Zur Erinnerung: Im September beendete
WWE die Zusammenarbeit
mit dem Mexikaner. Als Grund wurden
mutmaßlichen Verstöße gegen das Anti-Drogenprogramm sowie
allgemeine Schwierigkeiten genannt. Zwei Wochen später tauchte Andrade
plötzlich bei
AEW
Dynamite auf und attackierte Kenny Omega. Danach herrschte plötzlich
Funkstille.
Mittlerweile ist der Grund bekannt. Laut Medienberichten kam
eine Sperrfrist aus seinem
WWE-Vertrag zum Tragen. Der entscheidende Punkt: Es
handelt sich nicht um die üblichen 90 Tage. Aufgrund der selbst verursachten
Entlassung darf Andrade für satte zwölf Monate nicht für andere Ligen
auftreten.
WWE-Rückkehr verläuft enttäuschend
Andrade kehrte vor eineinhalb Jahren zu
WWE zurück. Und das,
obwohl er bei
AEW eigentlich glücklich war. Ausschlaggebend war seine damalige
Ehe mit SmackDown-Star Charlotte Flair. „Die Idee war, zur WWE zurückzukehren,
um mit ihr zusammen zu sein. Dann passierten viele Dinge. Wir haben uns
scheiden lassen und ich fühlte mich in einigen Dingen unwohl“, erklärte er nun.
Hinzu kamen Probleme mit Medikamenten und
Nahrungsergänzungsmitteln, die in Mexiko angeblich legal sind, in den USA aber
gegen die
WWE-Wellness-Policy verstoßen. „Als Athleten haben wir gewisse
Beschränkungen wegen Doping und solchen Dingen. Das hat mich auch etwas
genervt!“
Gemeinsam bei SmackDown: Andrade und Charlotte Flair
Das böse Erwachen nach dem AEW-Comeback
Am 13. September wurde er schließlich aus seinem
WWE-Vertrag
entlassen. Andrade dachte zunächst, man sei in bestem Einvernehmen
auseinandergegangen.
„Ich sprach mit
WWE und wir einigten uns damals auf meinen
Abgang. Zu diesem Zeitpunkt lief alles gut.“ Als er dann bei
AEW sein Comeback
feierte, kam jedoch das böse Erwachen. Plötzlich aktivierte sein ehemaliger
Arbeitgeber den besagten Vertragspassus.
Offenbar war man über die schnelle
AEW-Rückkehr verstimmt, vermutete
der 36-Jährige. „Ich bin
WWE trotzdem sehr dankbar“, betonte er. Dass eine
solche Klausel überhaupt in seinem Vertrag verankert war, habe ihn selbst
überrascht.
Sein Anwalt – übrigens derselbe wie der von Charlotte – habe diesen entscheidenden Punkt einfach übersehen.
Doch es gibt
einen Hoffnungsschimmer: „Meine [neuen]Anwälte sprechen bereits mit den
WWE-Anwälten. Sie sind bereits dabei, eine Einigung zu erzielen!“
Verhandlungen statt Rechtsstreit mit WWE
Einen Gang vor Gericht schloss der 36-Jährige aus. Die
Anwälte hätten ihm geraten, dass ein solcher Prozess länger dauern würde. Von
den hohen Kosten ganz zu schweigen. Stattdessen setze man weiterhin auf
Verhandlungen.
Es gebe bereits einen Zeitrahmen, aber: „Ich kenne das
genaue Datum nicht. Ich hoffe, dass ich in einem Monat, in einer Woche oder
sogar noch früher [wieder antreten kann].“ In jedem Fall soll dieser Zeitraum
deutlich unter einem Jahr liegen.
AEW-Boss Tony Khan hat bereits signalisiert, dass Andrade
jederzeit willkommen sei, sobald die rechtlichen Probleme gelöst sind. Bis
WWE
das „Okay“ gibt, bleibt der Mexikaner jedoch in der Warteschleife.
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