Ronda Rousey beim WWE Royal Rumble 2018
Ronda Rousey beim WWE Royal Rumble 2018

Die frühere WWE-Women’s-Champion hat unerwartet für Schlagzeilen gesorgt.

Im August hat Ronda Rousey mit der Niederlage gegen Shayna Baszler beim „SummerSlam“ zum nunmehr zweiten Mal einen Schlussstrich unter ihre WWE-Karriere gesetzt. 

Doch mit dem Wrestling ist 36-jährige noch nicht ganz fertig. 

Für Aufmerksamkeit sorgte sie nämlich am Wochenende mit einem vorab nicht angekündigten Match bei ROH („Ring of Honor“). Ausgerechnet beim Wrestling-Nebenprojekt von AEW-Chef Tony Khan tauchte Ronda plötzlich wieder auf. 

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Das bereits dritte Match seit dem WWE-Abgang

Genau genommen hat Rousey am vergangenen Freitag ihr bereits drittes Match seit dem WWE-Abschied absolviert. 

In allen dieser drei Matches trat sie in ihrer Heimat Kalifornien an der Seite ihrer guten Freundin Marina Shafir an. 

Das erste Match gab es am 26. Oktober, wo Ronda bei „Lucha VaVoom Area 51“ in Los Angeles gemeinsam mit Shafir ein Mixed-Tag-Team-Match gegen Brian Kendrick und Taya Valkyrie gewann. 

Am vergangenen Donnerstag taten sich Ronda und Marina dann bei „Wrestling Revolver Unreal“ zu einem wilden No Contest gegen Athena und Billie Starkz zusammen. 

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Genau diese Paarung wurde einen Abend später, beim ROH-Taping im KIA Forum, wiederholt. 

Der Auftritt sorgte für eine Menge Gerede, schließlich ist ROH quasi eine Untergruppierung vom WWE-Rivalen All Elite Wrestling. Die Matches für die ROH-Show wurden unmittelbar nach den Live-Ausstrahlungen von AEW Collision und AEW Rampage aufgenommen.

Sogleich stellten sich viele Fans die Frage, ob Ronda nun also dauerhaft bei ROH und/oder AEW landen könnte. 

Tony Khan stellt klar: Es gibt keinen Vertrag 

Licht ins Dunkeln brachte AEW-Chef Tony Khan. Er bestätigte, Rousey habe keinen Vertrag unterschrieben, für weitere Auftritte in der Zukunft sei er allerdings offen. 

Vielmehr dürfte Ronda die Matches am Donnerstag und Freitag in erster Linie zum Spaß und in Verbundenheit zu ihrer Freundin Marina Shafir gemacht haben. 

Auch deshalb „versteckte“ Khan Rousey in der ROH-Show, die es nur gegen Entgelt im Online-Stream zu sehen gibt. Hätte der AEW-Chef die frühere UFC-Kämpferin tatsächlich verpflichtet, dann wäre Rousey ganz offensichtlich mit viel mehr Aufsehen in die Promotion (und in dem Fall bei AEW und nicht bei ROH) eingeführt worden. 

Sicherlich nicht auszuschließen ist, dass aus dem Gastspiel mittelfristig mehr werden könnte. So läge zum Beispiel ein Einzel-Match zwischen Rousey und Athena auf der Hand. 

Allerdings schien das Interesse an der früheren WWE-Wrestlerin beim AEW/ROH-Publikum am Freitagabend in Los Angeles gemischt: „We Want Ronda“, skandierten einige Zuschauer, als Rousey auf ein Einwechseln im Tag-Team-Match wartete. „No, we don’t“, antworteten wiederum andere Fans. 

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Ob Rousey, die in der Vergangenheit bei WWE bereits etwas angefressen auf negative Chants reagierte, da überhaupt Lust hat, noch mal wiederzukommen? 

Ein Wermutstropfen: Immerhin verließ „Rowdy“ Ronda beim ROH-Debüt den Ring als Siegerin.

Dann also bis zum nächsten Mal!?…

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