Dabei sollte man stets vor Augen haben, dass MJF bei
Medienterminen seinen TV-Charakter mehr als jeder andere aktuelle Wrestler
verkörpert. Was die Frustration mit gewissen Kollegen angeht, dürfte aber
trotzdem in einem gewissen Grad auch echte Emotion im Spiel sein. Nur eben verpackt in die Friedman-typische
Ansprache.
MJF lässt kein gutes Haar an CM Punk
Bei der Frage, ob ihn der aktuelle Erfolg der Punks bei WWE
verwundere, legte der 30-Jährige los. „Nein, es überrascht mich nicht, wie gut
er sich schlägt. Das ändert nichts daran, dass er eine verdammte Fo*** ist“, offenbarte
er.
Er bezeichnete ihn als „miesen Typen“ , der aber zweifellos
große Qualitäten im Ring mitbringe. „Das will ich ihm nicht absprechen. Er ist
ein Stück Sch****, aber er ist ein großartiger Wrestler!“
Eine starke Fehde bei AEW: CM Punk vs MJF
Die Fehde zwischen MJF und Punk zählt zu den prägendsten
Storylines in der Geschichte von AEW. Vor allem das Dog-Collar-Match bei AEW
Revolution am 6. März 2022 blieb den Fans in Erinnerung.
Aber nicht so sehr
wie der Abschied von CM Punk, der nach wiederholten Unstimmigkeiten hinter den
Kulissen bekanntlich die Liga verlassen musste. Den finalen Ausschlag gab eine
körperliche Auseinandersetzung mit Jack Perry bei AEW All In am 27.
August 2023.
MJF: „Viele Stars wollten AEW nur ausnutzen“
Ob sich die Stimmung bei AEW backstage seitdem gebessert
habe? Friedman bejahte deutlich. Und er lieferte auch gleich seine Erklärung.
Niemand komme an Leuten wie ihm, Hangman Page, Swerve
Strickland, Kenny Omega, Will Ospreay oder Samoa Joe vorbei,
„Ich führe das darauf zurück, dass es im Locker Room
inzwischen keine Leute mehr gibt, die meine Company nur als Sprungbrett sehen“,
stellte er klar. „Es gab einige Typen, die hier auftauchten und dachten: ‚Ich
werde Topstar, dann gehe ich zurück zu Vince.’ Wirklich, Motherf*****?‘
„So etwas gibt es inzwischen nicht mehr in unserem Locker
Room. Ehrlich gesagt empfinde ich das als verdammte Erleichterung. Ich muss
niemandem mehr in die Augen schauen und mir denken: ‚Dieser Typ will eigentlich
gar nicht hier sein.‘ […] Manche Leute mussten eben aussortiert werden“, sagte
er.
Aleister Black als warnendes Beispiel
Als typisches Negativbeispiel nannte er Aleister Black. Der
Niederländer war von 2021 bis 2025 bei AEW unter Vertrag, bevor er zu WWE
zurückkehrte. Doch bereits nach einem Jahr wurde sein Vertrag wieder aufgelöst.
„Ich kenne ihn persönlich nicht sehr gut. Halte ich ihn für
einen schlechten Menschen? Nein. Halte ich ihn für einen Mark, der unbedingt
seinen großen WrestleMania-Moment herbeisehnte? Ja!”
Black sei aber bei weitem nicht der Einzige gewesen. Einige Wrestler
hätten inzwischen festgestellt, dass das Gras anderswo nicht grüner ist, und
seien nun mit Gehaltskürzungen konfrontiert. Andere – so wie Black – hätten WWE
sogar schon wieder verlassen müssen.
„Das ist bedauerlich“, setzte er fort. „Wenn man zu uns
kommt und hart arbeitet, gibt es keinen Grund, Brücken hinter sich abzubrechen.
Ich mache ihn nicht schlecht! Ich erzähle euch lediglich, was mir die Mehrheit
der Umkleidekabine über diese bestimmte Person erzählt hat.“
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