MJF: „Bret Hart hat zu viele Treffer kassiert!“
„Ich habe kein Problem mit ihm. Aber mal ehrlich: Der Typ
wurde von Goldberg so hart erwischt, dass er seine Karriere beenden musste.
Seitdem erzählt er ständig irgendeinen verrückten Scheiß. Und in 99 Prozent der
Fälle ergibt das überhaupt keinen Sinn“, sagte er.
„Ich glaube einfach, dass der Homie ‚punch drunk‘ ist. Gott
segne ihn, das sollte er auch. Er verdient trotzdem Respekt. Schließlich zählt
er zu den größten Wrestlern aller Zeiten.“
„Punch drunk“ ist ein umgangssprachlicher Begriff aus dem
Kampfsport. Er beschreibt langfristige neurologische Schäden, die durch
wiederholte Schläge auf den Kopf entstehen. Medizinisch wird dies oft mit der
chronisch-traumatischen Enzephalopathie (CTE) in Verbindung gebracht.
Betroffene können Symptome wie verlangsamtes Denken,
Gedächtnisprobleme, Sprachstörungen, Stimmungsschwankungen oder motorische
Einschränkungen zeigen. Der Begriff wird jedoch auch allgemein genutzt, um
jemanden als desorientiert oder geistig beeinträchtigt zu beschreiben.
Der Vergleich zwischen Bret Hart und Shawn Michaels
Der 30-Jährige beließ es jedoch nicht dabei, sondern ließ
eine alte Debatte wieder aufflammen.
Friedman: „Er war zwar kein Shawn Michaels, aber
trotzdem einer der größten Wrestler aller Zeiten. Eigentlich hätte ich allen
Grund, so zu tun, als wäre Shawn Michaels nicht besser als
Bret Hart gewesen.
Er ist ja quasi der WWE-NXT-Typ. Aber ich werde mich nicht hinsetzen und so
tun, als ob. Shawn war besser am Mikrofon und athletischer im Ring.“
Michaels' Matches seien deutlich spannender gewesen. Zudem
habe er die Zuschauer mehr in den Bann gezogen. Als Moderator Helwani Einspruch
erhob, untermauerte Friedman seine Sichtweise. Bret sei eine Legende, ein
Hall-of-Famer, keine Frage.
Aber: „Er war stark in einer Zeit, in der man mit diesem
extremen Workrate-Stil durchkam. Seine Promos waren gut, aber sie fühlten sich
nicht echt an.“ Niemand sei am nächsten Tag zu seinen Schulfreunden gegangen
und habe von einer mitreißenden „Hitman“-Promo geschwärmt.
Aber: Auch Shawn Michaels war in den Augen von MJF nicht DER
beste Wrestler aller Zeiten. Diese Ehre gebühre einzig und allein „Stone Cold”
Steve Austin.
Hat der „Hitman” MJF vergessen?
Ob Friedman noch sauer ist, dass Bret Hart seinen Namen vergessen
hat? Im November 2025 hatte der Kanadier in einem Interview auf der
Johnny I Pro Show für
Aufsehen gesorgt, als er auf die Frage nach MJF antwortete: „Wer ist das?“ Dies sorgte für Lacher im Publikum, ehe er aufgeklärt wurde.
„Ein AEW-Wrestler? Wie ihr sehen könnt, verfolge ich [das aktuelle Wrestling] kaum noch”, so Hart damals. Das war überraschend. Denn bei Double or Nothing 2019 waren sie einander begegnet. Inklusive einer feurigen Promo von Friedman.
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