit einem Dive aus dem Rollstuhl geholt.
Der Meltzer Driver folgte, doch Dax gelang der Kickout. More Bang For Your Buck wurde angesetzt, doch Cash Wheeler attackierte Nick auf den Seilen. Für Matt gab es den Spike-Piledriver und Nick wurde mit einer Avalanche Shatter Machine von den Seilen geholt. Dax pinnte Nick zur Titelverteidigung.
Dann die Überraschung: Edge erschien im Eingangsbereich, während sich Christian Cage von hinten heranschlich. Christian brachte den Killswitch gegen Dax, Copeland folgte mit dem Spear gegen Wheeler. Und Stokely musste auch noch dran glauben. Er wollte Frieden mit den Rückkehrern. Doch auch für ihn gab es Christians Killswitch, anschließend warf Copeland ihn aus dem Ring.
Edge & Christian nahmen die Gürtel in die Hände und signalisierten FTR: „Die holen wir uns, Jungs!“ Die Young Bucks kamen auch noch in den Ring und blickten Cope & Christian an.
(2) „Timeless“ Toni Storm bes. Marina Shafir per Big-Package-Einroller (Sonderregel: Niemand sonst am Ring erlaubt)
Toni Storm geriet in den Mother’s-Milk-Submission-Hold. Doch mit einem Augenkratzer und einem Biss in Shafirs Brust befreite sich „Timeless“ Toni. Sie legte mit einem Headbutt nach und rollte Shafir dann mit einem Big Package ein. 1…2…3.
Storm feierte ihren Sieg, indem sie sich im Eingangsbereich auf den Boden legte. Doch da erschien Ronda Rousey im AEW-Ring. „Timeless“ Toni marschierte zurück in den Ring, es kam zur Konfrontation.
Ringrichter und Security brachten beide Frauen auseinander. Storm setzte sich in eine Ecke auf die Ringseile. Doch sie bekam nicht mit, wie Marina Shafir hinterrücks einen Treffer platzierte und Storm ausschaltete.
Ronda freute sich – und verließ gemeinsam mit Shafir die Halle.
Die erste Konsequenz: Am Mittwoch kommt es zwischen Storm und Shafir zu einem No-Holds-Barred-Match.
(3) Match um den AEW-Continental-Champion-Titel: Jon Moxley (c) bes. Konosuke Takeshita durch TKO mit dem Rear-Naked Choke
Nach ihrem 20-Minuten-Zeit-Limit-Unentschieden in Australien kämpften Jon Moxley und Konosuke Takeshita dieses Mal gänzlich ohne Time-Limit.
Alles sah nach einem Titelwechsel aus, als Takeshita den Raging Fire durchbrachte. Aus dem hatte bei AEW bisher niemand ausgekickt. Doch Moxley gelang das. Er wehrte dann das Power-Drive Knee ab, da Takeshita Knie nachgab, und brachte den Death Rider – zum 2-Count.
Moxley setzte kurz darauf mit einem weiteren Death Rider von den Ringseilen nach. Anschließend geriet der Japaner in den Rear-Naked Choke. Takeshita versuchte sich zu befreien, doch ihm blieb die Luft weg. Er wurde bewusstlos – und der Ringrichter ernannte Jon Moxley zum Sieger durch TKO.
PAC, Deniel Garcia und Wheeler Yuta kamen an den Ring. Derweil bot Mox seinem heutigen Gegner einen Handschlag an. Erst wollte Konosuke gehen, entschied sich dann aber um, ging auf den Handschlag ein und verschwand.
In der Halle wurde es kurz dunkel, dann war ein Video zu sehen, das die Rückkehr von Will Ospreay einleitete. Unter großem Jubel kam es zum Comeback: Ospreay räumte PAC, Yuta und Garcia allesamt mit seinen bekannten Aktionen aus dem Weg.
Moxley blieb dann im Ring übrig. Will wollte ihn nun packen und mit einer weiteren Aktion abservieren, doch Moxley konnte im letzten Moment flüchten.
