Die Talente sollen zeigen, was sie können. Und sich Schritt
für Schritt bei kleinen Veranstaltungen an
NXT oder gar den Hauptkader
heranarbeiten.
Inzwischen ist klar: Das Experiment läuft schleppend. Die
Kooperationen mit kleineren Ligen brachten bislang kaum greifbare Ergebnisse.
Viele unabhängige Ligen haben wenig Interesse, die unter
WWE-Vertrag stehenden
Talente in ihren Shows einzusetzen.
Einige Wrestlerinnen und Wrestler haben das Projekt bereits
wieder verlassen. Auch die beiden eigens geschaffenen Titel konnten dem Format
bisher keine Strahlkraft verleihen. Trotzdem hält
WWE weiter am Konzept fest.
Der amtierende Männer-Champion ist Cappuccino Jones, die
Women’s Championship ist seit September vakant.
Der Grund: Titelträgerin Kylie Rae
gab den Gürtel nach Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft ab. Ihr Vertrag mit
WWE
wurde daraufhin nicht verlängert.
Denn am kommenden Montag, dem 17. November, wird beim
Wrestling-Open-Event in Cranston, Rhode Island, eine neue Titelträgerin gekrönt. Das Titelmatch findet in Form eines
Six-Way-Elimination-Matches statt und bildet den Höhepunkt der Veranstaltung.
WWE bestätigte die ersten fünf Teilnehmerinnen:
Die sechste Kandidatin wird zu Beginn der Veranstaltung in einem Multi-Person-Match ermittelt. Via X forderte
WWE dazu auf, eigene Wunsch-Teilnehmerinnen zu nennen.
Aktuell befindet sich mit Zoe Sager nur eine Frau im aktiven
ID-Roster. Dementsprechend groß ist die Hoffnung, dass dieses Turnier der
angeschlagenen Division neuen Schwung verleiht. Und das
WWE-ID-Projekt
insgesamt wieder sichtbarer macht. Keine leichte Aufgabe.