WWE: So viel kassieren The Rock, Nick Khan und Co. wirklich

WWE News
Freitag, 24 April 2026 um 11:48
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TKO öffnet die Bücher! Lizenzgebühren, Aktien, Boni: Der neue Jahresbericht zeigt, wie das große Geld bei WWE verteilt wird.
Einmal im Jahr müssen börsennotierte Unternehmen in den USA einen Finanzbericht bei der Securities and Exchange Commission (SEC) einreichen. In diesem Dokument werden unter anderem die Vergütung von Führungskräften, die Zusammensetzung des Vorstands sowie Regeln, Strukturen und mögliche Interessenkonflikte offengelegt.
Dies betrifft auch die TKO Group Holdings, die Muttergesellschaft von WWE. Der öffentlich einsehbare Bericht gewährt einen detaillierten Blick hinter die Kulissen der WWE-Muttergesellschaft. Und die Zahlen zeigen: An der Spitze wird richtig Geld verdient.

Das verdiente The Rock bei WWE

Seit dem 23. Januar 2024 ist Dwayne „The Rock“ Johnson Mitglied im Vorstand von TKO. Gleichzeitig hat er einen lukrativen Merchandising-Vertrag als unabhängiger Auftragnehmer abgeschlossen. Im Jahr 2025 kassierte der ehemalige WWE-Champion dafür Lizenzgebühren in Höhe von 900.000 US-Dollar.
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John Cena, The Rock und Travis Scott (v. l.) attackieren Cody Rhodes bei Elimination Chamber 2025
Zusätzlich erhielt er 600.000 Dollar Kostenerstattung für „gewisse Reisekosten” im Zusammenhang mit Auftritten. Im vergangenen Jahr trat er drei Mal bei WWE-Shows in Erscheinung:
bei der Netflix-Premiere von Raw am 6. Januar, am darauffolgenden Abend bei WWE NXT und bei Elimination Chamber am 1. März. Das war der Abend, an dem John Cena gegen Cody Rhodes turnte, nachdem The Rock den Daumen nach unten gezeigt hatte.
Zudem wurde seine Produktionsfirma Seven Bucks Productions damit beauftragt, Produktionsdienstleistungen für ein potenzielles Reality-Projekt zu erbringen. Die Summe dafür belief sich auf „unter 120.000 US-Dollar“.

Dwayne Johnson schwänzte Sitzungen

Zudem ist der 53-Jährige nun vollständig berechtigt, 30 Millionen Dollar in TKO-Aktien der Klasse A zu erhalten. Dies war ein Bestandteil seiner ursprünglichen Vereinbarung beim Eintritt in den Vorstand.
Pikantes Detail am Rande: Johnson war das einzige TKO-Vorstandsmitglied, das im Jahr 2025 nicht mindestens 75 Prozent der Sitzungen besucht hat. Der Bericht hält fest: „Im Geschäftsjahr 2025 trat unser Vorstand fünfmal zusammen. [...]
Alle amtierenden Vorstandsmitglieder nahmen an mindestens 75 % der Sitzungen des Vorstands und der Ausschüsse teil, in denen sie zu diesem Zeitpunkt Mitglied waren. Mit Ausnahme von Herrn Johnson, der aufgrund vorheriger geschäftlicher Verpflichtungen an mehreren Vorstandssitzungen nicht teilnehmen konnte.”
Kein Wunder, denn Johnson hatte 2025 einen vollen Terminkalender. Sein Biopic The Smashing Machine feierte im Herbst Weltpremiere in Venedig, dazu laufen zahlreiche weitere Film- und Produktionsprojekte. Da haben Board-Meetings offensichtlich keine Priorität.
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The Fighting Machine: Dwayne Johnsons wichtigstes Projekt im vergangenen Jahr

Die WWE-Top-Verdiener: Emanuel, Shapiro und Khan

Während The Rock als Vorstandsmitglied und Markengesicht gut verdient, spielen die operativen Chefs von TKO in einer noch höheren Liga. Ihre Gesamtvergütungen setzen sich aus Grundgehältern, Aktien und Boni zusammen.
TKO-CEO Ari Emanuel führt die Liste mit 67,4 Millionen Dollar an. Emanuel gilt unter anderem als treibende Kraft hinter dem Auftritt des „Final Boss“ bei Elimination Chamber. Zudem soll es seine Idee gewesen sein, seinen Klienten Pat McAfee als bösen Mentor in die Storyline rund um Randy Orton und Cody Rhodes einzubinden.
TKO-Präsident Mark Shapiro, der regelmäßig bei großen WWE-Events präsent ist, erhielt eine Gesamtvergütung von 42,6 Millionen Dollar.
WWE-Präsident Nick Khan kassierte insgesamt 24,3 Millionen Dollar, wobei ein beträchtlicher Teil davon Bonuszahlungen sind. Der Bericht notiert: „Herr Khan erhielt eine jährliche Bonuszahlung in Höhe von 7.000.000 Dollar.
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WWE-Präsident Mark Shapiro und WWE-Präsidend Nick Khan (v. l.)
Zusätzlich zu diesem Jahresbonus entschied Herr Emanuel, dass Herr Khan aufgrund der erfolgreichen Einführung unserer Boxsport-Sparte einen weiteren Ermessensbonus in Höhe von 3.750.000 Dollar erhalten sollte.”
Tatsächlich ist Khan inzwischen auch als Promoter für Zuffa Boxing tätig. Dabei handelt es sich um ein Projekt, bei dem TKO mit Sela kooperiert, einem saudi-arabischen Unterhaltungskonzern des Public Investment Fund (PIF).
Ebenfalls interessant: Im Durchschnitt verdienten die TKO-Mitarbeiter im vergangenen Jahr 82.428 US-Dollar. Wrestler und Kampfsportler sind in dieser Zahl nicht berücksichtigt.
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