WWE: Seth Rollins vs. Bron Breakker auf Netflix zensiert!

WWE News
Donnerstag, 02 Juli 2026 um 16:50
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WWE Night of Champions: So drastisch hat WWE das blutige Käfig-Match zwischen Seth Rollins und Bron Breakker bearbeitet.
Seit April dieses Jahres laufen die WWE-Premium-Live-Events auch hierzulande beimStreaming-Giganten Netflix. Sowohl live als auch nachträglich auf Abruf. Im Regelfall gibt es zwischen den beiden Varianten keinen Unterschied – zumindest bisher.
Doch bei Night of Champions bekamen die Live-Zuschauer mehr zu sehen als jene, die den PLE später schauten.

Seth Rollins vs. Bron Breakker: Zwischenfall im WWE Steel Cage

Im Verlauf des Duells ereignete sich ein folgenschwerer Zwischenfall: Als Breakker einen Superplex vom obersten Seil durch einen Tisch ausführte, zerbrach dieser. Dabei wurde Breakker von einer Tischkante beim Auge getroffen. Die Folge war eine stark blutende Platzwunde, die bis zum Ende des Matches nicht versorgt werden konnte.
Im Wrestling sorgt Blut traditionell oftmals für zusätzliche Dramatik. Oftmals wird eine solche Wunde sogar bewusst herbeigeführt.
Bei WWE ist dies jedoch seit geraumer Zeit – bis auf wenige Ausnahmen – nicht mehr üblich. Doch passieren kann immer etwas, schließlich ist Wrestling eine äußerst körperliche Unterhaltungsform. So wie in diesem Fall.

So krass griff WWE nachträglich ein

Während der Live-Übertragung war die Verletzung für alle Zuschauer sichtbar. Nach der Ausstrahlung wurde das Gesicht beziehungsweise der Kopf des 28-Jährigen jedoch unkenntlich gemacht. Das bedeutet: Wann immer er im Bild erscheint, ist sein Kopf durch den sogenannten Blur-Effekt digital verdeckt.
Doch damit nicht genug: Die WWE ersetzte teilweise sogar Kameraeinstellungen durch alternative Perspektiven, um die blutende Wunde zu verbergen. Tatsächlich ist nun sogar für einige Sekunden statt der Action im Ring das Publikum zu sehen.
Zudem wurde – wie bei Wiederholungen von WWE auf Netflix mittlerweile üblich – der „Holy Shit“-Sprechchor nach dem Superplex durch „This is awesome!” ersetzt.

WWE-Fans reagieren erbost

In den sozialen Medien beschwerten sich zahlreiche WWE-Fans über die nachträgliche Bearbeitung. Hauptkritikpunkt ist, dass dadurch die Intensität und Authentizität dieses Duells erheblich gemindert worden sei.
Dabei nahmen sie vor allem Netflix als Anbieter in die Pflicht. Fakt ist jedoch, dass WWE selbst für die Bearbeitung des Bildmaterials verantwortlich ist. Auf YouTube und WWE.com sind die Szenen übrigens ohne Blur-Effekt zu sehen.
Ob diese Praxis bei künftigen Veranstaltungen fortgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Es ist jedoch stark davon auszugehen. Wer also in Zukunft wirklich alles sehen und hören möchte, muss alle WWE-Shows wohl oder übel live schauen. Auch wenn das aufgrund der Zeitverschiebung oftmals schwierig ist.
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