Fanreaktionen als Wegweiser für die WWE-Zukunft?
„Es war von Anfang an als Teaser gedacht“, so der ehemalige
NXT-Champion im Gespräch mit
No Contest Wrestling.
Er zeigte sich erleichtert darüber, dass die Fans in Saudi-Arabien genauso
begeistert reagierten wie die Hardcore-Community im Internet.
Denn oftmals
lasse sich der Hype aus den sozialen Medien nicht automatisch in Reaktionen der
Gelegenheitsfans übertragen.
Er bezeichnete den Prozess hinter solchen Momenten als
klassisches Wrestling-Handwerk. Man setze einen Samen, beobachte die Reaktion
der Menge und plane basierend darauf die nächsten Schritte.
Brock Lesnar übte sich in Zurückhaltung
Rasch hätten sowohl Brock als auch er selbst gespürt, dass
hier ein enormes Potenzial schlummerte. „Wir haben gleich zu Beginn unseres
Face-offs anhand der Reaktionen erkannt, dass hier etwas passieren könnte“,
erinnerte er sich. „Und je lauter die Zuschauer wurden, desto klarer wurde:
Hier passiert bereits etwas Großes!“
Genau deshalb habe man sich fortan bewusst zurückgehalten.
„Das ist ein Big-Money-Match. So etwas verpulvern wir nicht für eine kurze
Rumble-Interaktion.“ Denn: „Da kann noch so viel mehr passieren!“
Vielleicht beim größten Event des Jahres?
ANALYSE: Lesnar vs. Femi bereits bei WrestleMania?
Brock Lesnars Pläne für
WrestleMania sind noch
nicht offiziell bestätigt. WWE hat jedoch angekündigt, dass der 48-Jährige am
23. Februar bei
Raw auftreten wird. Wir gehen davon aus, dass er dort
seine Teilnahme am Elimination Chamber Match bekannt geben wird. Oba Femi ist
derzeit als Free Agent unterwegs und hat sich weder
Raw noch
SmackDown
offiziell angeschlossen. Dadurch genießt er maximale Flexibilität.
Zwischen dem erwähnten Raw-Auftritt und WrestleMania, das am
19. und 20. April stattfindet, liegen acht Wochen. Genügend Zeit, um ein
klassisches Lesnar-Programm aufzubauen. Die Teilnahme an der Elimination
Chamber könnte der Auslöser sein: Greift Femi dort ein? Ist er selbst als
Teilnehmer dabei? Oder kostet er Lesnar gar den Sieg?
Oba Femi ist bereit, WWE im Sturm zu erobern.
Ob er teilnehmen werde, verriet der 27-Jährige vorerst
nicht. „Oft scheint es so, als würden wir einen Platz für Oba suchen, an dem
wir ihn unterbringen können. Aber die Wahrheit ist, dass nicht jeder
‚untergebracht‘ werden will“, stellte er klar. Das bedeutet: Oba Femi möchte
tatsächlich etwas bewirken – und positioniert sich damit klar als ernsthafter
Top-Kandidat.
WWE muss sich entscheiden
Das betrifft auch ein mögliches Match gegen Brock Lesnar.
Einfach nur gegen ihn anzutreten und dann womöglich innerhalb weniger Minuten
zu verlieren, wäre kontraproduktiv. Davon hätte weder Oba noch die Promotion
etwas.
Wenn WWE ihn als künftigen Main-Eventer betrachtet, sollte
man auch All-in mit ihm gehen! Inklusive eines großen Aufbaus und einer
Darstellung auf Augenhöhe mit dem Ex-WWE-Champion. Im Match selbst sollte er
dann auch nicht gerade untergehen.
All das hängt wiederum zu einem großen Teil
von Brock Lesnar ab. Ob er dazu bereit wäre, wenige Monate vor dem SummerSlam
in seiner Heimatstadt Minneapolis?
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