Mit Sam
Roberts sprach Owens nach dem
SummerSlam über die schwierige Zeit.
Er habe nie daran gezweifelt, dass sein Comeback etwas Besonderes werden würde.
Trotzdem kamen ihm beim Blick auf das aktuelle WWE-Produkt Zweifel.
„Es ist seltsam, das zu sagen. Aber seit meinem letzten
Match ist im Wrestling viel passiert. Während ich zuschaute, dachte ich
manchmal: ‚Ist das Business an mir vorbeigezogen?‘ Ich bin 42 Jahre alt, und es
gibt Typen wie Oba [Femi] und Trick [Williams]. Die Jüngeren kommen nach“,
sagte er.
„Ich bin nicht mehr der Junge von früher. Kann ich noch das
machen, was ich früher gemacht habe? Ich weiß es nicht. Ich wusste nicht
einmal, ob ich überhaupt wieder in die Seile laufen kann.“
Schon vor der Operation habe ihn genau dieser Aspekt enorm
belastet. Danach wurde es nur noch schlimmer. Dazu kamen Zweifel bezüglich der
aktuellen Inhalte. Und inwiefern bei WWE noch ein Platz für ihn wäre.
„Als ich die Shows verfolgte, dachte ich mir: ‚Die Leute
lieben das …‘ Warum? Ich verstehe es nicht! Vielleicht ist das [WWE-Produkt] an
mir vorbeigezogen.“ Mit seinem Comeback-Match war er dann aber hochzufrieden.
Finn Bálor und Sami Zayn seien seine Brüder. Und auch wenn er mit Gunther nicht
die enge persönliche Verbindung habe, sei er doch einer der besten Wrestler der
Welt. Ein guter Anfang, wenngleich den vier Teilnehmern nur wenig Zeit gegeben
wurde.
Trotzdem sind wir uns sicher: Bei WWE ist nicht bloß ein
Platz für Kevin Owen frei. Der Kanadier wertet die Show sogar deutlich auf! Je
öfter er bei
SmackDown und den PLEs in den Ring steigt, desto mehr
Selbstsicherheit wird der 42-Jährige wieder erlangen. Dafür werden spätestens
die Zuschauerreaktionen sorgen.