Dies betrifft auch die TKO Group Holdings, die
Muttergesellschaft von WWE. Der
öffentlich
einsehbare Bericht gewährt einen detaillierten Blick hinter die Kulissen
der WWE-Muttergesellschaft. Und die Zahlen zeigen: An der Spitze wird richtig
Geld verdient.
Das verdiente The Rock bei WWE
Seit dem 23. Januar 2024 ist Dwayne „The Rock“ Johnson
Mitglied im Vorstand von TKO. Gleichzeitig hat er einen lukrativen
Merchandising-Vertrag als unabhängiger Auftragnehmer abgeschlossen. Im Jahr
2025 kassierte der ehemalige WWE-Champion dafür Lizenzgebühren in Höhe von
900.000 US-Dollar.
John Cena, The Rock und Travis Scott (v. l.) attackieren Cody Rhodes bei Elimination Chamber 2025
Zusätzlich erhielt er 600.000 Dollar Kostenerstattung für
„gewisse Reisekosten” im Zusammenhang mit Auftritten. Im vergangenen Jahr trat
er drei Mal bei WWE-Shows in Erscheinung:
bei der Netflix-Premiere von Raw am
6. Januar, am darauffolgenden Abend bei
WWE
NXT und bei
Elimination
Chamber am 1. März. Das war der Abend, an dem John Cena gegen Cody
Rhodes turnte, nachdem
The Rock den Daumen nach unten gezeigt hatte.
Zudem wurde seine Produktionsfirma Seven Bucks Productions
damit beauftragt, Produktionsdienstleistungen für ein potenzielles
Reality-Projekt zu erbringen. Die Summe dafür belief sich auf „unter 120.000
US-Dollar“.
Dwayne Johnson schwänzte Sitzungen
Zudem ist der 53-Jährige nun vollständig berechtigt, 30
Millionen Dollar in TKO-Aktien der Klasse A zu erhalten. Dies war ein
Bestandteil seiner ursprünglichen Vereinbarung beim Eintritt in den Vorstand.
Pikantes Detail am Rande: Johnson war das einzige
TKO-Vorstandsmitglied, das im Jahr 2025 nicht mindestens 75 Prozent der
Sitzungen besucht hat. Der Bericht hält fest: „Im Geschäftsjahr 2025 trat unser
Vorstand fünfmal zusammen. [...]
Alle amtierenden Vorstandsmitglieder nahmen an
mindestens 75 % der Sitzungen des Vorstands und der Ausschüsse teil, in denen
sie zu diesem Zeitpunkt Mitglied waren. Mit Ausnahme von Herrn Johnson, der
aufgrund vorheriger geschäftlicher Verpflichtungen an mehreren Vorstandssitzungen
nicht teilnehmen konnte.”
Kein Wunder, denn Johnson hatte 2025 einen vollen
Terminkalender. Sein Biopic The Smashing Machine feierte im Herbst
Weltpremiere in Venedig, dazu laufen zahlreiche weitere Film- und
Produktionsprojekte. Da haben Board-Meetings offensichtlich keine Priorität.
The Fighting Machine: Dwayne Johnsons wichtigstes Projekt im vergangenen Jahr
Die WWE-Top-Verdiener: Emanuel, Shapiro und Khan
Während The Rock als Vorstandsmitglied und Markengesicht gut
verdient, spielen die operativen Chefs von TKO in einer noch höheren Liga. Ihre
Gesamtvergütungen setzen sich aus Grundgehältern, Aktien und Boni zusammen.
TKO-CEO Ari Emanuel führt die Liste mit 67,4 Millionen
Dollar an. Emanuel gilt unter anderem als treibende Kraft hinter dem Auftritt des „Final Boss“ bei Elimination
Chamber. Zudem soll es seine Idee gewesen sein, seinen Klienten Pat McAfee als
bösen Mentor in die Storyline rund um Randy Orton und Cody Rhodes einzubinden.
TKO-Präsident Mark Shapiro, der regelmäßig bei großen
WWE-Events präsent ist, erhielt eine Gesamtvergütung von 42,6 Millionen Dollar.
WWE-Präsident Nick Khan kassierte insgesamt 24,3 Millionen
Dollar, wobei ein beträchtlicher Teil davon Bonuszahlungen sind. Der Bericht
notiert: „Herr Khan erhielt eine jährliche Bonuszahlung in Höhe von 7.000.000
Dollar.
WWE-Präsident Mark Shapiro und WWE-Präsidend Nick Khan (v. l.)
Zusätzlich zu diesem Jahresbonus entschied Herr Emanuel, dass Herr Khan
aufgrund der erfolgreichen Einführung unserer Boxsport-Sparte einen weiteren
Ermessensbonus in Höhe von 3.750.000 Dollar erhalten sollte.”
Tatsächlich ist Khan inzwischen auch als Promoter für Zuffa
Boxing tätig. Dabei handelt es sich um ein Projekt, bei dem TKO mit Sela
kooperiert, einem saudi-arabischen Unterhaltungskonzern des Public Investment
Fund (PIF).
Ebenfalls interessant: Im Durchschnitt verdienten die
TKO-Mitarbeiter im vergangenen Jahr 82.428 US-Dollar. Wrestler und
Kampfsportler sind in dieser Zahl nicht berücksichtigt.
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