Der 40-Jährige war ins Studio gekommen, um WrestleMania
im kommenden April zu bewerben. Dabei wurde auch seine aktuelle Rolle als strahlender
Held bei WWE thematisiert.
Cody Rhodes wittert WWE-Trend: „Babyfaces sind
zurück!“
Nachdem Rhodes den wenig Wrestling-kundigen Moderatoren die
Insider-Begriffe „Heel” und „Babyface” erklärte – früher ein absolutes No-Go –,
stellte er fest: Seine Position als Sympathieträger möchte er am liebsten
niemals aufgeben.
The Rock wollte Cody auf die „dunkle Seite” ziehen. Vergeblich.
„Lange Zeit gab es viele Antihelden“, erinnerte er sich. „Aber
in letzter Zeit fühlt es sich so an, als hätte WWE mit so vielen jungen
Zuschauern einen neuen Weg eingeschlagen. Es fühlte sich an, als wären die
Babyfaces wieder zum Leben erwacht.
„Lange Zeit gab es viele Antihelden“, erinnerte er sich. „Aber
in letzter Zeit hatte ich das Gefühl, dass WWE mit so vielen jungen Zuschauern
einen neuen Weg eingeschlagen hat. Es fühlte sich an, als wären die Babyfaces
wieder zum Leben erwacht!“
Als Paradebeispiele nannte er Jey Uso und Sami Zayn.
„Für mich gilt: Wenn ich in dieser Position sein kann, will ich sie nicht
verlassen. Es macht einfach so viel Spaß!“
Sinneswandel durch Vaterschaft?
Seine Rolle als zweifacher Vater habe viel verändert. „Ich
bin plötzlich ganz mürrisch geworden“, gab Rhoides zu. Selbst unter
(erwachsenen) Freunden wolle er nicht mehr fluchen. Zumindest nicht vor dem
Mittag. „Das ist ziemlich seltsam“, gab er zu.
Dabei hatte der „American Nightmare”
im
vergangenen Juni noch ganz anders geklungen. Damals sagte er: „Ich glaube,
wir sind langsam am Ende [meiner Zeit als Babyface] angelangt. Denn man kann
nur bis zu einem gewissen Grad gemocht werden.“
Rhodes zeigte sich überzeugt, dass die Fans irgendwann genug
haben würden. „Ich würde das gern bis zum Ende meiner Karriere so durchziehen.
Aber irgendwann wird's langweilig.“
Tatsächlich haben sich in den vergangenen Wochen zumindest
teilweise die Buhrufe wieder gehäuft. Beispielsweise bei
SmackDown
in Berlin, als er gegen Drew McIntyre den WWE-Champion-Titel aufs Spiel
setzte und letztendlich auch verlor.
Die WWE-Zahlen sprechen eine deutliche Sprache
Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Der andere, wohl
deutlich relevantere Aspekt ist die Tatsache, dass Cody Rhodes nach wie vor zu
den absoluten Top-Stars bei WWE zählt. Dies beweisen auch seine
Merchandise-Verkäufe, die seit Jahren im Spitzenfeld liegen.
Cody Rhodes genießt das Bad in der Menge
Objektiv betrachtet gibt es derzeit also keinen Grund für
WWE, den „American Nightmare” zum Heel zu machen. Solange die Zahlen stimmen
und Rhodes selbst Spaß an seiner Rolle hat, wird er auf absehbare Zeit der
strahlende Held bei WWE bleiben.
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