Ganz klar: Ospreay will sich bei den Death Riders revanchieren. Denn sie waren es erst, die ihn in die lange Pause schickten.
(4) Match um die AEW-Women’s-Tag-Team-Champion-Titel: The Divine Dominion (Megan Bayne & Lena Kross) bes. Babes of Wrath (Willow Nightingale & Harley Cameron) (c) zum Titelwechsel; Kross pinnte Nightingale nach einem Double-Chokeslam
Willow Nightingales bereits angeschlagene Schulter war in der „Zero Hour“-Pre-Show von Lena Kross und Megan Bayne stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Ihre Schulter wurde vor dem Match verarztet. Gleichzeitig machte Willow deutlich, ihre Partnerin nicht hängenlassen zu wollen.
Doch im Match kam es dann, wie es kommen musste: Erst wurde Harley Cameron mit einer Kombination aus German Suplex und Big Boot beiseite geräumt. Dann musste Willow dran glauben. Sie versuchte zwar noch, gegen beide Gegnerinnen anzukämpfen, kassierte dann allerdings den Superkick von Lena Kross.
Nightingale wehrte den Versuch zu Lenas Jackhammer ab und brachte wieder einen Backslide, wie schon zuvor am Abend im Singles-Match. Dieses Mal kam Kross aber raus.
Megan Bayne folgte mit einer massiven Clothesline, gefolgt von einem Double-Chokeslam. Kross pinnte Nightingale zum Titelwechsel.
(5) Swerve Strickland bes. Brody King per House-Call-Kick
Brody King überlebte einen Vertebreaker auf den ungepolsterten Hallenboden. Er schaffte es knapp vor Ablauf des 10-Counts zurück in den Ring. Strickland folgte mit dem Swerve Stomp, doch Brody gelang der Kickout bei 1.
Daraufhin brachte Strickland seinen House-Call-Kick wiederholt ins Ziel und gewann das Match.
Strickland war damit aber noch nicht fertig: Prince Nana holte einen Betonklotz in den Ring. Jetzt plante Strickland einen Swerve Stomp auf Brodys Kopf, der auf dem Stein platziert wurde.
Doch soweit kam es nicht: Kenny Omega erschien, eilte zum Ring und vertrieb Strickland und Nana.
(6) 2-out-of-3-Falls-Match um den AEW-Women’s-Champion-Titel: Thekla (c) bes. Kris Statlander per Stomp (2:1)
Thekla holte den ersten Pinfall mit einer O’Connor-Roll, bei der die Österreicherin allerdings eine Hand ans Seil legte, um den Einroller zu stabilisieren.
Kris Statlander kämpfte sich zum Ausgleich zurück. Die Herausforderin befreite sich aus einem Octopus Hold von Thekla und setzte ihren Sunday Night Fever ein – 1:1!
Im weiteren Verlauf sorgte Thekla dafür, dass Kris Statlander mit dem Ringrichter kollidierte. Paul Turner fiel nach draußen – und Thekla zog ihm den Gürtel aus der Hose. Den Gürtel nutzte Thekla nun als Waffe, aber Statlander bekam den Gürtel selbst in die Hände und brachte noch einmal ihren Sunday Night Fever durch.
Julia Hart und Skye Blue kamen in den Ring, wurden aber von Statlander abgewehrt.
Kris stand weiterhin mit dem Gürtel im Ring, als der Ringrichter zurückkehrte und ihr den Gürtel aus der Hand riss. Die kurze Unaufmerksamkeit nutzte Thekla für einen Spear, gefolgt von zwei Stomps gegen Statlander zum 2:1 und der erfolgreichen Titelverteidigung.
(7) Match um die AEW-Trios-Tag-Team-Titel: JetSpeed („Speedball“ Mike Bailey & Kevin Knight) + Mistico bes. The Don Callis Family (Kazuchika Okada, Kyle Fletcher, Mark Davis) (c) mit Knights UFO Splash gegen Davis zum Titelwechsel
Mistico traf Kazuchika Okada mit einem Corkscrew Splash über die Seile nach draußen. Kurz darauf konnte Mistico Kyle Fletcher mit La Mistica auf die Matte befördern und ihn so isolieren.
