WWE-Fan-Kritik, die alles veränderte
Im
Interview
mit Tom Rinaldi enthüllte Cena, wie er eine der härtesten Phasen seiner
Karriere durchlief. Und wie die berüchtigten „You Can't Wrestle“-Sprechchöre
ihn zu dem Performer werden ließen der er heute ist.
Denn diese Chants – meistens aus den Kehlen älterer,
hartgesottener Fans – trafen den heute 48-Jährigen einst härter, als man
vermuten würde.
Auf die Frage, welcher Kritikpunkt ihm besonders im Gedächtnis
geblieben sei, sagte er: „Die ‚You can’t wrestle‘-Rufe, weil ich jedes Mal
dieselben fünf Moves gezeigt und trotzdem immer gewonnen habe.“
Die Zuschauer hätten erlebt, wie andere Performer
fantastische Dinge vollbrachten, während er selbst mit vermeintlich minimalem
Einsatz regelmäßig triumphierte. Doch statt die Kritik abzutun, nahm Cena sie
ernst.
Der ungewöhnliche Schritt: Zurück auf die Schulbank
Er versetzte sich in die Perspektive des Publikums: Wenn man
selbst kein Cena-Fan war, konnte seine Dominanz frustrierend wirken. Die Fans
wollten einen Helden sehen, der sich durchkämpft und dabei technisch brilliert.
Nicht jemanden, der mit minimalem Arbeitsaufwand siegt.
Darum entschied er sich, sein Repertoire sukzessive zu
erweitern. „Es sah holprig und unorthodox aus, wie wir sagen würden. Aber ich
habe zugehört und mitten in meiner Karriere erneut die Wrestling-Schule
besucht“, gab er zu.
Hilfe von CM Punk, Sami Zayn und Co.
„Ich wandte mich an jüngere Wrestler und fragte: ‚Was glaubt
ihr, worin ich gut sein könnte? Könnt ihr mir ein paar Sachen beibringen?‘“
Leute wie Sami Zayn, Kevin Owens, AJ Styles oder CM Punk standen ihm
anschließend zur Seite.
„[Ich bat sie]: 'Bringt mir etwas bei. Wie kann ich
mich steigern? Wie kann ich euch gut aussehen lassen?'“ All dies fußte auf den
„You Can’t Wrestle“-Rufen.
Inzwischen wird John Cena von fast allen geliebt.
John Cena erkannte: Das
WWE-Publikum gibt nicht nach, bis es
eine Reaktion bekommt. „Aber das hat mich nicht gebrochen. Ich kam nicht zurück
und sagte trotzig: ‚Was wissen die schon, ich kann wrestlen.‘ Nein. Ich wollte
wirklich besser werden. Schritt für Schritt, ohne alles neu zu starten. Ich
wollte mich verbessern und dabei ich selbst bleiben.“
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