CM Punk moniert die Unzufriedenheit der WWE-Fans
„Wrestling-Fans sind sehr interessant, weil sie über alles
meckern“, sagte Punk. Als Beispiel nannte er die Kritik am Namen des neuen
WWE-Stars Royce Keys. Bis vor kurzem trat er noch bei
AEW auf, allerdings hieß er dort
Powerhouse Hobbs. Der Namenswechsel kam bei vielen Fans nicht gut an.
„Powerhouse Hobbs ist doch ein cooler Name, oder? Aber das
ist ein Neueinfang. Und ich finde, Royce Keys ist auch ein verdammt starker
Name. Aber sofort wird alles schlechtgeredet, weil die Leute ‚Hobbs‘ als Status
quo gewohnt sind!”
Punk, der selbst in allen Ligen seinen bekannten Namen
behalten durfte, sieht darin ein grundlegendes Problem: „Die Leute mögen
grundsätzlich keine neuen Dinge, fordern sie aber gleichzeitig ein.“
Ob er es sich damit nicht etwas zu leicht macht? Immerhin durfte er selbst seinen bekannten Namen in allen Promotions behalten. Ob
WWE, AEW, TNA oder ROH – CM Punk war immer CM Punk.
CM Punk: „Fans agieren widersprüchlich!“
Trotzdem sieht er in den widersprüchlichen Forderungen ein grundlegendes Problem: „Die Leute mögen grundsätzlich keine neuen Dinge, fordern sie aber gleichzeitig ein.“
Die Fans würden nach neuen Gesichtern schreien. Aber sobald
sie präsentiert werden, käme die Ablehnung. Als Beispiel nannte er Stephanie
Vaquer, über die sofort gemurrt wurde, als sie den
WWE-Women’s-Champion-Titel
bekam. Joe Hendrys Regentschaft als NXT-Champion hat erst vor wenigen Tagen
begonnen, werde aber bereits als zu lang kritisiert.
Sein Fazit: „Manchmal sind wir – und ich schließe mich da
ein, weil ich selbst Wrestling-Fan bin und nicht draufhauen will – einfach
unsere eigenen schlimmsten Feinde!“
Vince McMahon und die lange WWE-Pause
Ob er seine zehnjährige Abstinenz von
WWE bereue? Nein, auf
keinen Fall. „Ich sage es ganz offen: Vince [McMahon] war immer noch da“,
antwortete er. „Ich glaube nicht, dass sich jemals etwas geändert hätte.
Zumindest für mich.“
Erst mit dem Führungswechsel bei
WWE öffnete sich für Punk
die Tür zu einem Comeback. Natürlich spielte er auch durch, was in diesen zehn
Jahren möglich gewesen wäre: Matches mit AJ Styles, mehrere Geschichten mit
John Cena. „Aber ich finde, ich habe mich ganz gut geschlagen.“
Im vergangenen Jahr kam es doch noch zum finalen Duell zwischen CM Punk und John Cena
Roman
Reigns behauptete kürzlich, behauptete kürzlich, dass er sich zwei Jahre
lang bewusst im Hintergrund hielt. Vor allem, um anderen Kollegen den Vortritt
zu lassen. Auch der amtierende World-Heavyweight-Champion hatte diese Worte
vernommen und nahm darauf Bezug.
„Nun ja, ich habe mich zehn Jahre lang zurückgenommen. Es
hat so lange gedauert, bis er der Superstar wurde, der er heute ist. Deshalb
habe ich keinerlei Reue“, sagte er mit einem verschmitzten Grinsen.
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