Mike Bailey traf Kevin Knight mit einem Thrust Kick, und Kevin Knight sprang dann weiter durch den Ring und landete mit dem UFO Splash auf Davis zum Titelgewinn.
Im Anschluss wurde auf der Leinwand gezeigt, dass Mistico ab sofort bei AEW unter Vertrag steht. Der Luchador vergross unter seiner Maske ein paar Tränen. Noch ein weiterer Grund für die Trios-Champions, diesen Erfolg zu feiern.
(8) Andrade El Idolo bes. Bandido mit dem DM aus den Ringseilen
Bandido visierte wiederholt den 21-Plex an, kassierte dann aber Andrades Spinning Elbow und ging hart zu Boden. Andrade dachte nun an seinen DM, doch Bandido konterte geschickt in einen Rolling-Heel-Kick.
Nun ging eine Variation des 21-Plex durch, dann auch das X-Knee. Andrade landete in den Ringseilen, sodass nun der reguläre 21-Plex funktionieren sollte. Doch Andrade sprang plötzlich zurück und traf wieder mit seinem Spinning-Back-Elbow.
Andrade beförderte Bandido in die Ringecke und brachte seinen DM aus den Seilen zum 1…2…3.
(9) Trios-Match: Darby Allin, Orange Cassidy, Roderick Strong bes. The Dogs (David Finlay, Clark Connors, Gabe Kidd); Cassidy pinnte Connors nach Strongs End of Heartache
Darby Allin sprang im Eingangsbereich Gabe Kidd mit seinem Skateboard in den Rücken. Daraufhin wurde Kidd mit einem Kabelbinder an der Entrance-Stage befestigt. Damit revanchierte sich Darby, der zuvor ans Ringseil geknotet wurde und erst weiterkämpfen konnte, als Orange Cassidy ihn mithilfe einer Schere befreite. Kidd war durch die Kabelbinder-Fessel aus dem Match genommen worden.
Es ging also mit einer Handicap-Situation weiter – und Darby Allin machte David Finlay mit einem Suicide Dive nach draußen auch noch kampfunfähig.
Clark Connors kassierte nun den Orange Punch, dann Roderick Strongs End of Heartache. Roderick warf den taumelnden Orange auf Connors. 1…2…3.
Darby Allin verhöhnte im Anschluss noch mal den gefesselten Gabe Kidd. Daraus ergibt sich nunmehr ein Coffin-Match, das es zwischen beiden Männern am Mittwoch bei AEW Dynamite geben wird.
(10) Texas-Death-Match um den AEW-World-Champion-Titel: MJF (c) bes. „Hangman“ Adam Page
Im Texas-Death-Match gab es, wie üblich, keine Pinfalls, sondern einen regulären 10-Count.
MJF war vor seinem Auftritt in einem Einspieler zu sehen. Dort pinkelte er in bester „Cowboy“-Manier auf das Grab seines Gegners. Friedman kam dann auch als Cowboy in die Halle und kopierte den damaligen Look von Terry Funk.
Das Match begann mit einem Brawl im Ring, dann tackerte „Hangman“ seinem Gegner eine „Happy Birthday“-Grußkarte auf die Brust.
Ein Fenster wurde im Ring zerstört – und MJF von Page in die Scherben befördert. Damit nicht genug: Als Friedman fliehen wollte, zog „Hangman“ ihn zurück und durch die Scherben.
Stacheldraht wurde eingesetzt, der AEW-World-Champion blutete jetzt auf der Stirn. Den Stacheldraht bekam er allerdings auch noch durch den Mund gezogen.
Maxwell kam zurück und setzte seinerseits eine Glasscherbe ein. Page blutete nun ebenfalls. Der Herausforderer landete in den Scherben. Dann nutzte MJF die Gelegenheit, mit einem Besen die Scherben aus dem Ring zu fegen.
