Konfrontation bei WWE Raw
Dabei hatte auf den ersten Blick alles wunderbar
funktioniert. Liv Morgan war zu einem Sit-down-Interview geladen und hatte
ihren Freund Dominik Mysterio dabei.
Eigentlich sollte sie Auskunft über ihre Gegnerwahl
bei
WrestleMania
geben. Als Royal-Rumble-Gewinnerin darf sie selbst entscheiden, welche
Titelträgerin sie in Las Vegas herausfordern möchte.
Plötzlich gesellte sich WWE-Women’s-World-Champion Stephanie
Vaquer dazu. In einer feurigen Promo rechnete sie mit Morgan ab. Unter anderem
warf sie ihr vor, niemals etwas fürs Wrestling geopfert und immer den
leichtesten Weg gewählt zu haben.
Die umstrittene Aussage
„WWE hat dir alles gegeben! Das beste Training, die beste
medizinische Versorgung, einfach alles!“ Vaquer selbst habe sich hingegen alles
selbst erarbeiten müssen.
Als Vaquer den Raum wieder verließ, blieb eine sichtlich
mitgenommene Liv Morgan zurück. Mysterio hatte die komplett auf Spanisch
vorgetragene Promo für sie übersetzt. A
ber auch andersorts zeigte man sich
empört, und zwar ausgerechnet in Stephanies Heimatland. Grund war der Satz:
„Ich bin in Chile geboren. In einem Land, in dem es kein Wrestling gibt!“ Ein
Affront für die ansässige Catch-Szene.
Stephanie Vaquer rudert zurück
Als sie davon erfuhr, meldete sich die 32-Jährige via
Instagram bei ihren Fans, um die Wogen zu glätten.
Sie schrieb: „Heute habe ich
einen Fehler gemacht, als ich sagte: ‚In Chile gibt es kein professionelles
Wrestling.‘ Es existiert sehr wohl, und wir haben hervorragende Vertreter sowie
jede Menge Talente.“
Sie habe nicht über die Gegenwart gesprochen, sondern die
Vergangenheit gemeint. Genauer gesagt die Zeit, als sie das Land verließ, um
ihren Traum zu leben.
„Damals war professionelles Wrestling in Chile noch nicht so
weit entwickelt. Es war ein Versprecher während einer Live-Fernsehübertragung.
Ich entschuldige mich aufrichtig und sende allen chilenischen Wrestlern, die
durch ihre Anstrengungen und ihr Engagement das professionelle Wrestling in
Chile zu dem gemacht haben, was es heute ist, eine herzliche Umarmung.“
Der Blick auf WWE WrestleMania
Abseits des Missverständnisses hat Stephanie Vaquer ihr Ziel
durchaus erreicht. Zwar tauchte Liv Morgan am Feitag auch bei
WWE SmackDown auf,
um die dortige Titelträgerin Jade Cargill zu provozieren. Unserer Meinung nach
deutet aber alles auf ein Aufeinandertreffen zwischen der Rumble-Siegerin und
der Chilenin hin.
Mit ihrer feurigen Promo ist es Vaquer gelungen, das
Interesse an dem Duell noch einmal zu steigern. Und seien wir ehrlich: Kleinere
Kontroversen haben noch nie geschadet, wenn es darum geht, WrestleMania-Matches
aufzubauen.
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