Offenbar steht das nächste Mitglied der berühmten Anoa'i-Familie kurz vor dem Debüt bei der
WWE: der Sohn von WWE-Legende Umaga.
Es ist kaum zu glauben! Seit nunmehr sechs Jahren sorgt die
Bloodline in verschiedenen Ausprägungen für Aufsehen im WWE-Universum.
Mittlerweile gibt es sogar zwei Gruppierungen, die sich auf den Stammbaum der
Anoaʻi-Familie berufen.
Und
ein Ende ist noch lange nicht in Sicht! Denn schon bald könnte ein neues Familienmitglied die WWE-Bühne
unsicher machen.
Paul Heyman macht sich für eine WWE-Verpflichtung stark
Wie Mike Johnson vom
PW
Insider berichtet, wurde Zilla Fatu kürzlich im WWE Performance Center
gesichtet. Weshalb sich der 26-jährige Sohn des ehemaligen WWE-Stars Umaga in
Orlando aufhielt, ist nicht bekannt.
Doch drängt sich ein logischer Schluss auf. Bereits seit
längerer Zeit wird nämlich über ein mögliches Interesse von WWE an ihm
spekuliert.
Angefacht wurden diese Gerüchte unter anderem durch Paul Heyman,
der auch abseits der Kameras eine enge Verbindung zur Anoaʻi-Familie pflegt. Im März des
vergangenen Jahres machte der „Wise Man“ im Podcast
Muscle Memory seine
Haltung sehr deutlich.
Die Original-Bloodline: Jey Uso, Sami Zayn, Roman Reigns und Jimmy Uso ( v. l.)
„WWE würde meiner Meinung nach eine große Chance verpassen,
wenn sie Zilla [Fatu] nicht bei der ersten sich bietenden Gelegenheit unter
Vertrag nimmt“, sagte er damals.
Auch Zilla Fatu machte aus seiner Präferenz kein Geheimnis.
Trotz eines hochkarätigen Matches gegen AEW-Champion MJF im Februar bei HOG
stellte er in einem Interview mit
Bootleg Kev klar, dass
er am liebsten für WWE in den Ring steigen würde.
Vom Gefängnis in den Wrestling-Ring
Also für die Liga, mit der
seine Familie seit Jahrzehnten eng verbunden ist. „Ich glaube, mein Herz
schlägt für [WWE]“, gab er zu.
Fatu erklärte, er wolle das Vermächtnis seines Vaters in der
WWE fortsetzen und den „Kreislauf nicht durchbrechen“: „Ich will da rübergehen,
richtig Gas geben und gleichzeitig meine eigene Marke aufbauen.“
Im Gegensatz zu seinen berühmten Verwandten steht der
26-Jährige erst seit vergleichsweise kurzer Zeit im Ring. Sein Weg ins
Wrestling war dabei alles andere als gewöhnlich.
Für einen schweren
Raubüberfall, den er mit 15 Jahren verübt hatte, saß er sechs Jahre lang im
Gefängnis. Erst nach seiner Entlassung im Jahr 2022 begann er seine
Wrestling-Ausbildung. Seitdem macht er rasant Karriere im Independent-Bereich.
MFT als mögliche Bloodline-Alternative
Das Timing für einen Wechsel zu WWE könnte kaum besser sein.
Die Original-Bloodline rund um
Roman Reigns hat sich inzwischen bei WWE Raw
erneut formiert. Neben Jimmy und Jey Uso ist inzwischen auch Jacob Fatu Teil
der Gruppierung. Nach seiner Niederlage bei
WWE Clash in Italy musste er
seinen Tribal Chief offiziell anerkennen.
Aber es gibt auch noch eine andere Option. Denn bei SmackDown schwächelt die MFT-Gruppierung ganz schön. MFT steht für „My Family Tree“ und ist die
Bloodline-Abspaltung von Solo Sikoa.
Hat Solo Sikoa bald einen neuen Schützling?
Nach der Entlassung von JC Matteo und
Tanga Loa bleiben neben Solo nur noch Tama Tonga und Tanga Loa als
Mitglieder übrig. Verstärkung wird also dringend gebraucht! Gut möglich, dass am Ende also gar nicht die Bloodline, sondern MFT von der WWE-Neuverpflichtung profitiert.
Als Wrestler der dritten Generation und Großneffe der Wild
Samoans (Afa und Sika) wäre Zilla Fatu jedenfalls für beide
Fraktionen eine perfekte Ergänzung. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern nur noch wann WWE zuschlägt. Und für
welche Seite er sich letztlich entscheiden wird.
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