Bald wurde es noch unangenehmer, als MJF eine Spritze ins Spiel brachte und die Nadel durch Pages Wange bohrte.
„Hangman“ brachte einen mit Stacheldraht umwickelten Stuhl ins Spiel, auf dem er mit einem Alabama Slam allerdings selbst landete.
Außerhalb des Rings wurde ein Tisch aufgestellt, der zunächst ganz blieb. Stattdessen beförderte „Hangman“ MJF mit dem Deadeye Piledriver auf den im Ring liegenden Stacheldraht-Stuhl.
MJF plante eine Weile später den Heatseeker DDT. Page wehrte die Aktion ab und zeigte stattdessen einen Deadeye-Piledriver vom Ringrand durch den zuvor aufgestellten Tisch.
Friedman revanchierte sich kurz darauf mit einem Piledriver vom Ringrand durch einen weiteren Tisch.
„Hangman“ versuchte bald erstmals die Buckshot Lariat, MJF griff ihm allerdings bei der Landung in die Augen. Beide Männer blickten sich nun in der Mitte des Rings an, dann fegten sie sich gegenseitig mit Forearm-Treffern von den Beinen.
Nach kurzer Pause blickten beide Männer unter den Ring. Beide fanden jeweils eine Leuchtstoffröhre.
MJF wollte auf Distanz gehen, Page folgte ihm – und zerschlug seine Leuchtstoffröhre auf MJFs Rücken und die zweite auf MJFs Kopf.
Page beförderte Friedman zurück zwischen die Seile – und holte unter dem Ring ein Bündel Holzstäbchen hervor. MJF setzte sich zur Wehr, bekam die Stäbchen aber in den Kopf gebohrt. Es folgte eine Buckshot Lariat. MJF kam beim 9-Count zurück auf die Beine.
„Hangman“ brachte jetzt eine Kette ins Spiel, die in seiner Vergangenheit bereits eine große Rolle gespielt hatte. Hierbei handelte es sich jedoch um eine Kette mit zwei Halsbändern. Page kettete Friedman und sich die Kette um den Hals – und prompt wurde aus diesem Match ein Dog-Collar-Chain-Match.
Außerhalb des Rings wurde ein weiterer Tisch aufgestellt und darauf eine Platte mit Stacheldraht platziert. Der Kampf ging auf dem Apron weiter – und MJF sorgte dafür, dass „Hangman“ vom zweiten Seil nach draußen auf die Stacheldrahtplatte stürzte.
Der Kettenkampf verlagerte sich auf die Stage. Von dort beförderte „Hangman“ MJF mit einem Belly-to-Belly-Suplex durch einen Tisch der TV-Produktion. Funken flogen hoch.
„Hangman“ plante im Ring die nächste Buckshot. Beim Anflug bohrte MJF ihm jedoch sein Knie zwischen die Beine.
Friedman holte seinen Titelgürtel in den Ring und schlug damit zu. Page kam erst beim 9-Count wieder auf die Beine.
Jetzt konnte Adam selbst mit dem Gürtel zuschlagen. Zum dritten Mal probierte er die Buckshot. Doch so weit kam er nicht. Friedman stürmte heran und würgte Page mit der Kette über die Ringseile.
„Hangman“ fiel bewusstlos auf den Hallenboden und kollidierte dabei noch mit der jetzt blutverschmierten Fernsehkamera. Der Ringrichter zählte den 10-Count.
Page verlor das Match – und damit sein Anrecht, jemals wieder um den AEW-World-Champion-Titel anzutreten.
„Hangman“ wurde auf eine Trage gelegt. Doch bevor er abtransportiert werden konnte, kletterte MJF auf die Trage, thronte über seinem gefallenen Gegner und hielt den AEW-World-Champion-Titel in die Luft.
Vorschau - AEW Dynamite am 18. März in Fresno, Kalifornien:
- Coffin-Match: Darby Allin vs. Gabe Kidd
- No-Holds-Barred-Match: Toni Storm vs. Marina Shafir
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