Beide Männer werden in Zukunft bei
WWE zurückerwartet, auch wenn es dafür keinen festen Zeitplan geben soll.
Der (temporäre) Abschied von Prichard und Hayes (richtiger Name: Michael Seitz) soll nur zufällig zur gleichen Zeit passiert sein. In beiden Fällen soll es unterschiedliche Gründe für den Schritt geben.
So wird Prichards Abgang mit einem familiären Notfall erklärt. Bei Hayes sind die Angaben schwammiger; von persönlichen Problemen ist die Rede.
Von
WWE-Seite heißt es, dies sei kein Plan, um die alte Garde des Teams auszumustern. Das zeitgleiche Ausscheiden würde Spekulationen gewiss zulassen. Vielmehr sei es aber nur ein Abschied auf Zeit.
Bruce Prichard zählte bis zuletzt zu den wichtigsten Akteuren im Kreativprozess bei
WWE, der von Paul Levesque geleitet wird. Der 61-Jährige kam bereits 1987 zur damaligen World Wrestling Federation und wurde über die Jahre zur rechten Hand von Vince McMahon in der kreativen Arbeit.
Prichard verließ
WWE wiederholt, von 2008 bis 2018 sogar für ein ganzes Jahrzehnt. Nach seinem Comeback arbeitete er wieder mit Vince McMahon zusammen und nach dessen Abgang unter Levesque.
Michael „P.S.“ Hayes wechselte nach seiner aktiven Zeit als Wrestler („Fabulous Freebirds“) Mitte der Neunzigerjahre als Mitarbeiter zur damaligen World Wrestling Federation.
Als Producer hat er seitdem einige der wichtigsten Matches der
WWE-Geschichte begleitet. Zuletzt war der 65-Jährige unter anderem in allen großen Matches um Roman Reigns und die Bloodline involviert. Bei
WWE Crown Jewel tauchte jedoch James Gibsons Name als Match-Produzent für das Bloodline-Aufeinandertreffen auf, was bei Beobachtern Fragen aufwarf.
Jetzt bleibt erst einmal abzuwarten, ob und wann die beiden Männer, die in den vergangenen rund 30 Jahren zum
WWE-Produkt ihren Beitrag geleistet haben, wieder an die Arbeit gehen werden.