John Cena gesteht: „Die WWE-Fans zwangen mich zum Umdenken“

WWE News
Freitag, 12 Dezember 2025 um 12:00
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Jahrelang wurden John Cenas Auftritte bei WWE von lautstarker Kritik begleitet. Doch er reagierte anders als erwartet.
Die Wrestling-Welt feiert John Cena. Wenige Tage vor seinem letzten Match beim WWE Saturday Night’s Main Event gegen Gunther ist klar: Der 17-fache Weltmeister wird von Fans auf der ganzen Welt verehrt, seine Karriere als beispiellos gefeiert. Doch das war nicht immer so.

WWE-Fan-Kritik, die alles veränderte

Im Interview mit Tom Rinaldi enthüllte Cena, wie er eine der härtesten Phasen seiner Karriere durchlief. Und wie die berüchtigten „You Can't Wrestle“-Sprechchöre ihn zu dem Performer werden ließen der er heute ist.
Denn diese Chants – meistens aus den Kehlen älterer, hartgesottener Fans – trafen den heute 48-Jährigen einst härter, als man vermuten würde.
Auf die Frage, welcher Kritikpunkt ihm besonders im Gedächtnis geblieben sei, sagte er: „Die ‚You can’t wrestle‘-Rufe, weil ich jedes Mal dieselben fünf Moves gezeigt und trotzdem immer gewonnen habe.“
Die Zuschauer hätten erlebt, wie andere Performer fantastische Dinge vollbrachten, während er selbst mit vermeintlich minimalem Einsatz regelmäßig triumphierte. Doch statt die Kritik abzutun, nahm Cena sie ernst.

Der ungewöhnliche Schritt: Zurück auf die Schulbank

Er versetzte sich in die Perspektive des Publikums: Wenn man selbst kein Cena-Fan war, konnte seine Dominanz frustrierend wirken. Die Fans wollten einen Helden sehen, der sich durchkämpft und dabei technisch brilliert. Nicht jemanden, der mit minimalem Arbeitsaufwand siegt.
Darum entschied er sich, sein Repertoire sukzessive zu erweitern. „Es sah holprig und unorthodox aus, wie wir sagen würden. Aber ich habe zugehört und mitten in meiner Karriere erneut die Wrestling-Schule besucht“, gab er zu.

Hilfe von CM Punk, Sami Zayn und Co.

„Ich wandte mich an jüngere Wrestler und fragte: ‚Was glaubt ihr, worin ich gut sein könnte? Könnt ihr mir ein paar Sachen beibringen?‘“ Leute wie Sami Zayn, Kevin Owens, AJ Styles oder CM Punk standen ihm anschließend zur Seite.
„[Ich bat sie]: 'Bringt mir etwas bei. Wie kann ich mich steigern? Wie kann ich euch gut aussehen lassen?'“ All dies fußte auf den „You Can’t Wrestle“-Rufen.
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Inzwischen wird John Cena von fast allen geliebt.
John Cena erkannte: Das WWE-Publikum gibt nicht nach, bis es eine Reaktion bekommt. „Aber das hat mich nicht gebrochen. Ich kam nicht zurück und sagte trotzig: ‚Was wissen die schon, ich kann wrestlen.‘ Nein. Ich wollte wirklich besser werden. Schritt für Schritt, ohne alles neu zu starten. Ich wollte mich verbessern und dabei ich selbst bleiben.“
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