Die Kommentatoren erwähnten, dass sie sich in der Woche
zuvor eine Knöchelverletzung zugezogen hatte. Und zwar im Match gegen Raquel Rodriguez
und Nikki Bella.
Kurz darauf später kippte die Szene. Rodriguez attackierte die
Titelträgerin gezielt am angeschlagenen Bein. Die Auseinandersetzung
setzte
sich später backstage fort.
Eine klassische Taktik, um die Chilenin für einige Zeit aus
den Sendungen zu schreiben. Doch was bedeutet dies für den Women’s-World-Champion-Titel? Vorerst einmal gar nichts! Zumindest, wenn man den Worten des
gewöhnlich gut informierten Reporters Mike Johnson glaubt.
Denn hinter den Kulissen wird die Situation deutlich ruhiger
bewertet, als es der TV-Moment vermuten ließ. Laut PWInsider ist Vaquer
zwar tatsächlich angeschlagen. Die Verletzung gilt aber nicht als schwerwiegend.
Eine längere Pause sei nicht geplant. Das bedeutet:
WWE muss – Stand heute –
keine neue Titelträgerin krönen. Zumal bis zu einer erneuten Titelverteidigung
angesichts der Fülle an Championships im aktuellen WWE-Produkt durchaus ein
wenig Zeit vergehen kann.
Die Zeiten der 30-Tage-Regel, wonach ein Titel mindestens
alle vier Wochen aufs Spiel zu setzen sei, sind grundsätzlich vorbei. Das beste
Beispiel ist Jade Cargill, die in gewisser Weise der SmackDown-Gegenpart zu
Stephanie Vaquer ist.
Cargill trägt den
WWE-Women’s-Champion-Titel seit dem 1.
November 2025, hat den Titel allerdings bislang kein einziges Mal verteidigt.
Stephanie Vaquer wiederum gewann den Gürtel am 20. September
2025 bei
Wrestlepalooza
gegen Iyo Sky. Kurioserweise profitierte sie damals in gewisser Weise selbst
von der Vakantierung der Championship. Die bisherige Titelträgerin Naomi hatte
den Titel nämlich kurz zuvor aufgrund einer Schwangerschaft freiwillig
abgegeben.