John Cena offenbart: „Mein WWE-Abschied verlief anders als geplant!“

WWE News
Donnerstag, 19 Februar 2026 um 18:35
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Warum John Cena Bedenken vor einem Reinfall hatte. Und wieso das WWE-Duell mit AJ Styles in Saudi-Arabien beinahe geplatzt wäre.
Der WWE-Abschied von John Cena liegt inzwischen mehr als zwei Monate zurück. Trotzdem ist der Abgang des 17-fachen Weltmeisters noch immer in aller Munde. Im Interview mit No-Contest Wrestling gewährte er seltene Einblicke hinter die Kulissen. Dabei offenbarte er, dass er persönlich eingreifen musste, um seinen letzten Abend im Wrestling zu retten.

John Cena: „Damit tötest du das WWE-Publikum!“

Bruce Prichard, die rechte Hand von Paul Levesque und einer der mächtigsten Männer bei WWE, hatte eine klare Vorstellung. Der Saturday Night’s Main Event sollte nur aus einem einzigen Match bestehen. John Cena vs. Gunther, sonst nichts. Kein Rahmenprogramm, keine anderen Stars.
„Damit tötest du das Publikum. Du wirst das Live-Publikum komplett umbringen“, erinnerte sich Cena. Für die Zuschauer zu Hause hätte es eventuell funktioniert. Aber in Washington, D.C., wäre die Stimmung im Keller gewesen! Der 48-Jährige lehnte darum dankend ab.

John Cenas Gegenvorschlag

„Ich sagte: ‚Nein, scheiß drauf!‘ Macht hier und da zwei- oder dreiminütige Video-Pakete. Aber lasst uns Matches bringen. Holt große Namen und Leute, mit denen man diesen Kreislauf des Lebens erzählen kann.‘“
Sein Konzept: Duelle zwischen etablierten WWE-Stars und aufstrebenden NXT-Talenten. Ähnlich wie damals vor 25 Jahren, als er völlig überraschend gegen Kurt Angle bei SmackDown antrat.
Zum Glück setzte sich der Hauptdarsteller damit durch. Nicht auszudenken, wie langweilig die Veranstaltung mit Pritchards Schnapsidee gewesen wäre. Ein Schnarchfest, für das den Zuschauern in Washington, D.C., auch noch viel Geld abgeknöpft worden war.
Die Nachwirkungen wären verheerend gewesen. Bereits jetzt bekommen die Fans in der Halle für teures Geld oftmals nur ein eher mageres Programm geboten. Dies wäre wohl der Gipfel der Dreistigkeit gewesen.

AJ Styles statt Drew McIntyre

Doch nicht nur der letzte WWE-Abend hätte anders aussehen können. Auch sein gefeiertes Match gegen AJ Styles bei Crown Jewel in Perth war ursprünglich so nicht geplant.
„AJ sollte eigentlich Drew [McIntyre] sein“, offenbarte Cena. „Aber es hat sich geändert. Wir wollten den Fans einen Feelgood-Moment geben.“
Die WWE-Bosse hätten einen genauen Blick auf die Daten geworfen und sich deshalb umentschieden. „Sie hören euch zu, wirklich“, stellte der Publikumsliebling klar.
Auch in diesem Fall lässt sich festhalten: Die Wahl war die richtige. Immerhin war das Duell mit dem „Phänomenalen“ eines der besten Wrestling-Matches des vergangenen Jahres. In Bezug auf die Arbeit im Ring stellte es für uns sogar den Höhepunkt von John Cenas Abschiedstour dar.
Es ist schon irgendwie verrückt. In der Vergangenheit hat der ehemalige „Chain Gang Commander“ mehrfach betont, dass er sich in kreative Entscheidungen eigentlich nie einmischen wollte. Wir als Zuschauer können froh sein, dass er es dieses Mal trotzdem getan hat.
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