MJF lästert über WWE-Ikone Bret Hart: „Der redet ständig verrücktes Zeug!“

AEW News
Sonntag, 24 Mai 2026 um 16:02
mjf_bret_hart
AEW-Star MJF wettert gegen Bret „Hitman“ Hart und erklärt, warum Shawn Michaels in seinen Augen der bessere Wrestler war.
Vor wenigen Tagen war Maxwell Jacob Friedman bei Ariel Helwani zu Gast, um den AEW-PPV Double or Nothing am kommenden Sonntag zu bewerben. Dabei teilte der 30-Jährige ordentlich aus. Unter anderem bekamen CM Punk und Aleister Black ihr Fett weg. Aber auch die WWE-Legende Bret „Hitman“ Hart blieb von den verbalen Attacken des ehemaligen AEW-Champions nicht verschont.

MJF: „Bret Hart hat zu viele Treffer kassiert!“

„Ich habe kein Problem mit ihm. Aber mal ehrlich: Der Typ wurde von Goldberg so hart erwischt, dass er seine Karriere beenden musste. Seitdem erzählt er ständig irgendeinen verrückten Scheiß. Und in 99 Prozent der Fälle ergibt das überhaupt keinen Sinn“, sagte er.
„Ich glaube einfach, dass der Homie ‚punch drunk‘ ist. Gott segne ihn, das sollte er auch. Er verdient trotzdem Respekt. Schließlich zählt er zu den größten Wrestlern aller Zeiten.“
„Punch drunk“ ist ein umgangssprachlicher Begriff aus dem Kampfsport. Er beschreibt langfristige neurologische Schäden, die durch wiederholte Schläge auf den Kopf entstehen. Medizinisch wird dies oft mit der chronisch-traumatischen Enzephalopathie (CTE) in Verbindung gebracht.
Betroffene können Symptome wie verlangsamtes Denken, Gedächtnisprobleme, Sprachstörungen, Stimmungsschwankungen oder motorische Einschränkungen zeigen. Der Begriff wird jedoch auch allgemein genutzt, um jemanden als desorientiert oder geistig beeinträchtigt zu beschreiben.

Der Vergleich zwischen Bret Hart und Shawn Michaels

Der 30-Jährige beließ es jedoch nicht dabei, sondern ließ eine alte Debatte wieder aufflammen.
Friedman: „Er war zwar kein Shawn Michaels, aber trotzdem einer der größten Wrestler aller Zeiten. Eigentlich hätte ich allen Grund, so zu tun, als wäre Shawn Michaels nicht besser als Bret Hart gewesen. Er ist ja quasi der WWE-NXT-Typ. Aber ich werde mich nicht hinsetzen und so tun, als ob. Shawn war besser am Mikrofon und athletischer im Ring.“
Michaels' Matches seien deutlich spannender gewesen. Zudem habe er die Zuschauer mehr in den Bann gezogen. Als Moderator Helwani Einspruch erhob, untermauerte Friedman seine Sichtweise. Bret sei eine Legende, ein Hall-of-Famer, keine Frage.
Aber: „Er war stark in einer Zeit, in der man mit diesem extremen Workrate-Stil durchkam. Seine Promos waren gut, aber sie fühlten sich nicht echt an.“ Niemand sei am nächsten Tag zu seinen Schulfreunden gegangen und habe von einer mitreißenden „Hitman“-Promo geschwärmt.
Aber: Auch Shawn Michaels war in den Augen von MJF nicht DER beste Wrestler aller Zeiten. Diese Ehre gebühre einzig und allein „Stone Cold” Steve Austin.

Hat der „Hitman” MJF vergessen?

Ob Friedman noch sauer ist, dass Bret Hart seinen Namen vergessen hat? Im November 2025 hatte der Kanadier in einem Interview auf der Johnny I Pro Show für Aufsehen gesorgt, als er auf die Frage nach MJF antwortete: „Wer ist das?“ Dies sorgte für Lacher im Publikum, ehe er aufgeklärt wurde.
„Ein AEW-Wrestler? Wie ihr sehen könnt, verfolge ich [das aktuelle Wrestling] kaum noch”, so Hart damals. Das war überraschend. Denn bei Double or Nothing 2019 waren sie einander begegnet. Inklusive einer feurigen Promo von Friedman.
Nicht nur der Algorithmus entscheidet, was du siehst! Priorisiere Power-Wrestling.de für vertrauenswürdige Wrestling-News in deiner Google-Suche – einfach hier das Häkchen setzen!
loading

Loading