WWE-Ikone Steve Austin: „Darum scheiterte John Cenas Turn!“

WWE News
Donnerstag, 08 Januar 2026 um 17:15
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WWE-Legenden unter sich! „Stone Cold“ Steve Austin äußert sich ganz offen zum umstrittenen Heel-Turn von John Cena.
Viele Jahre lang fragten sich die WWE-Fans: Würde John Cena jemals die Seiten wechseln? Als es 2025, kurz vor seinem Karriereende, bei Elimination Chamber endlich geschah, war die Aufregung groß. Doch die Begeisterung währte nicht lange. Bereits im Sommer turnte Cena ohne großes Aufsehen wieder zurück.
Nun meldet sich Stone Cold Steve Austin zu Wort und erklärt, warum der Seitenwechsel zum Scheitern verurteilt war. Bei Chris Van Vliet zog die WWE-Legende Parallelen zu seinem eigenen gescheiterten Heel-Turn und machte deutlich: Manche Momente kommen einfach zu spät.

Hat WWE den richtigen Moment verpasst?

„Alle – nun ja, nicht alle, aber viele – wollten zumindest einen Heel-Turn von John Cena erleben”, sagte er. Letztendlich sei dieser „okay“ gewesen.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Er selbst bevorzuge den 17-fachen Weltmeister eindeutig als Babyface. Aber auch der Texaner wollte ihn einmal als Bösewicht erleben.
Anmerkung: Bereits in der frühen Phase seiner WWE-Karriere trat Cena bei SmackDown für kurze Zeit als Heel auf. Zu diesem Zeitpunkt war er jedoch noch nicht das Aushängeschild der Liga. Austin bezog sich daher wohl auf die Zeit nach seinem Aufstieg an die Spitze des Sports-Entertainments.
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Bei Elimination Chamber schloss sich John Cena The Rock an
Jedoch habe man den richtigen Moment dafür verpasst. Austin: „Die Art und Weise, wie es umgesetzt wurde … Ich möchte das Booking nicht kritisieren. Aber ich dachte mir: Mann, so spät in seiner Karriere, vergesst es! Lasst ihm einfach sein Ding durchziehen. Kinder lieben diesen Typen!”
Als Van Vliet erwähnte, dass der Heel-Turn ursprünglich vor dem Match zwischen Cena und The Rock bei WrestleMania 28 geplant gewesen sein soll, reagierte Austin zurückhaltend: „Das sind alles nur Spekulationen.“
Doch er räumte ein, dass es mit dem passenden Gegner durchaus möglich gewesen wäre: „Wenn es jemand geschafft hätte – und vielleicht hast du mit dem Zeitpunkt sogar recht –, dann The Rock. Das hätte möglicherweise funktioniert. Aber es bleibt reine Spekulation.“

Steve Austins gescheiterter WWE-Turn als Warnung

Der WWE Hall of Famer weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, gegen die Erwartungen der Fans anzukämpfen. Sein legendärer Handschlag mit Vince McMahon am Ende von WrestleMania X-Seven zählt zu den umstrittensten Momenten der WWE-Geschichte.
„Niemand wollte, dass ich Heel turne. Aber ich war fest entschlossen, weil ich es immer toll fand, als Bösewicht zu arbeiten“, gab Austin zu. Das Ergebnis? „Es hat nicht funktioniert. Es war nicht erfolgreich.“
Trotz der interessanten kreativen Möglichkeiten habe der Turn die Kassen nicht klingeln lassen. Im Nachhinein hätte der 61-Jährige lieber auf die Reaktion der Fans gehört und McMahon einen Stunner verpasst, statt ihn zu umarmen.

Steve Austin: „Das WWE-Produkt ist mir zu glatt!“

Neben seiner Einschätzung zu Cena äußerte der Texaner auch grundsätzliche Kritik am modernen WWE-Produkt. Es sei zu perfekt, zu choreografiert. Das Wrestling von heute wirke manchmal zu glattpoliert.
„Lasst es nicht wie einen Tanz aussehen. Nicht alles ist perfekt. Baut ein wenig Kampf und Mühe ein“, forderte er. Als Paradebeispiel nannte er Bret Hart, der in langen Matches die Erschöpfung perfekt verkaufte. Ohne tatsächlich außer Atem zu sein.
Bei vielen heutigen Wrestlern vermisse er die Aura echter Gefahr, so Steve Austin. Eine Ausnahme sei Brock Lesnar, der diese authentische Bedrohlichkeit nach wie vor ausstrahle.
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