AEW-Training mit Bryan Danielson: Fans blieben stumm
Von 2020 bis 2023 stand sie bei
AEW unter Vertrag. Dort
trainierte sie intensiv mit Bryan Danielson, einem der besten Techniker aller
Zeiten. Ihr Ziel war es, ihr Repertoire zu erweitern und im Wrestling
versierter zu werden.
„Er hat mir so viel über technisches Wrestling
beigebracht. Und ich habe es versucht“, offenbarte sie. Und fügte hinzu: „Geht zurück und schaut euch meine alten
Sachen bei meiner vorherigen Company an. Ich habe es wirklich versucht. Doch es
gab keine Reaktion von den Fans.“
Woche für Woche habe sie Boden-Wrestling und
technische Sequenzen versucht – doch das Publikum blieb stumm. Ihr Standpunkt: Die Zuschauer warne daran gar nicht
interessiert. Nicht damals und auch nicht heute.
„Wisst ihr, was die Fans sehen
wollen? Wie ich jemanden hochhebe und durch die Gegend werfe. Wie ich meine
Sprüche klopfe!“ Mit fehlendem Talent habe das nichts zu tun.
Jade Cargill: „Ich weiß, wie man’s macht!“
„Ich beherrsche den Ringkampf am Boden. Ich weiß, wie es
funktioniert. Aber sie wollen es einfach nicht sehen. Wenn ich jemanden zu
Boden ramme, jubeln sie, buhen sie, springen sie von ihren Sitzen auf. Kurzum:
Sie reagieren genauso, wie sie sollen.“
Die Frage bleibt: Wollten die Fans das wirklich nicht – oder
funktionierte es einfach nicht?
Erst die Wrestling-Veteranen Booker T. und Billy Gunn hätten
den
SmackDown-Star
auf den richtigen Weg gebracht. Ihre Botschaft: Weniger ist mehr. Nutze deine
physischen Vorteile.
„Ich bin 1,78 Meter, ich bin eine große Frau. Es gibt keinen
Grund, warum ich mich mit kleinen Mädchen auf Augenhöhe messen sollte“, so
Cargills Philosophie.
„Schau mich an! Ich bin einfach ästhetisch ansprechend.
Ich hab’s drauf! Ich hebe Leute hoch, das ist mein Ding. Ich versohle Ärsche,
das ist mein Ding. Und dabei sehe ich auch noch gut aus.“
Feuerprobe bei WrestleMania: Rhea Ripley vs. Jade Cargill
WWE WrestleMania: Der ultimative Test
Bei WrestleMania 42 wird Cargills Strategie auf die Probe
gestellt. Denn dort geht es gegen Rhea Ripley! Die Australierin ist keine Gegnerin, die man in einem
Fünf-Minuten-Squash abfertigen kann.
Bei der größten Show des Jahres braucht es
wohl ein längeres, ausgefeiltes Match. Genau das Format, in dem Cargills
Limitierungen bisher sichtbar wurden.
Ripley beherrscht sowohl Power-Spots als auch technische
Sequenzen. Sie kann ein 15- bis 20-minütiges Match tragen. Und das wird auch
nötig sein, wenn in Las Vegas die WWE Women’s Championship auf dem Spiel steht.
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