WWE: Stephanie Vaquer entschuldigt sich für Äußerungen bei Raw

WWE News
Mittwoch, 18 Februar 2026 um 17:32
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Dumm gelaufen! Beim Versuch, ihre WWE-Fehde mit Liv Morgan zu befeuern, zog sich Stephanie Vaquer den Ärger ihrer Landsleute zu.
Was als motivierende Promo gedacht war, endete als PR-Desaster. Eigentlich wollte Stephanie Vaquer bei WWE Raw am vergangenen Montag nur Liv Morgan aus der Reserve locken. Dabei beleidigte sie jedoch versehentlich die gesamte Wrestling-Szene in ihrem Heimatland. Jetzt meldete sich die Chilenin persönlich zu Wort.

Konfrontation bei WWE Raw

Dabei hatte auf den ersten Blick alles wunderbar funktioniert. Liv Morgan war zu einem Sit-down-Interview geladen und hatte ihren Freund Dominik Mysterio dabei.
Eigentlich sollte sie Auskunft über ihre Gegnerwahl bei WrestleMania geben. Als Royal-Rumble-Gewinnerin darf sie selbst entscheiden, welche Titelträgerin sie in Las Vegas herausfordern möchte.
Plötzlich gesellte sich WWE-Women’s-World-Champion Stephanie Vaquer dazu. In einer feurigen Promo rechnete sie mit Morgan ab. Unter anderem warf sie ihr vor, niemals etwas fürs Wrestling geopfert und immer den leichtesten Weg gewählt zu haben.

Die umstrittene Aussage

„WWE hat dir alles gegeben! Das beste Training, die beste medizinische Versorgung, einfach alles!“ Vaquer selbst habe sich hingegen alles selbst erarbeiten müssen.
Als Vaquer den Raum wieder verließ, blieb eine sichtlich mitgenommene Liv Morgan zurück. Mysterio hatte die komplett auf Spanisch vorgetragene Promo für sie übersetzt. A
ber auch andersorts zeigte man sich empört, und zwar ausgerechnet in Stephanies Heimatland. Grund war der Satz: „Ich bin in Chile geboren. In einem Land, in dem es kein Wrestling gibt!“ Ein Affront für die ansässige Catch-Szene.

Stephanie Vaquer rudert zurück

Als sie davon erfuhr, meldete sich die 32-Jährige via Instagram bei ihren Fans, um die Wogen zu glätten.
Sie schrieb: „Heute habe ich einen Fehler gemacht, als ich sagte: ‚In Chile gibt es kein professionelles Wrestling.‘ Es existiert sehr wohl, und wir haben hervorragende Vertreter sowie jede Menge Talente.“
Sie habe nicht über die Gegenwart gesprochen, sondern die Vergangenheit gemeint. Genauer gesagt die Zeit, als sie das Land verließ, um ihren Traum zu leben.
„Damals war professionelles Wrestling in Chile noch nicht so weit entwickelt. Es war ein Versprecher während einer Live-Fernsehübertragung. Ich entschuldige mich aufrichtig und sende allen chilenischen Wrestlern, die durch ihre Anstrengungen und ihr Engagement das professionelle Wrestling in Chile zu dem gemacht haben, was es heute ist, eine herzliche Umarmung.“

Der Blick auf WWE WrestleMania

Abseits des Missverständnisses hat Stephanie Vaquer ihr Ziel durchaus erreicht. Zwar tauchte Liv Morgan am Feitag auch bei WWE SmackDown auf, um die dortige Titelträgerin Jade Cargill zu provozieren. Unserer Meinung nach deutet aber alles auf ein Aufeinandertreffen zwischen der Rumble-Siegerin und der Chilenin hin.
Mit ihrer feurigen Promo ist es Vaquer gelungen, das Interesse an dem Duell noch einmal zu steigern. Und seien wir ehrlich: Kleinere Kontroversen haben noch nie geschadet, wenn es darum geht, WrestleMania-Matches aufzubauen.
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