Liv Morgans eigene Vorschläge kamen nicht gut an
Für die gebürtige Gionna Daddio ging es vor über elf Jahren zu Beginn ihres Trainings im WWE Performance Center darum, sich für einen Wrestling-Namen zu entscheiden.
Bekanntlich verpasst WWE den meisten Talenten ein neues Alias, das von der Firma geschützt und vermarktet wird. Gerade Neulinge, die nicht schon woanders populär wurden, durchlaufen diesen Prozess.
Immerhin: Die Rookies haben die Chance, die Namensvergabe mit eigenen Vorschlägen zu beeinflussen. Doch im Gespräch mit
Chris Van Vliet offenbarte die Raw-Persönlichkeit nun, dass sie mit ihren Ideen die Offiziellen nicht überzeugen konnte.
WWE ließ den Raw-Star zwischen zwei Namen wählen
Und weil ihre eigenen Namensschöpfungen auf taube Ohren stießen, wurde Daddio letztlich vor die Wahl gestellt: „Ich kam eines Tages zur Arbeit und sie sagten: ‚Okay, du bist entweder Liv Morgan oder Liv Gallow, such es dir aus.‘ Und ich so: ‚Oh!‘“
Liv offenbarte, damals bereits von Luke Gallows gewusst zu haben: „Ich glaube, er arbeitete zu diesem Zeitpunkt nicht für WWE, aber ich kannte ihn und seine Vergangenheit!“
Einen so ähnlich klingenden Namen wollte sie nicht: „Also dachte ich mir: ‚Ich nehme Liv Morgan‘, und das war es eigentlich.“
Das Problem: Ihren neuen Nachnamen konnte Liv anfangs gar nicht leiden: „Ich erinnere mich, als ich zum ersten Mal ein Autogramm gegeben habe, habe ich einfach nur mit ‚Liv‘ unterschrieben, und genau das mache ich bis heute so. Das hat mich durch meine ganze Karriere begleitet. Es lag nur daran, dass ich ‚Morgan‘ nicht mochte.“
Welche Namen WWE abschmetterte…
Die Namensvorgabe von WWE kam nach einigen durchaus diskutablen Vorschlägen der Wrestlerin: „Ich wollte einen Namen, der offensichtlich kein echter Menschenname ist. Ich wollte Illy Milly sein. Das war meine Nummer eins, ich wollte unbedingt Illy Milly heißen. Oder ich habe den Namen Penny Wap vorgeschlagen, weil ich Fetty Wap (ein amerikanischer Rapper; Anm. d. Red.) so mochte. Und sie haben einfach gesagt: ‚Nein, verdammt nochmal.‘“
Morgan verriet, sie habe insgesamt zweieinhalb Listen mit Namensvorschlägen eingereicht. Doch keiner davon sei akzeptiert worden. Daraus habe sich dann die Ansage von oben ergeben: „Hier sind zwei Vorschläge – leg dich auf einen fest.“
Aus heutiger Sicht klingt das alles schon beinahe absurd. Denn Gionna Daddio ist wirklich nur noch als Liv Morgan vorstellbar. Ein Name, an den sie sich mit immer größeren Erfolgen über die Jahre hoffentlich einigermaßen gewöhnt hat.
Ihr vielleicht bedeutendster Karriere-Moment könnte bei WrestleMania 42 bevorstehen: Noch nie hat Liv Morgan bei der wichtigsten WWE-Veranstaltung im Kalender einen Titel gewonnen. Gelingt ihr dieser Erfolg nun am WrestleMania-Samstag (18. April) gegen Women’s-World-Champion Stephanie Vaquer?
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