Seit einiger Zeit wird am 16. März der Steve-Austin-Tag begangen. Der Name leitet sich vom Kult-Ausspruch „Austin
3:16” und dem amerikanischen Datumsformat, bei dem der 16. März als 3/16
geschrieben wird, ab. Wrestling-Fans auf der ganzen Welt nutzen diesen Tag, um die Legende aus Texas zu feiern.
Keine Zeit für Raw und SmackDown
Pünktlich zu seinem „Ehrentag“ äußerte sich der 61-Jährige im
Podcast
The Takedown
über die aktuelle WWE-Generation. Abgesprochen auf die Frage, ob er sich
regelmäßig die TV-Sendungen der Liga anschaue, musste die „Texas Rattlesnake“
verneinen.
„Eigentlich schaue ich überhaupt kein Fernsehen. Wenn meine
Frau und ich zu Abend essen, streamen wir vielleicht eine Stunde lang etwas.
Aber das war’s dann auch schon“, offenbarte er.
Trotzdem versuche er, WWE so
gut wie möglich zu verfolgen, beispielsweise via Highlight-Clips und Instagram.
Zudem habe er sich in die erste Staffel der Netflix-Serie
WWE Unreal eingearbeitet. Wider Erwarten fühlt er sich dabei gut unterhalten. Vor
allem, weil die Wrestlerinnen und Wrestler so „verdammt sympathisch sind.“
Ein Talent sticht für „Stone Cold” Steve Austin besonders hervor: Chelsea Green. „Wenn man in
diesem Geschäft anfängt, ist man ein Idiot“, sagte Austin. „Das ist einfach so.
Es sei denn, du bist Shawn Michaels und hast es vom ersten Tag an drauf.“
Steve Austin lobt: „Chelsea Green ist furchtlos!“
Dies meinte er aber nicht als Beleidigung. Vielmehr sprach
er damit die Unerfahrenheit an. „Wenn du hungerst und nur 15 oder 20 Dollar pro
Abend verdienst, wird dir klar, dass du rasch besser werden musst. Du musst
lernen, Leute emotional anzusprechen, damit du endlich etwas Geld verdienen
kannst“, erklärte er.
„Ich finde, Chelsea Green macht genau das. Sie ist da
draußen ziemlich furchtlos. Was die Kreativität angeht, geht sie aufs Ganze.
Und das zahlt sich für sie aus!“
Aufgrund
einer Nackenverletzung fällt Owens jedoch seit über einem Jahr aus. Vor einigen
Monaten rief ihn der 61-Jährige an, um ihm die Kontaktdaten eines guten Arztes
weiterzugeben.
Besonders am Herzen liegt ihm Kevin Owens. Seit ihrem
Aufeinandertreffen bei WrestleMania 38 – Austins erstem Match seit WM
XIX – verfolgt er die Karriere des Kanadiers besonders aufmerksam.
Steve Austin über Kevin Owens: „Er hat verrückte Sachen
gemacht!“
„Mir liegt etwas an dem Kerl, ich liebe ihn. Er ist ein
Hall-of-Fame-Talent. Ich weiß nicht genau, wie er sich den Nacken ruiniert hat,
aber er hat eine Menge Bumps genommen. Er hat viele verrückte Sachen gemacht.“
Wrestling sei ein beinhartes Geschäft, daran gäbe es nichts
zu rütteln. „Egal, welchen Stil du praktizierst, du wirst einen Bump nehmen.
Und selbst der simpelste Bump kann der eine sein, der alles verändert!“
Nach
außen hin wirkt er völlig normal, aber plötzlich löst er eine Kettenreaktion
aus. Oder er ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Und dann
schleppt man diese Verletzung mit sich herum. Mit Owens hält er nach wie vor
Kontakt: „Ich wünsche ihm nur das Beste.“
Das vorerst letzte WWE-Match: Steve Austin vs. Kevin Owens bei WrestleMania 38
Ob Steve Austin selbst noch einmal in den Ring steigen wird?
Zumindest ist es nicht ausgeschlossen, wenn man seine jüngsten
Interview-Aussagen berücksichtigt.
WWE selbst würde es natürlich begrüßen, wenn
der Hall-of-Famer noch einmal seine Stiefel schnüren würde. Doch vorerst
scheint nichts fix zu sein.
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