The New Day erklären ihr WWE-Aus: „Das Angebot war unfair!“

WWE News
Dienstag, 01 September 2026 um 21:01
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Kein Dankeschön, große Gehaltseinbußen: Die AEW-Neuzugänge Kofi Kingston und Xavier Woods schildern ihren WWE-Abschied.
„It’s a new day, yes it is!“ Für Kofi Kingston und Austin Creed begann am vergangenen Sonntag ein ganz neues Kapitel. Bei All In: London feierten sie ihr Debüt für AEW und sicherten sich direkt den ersten Titel. Dies unter neuem Namen: Aus Xavier Woods wurde (wieder) Austin Creed, The New Day heißen nun The New Level. Ansonsten blieb vieles beim Alten.
Der Auftritt erfolgte wenige Monate nach dem überraschenden WWE-Aus im vergangenen Mai. Nach 16 (Creed) bzw. fast 20 Jahren (Kofi) entschieden sich die Freunde bewusst für einen Tapetenwechsel.

New Day lehnten WWE-Angebot ab

Seitdem wurde viel spekuliert. Was aber wirklich hinter dem Abschied steckte, war – wenn überhaupt – nur in Teilen bekannt. Nun schilderten sie bei Ariel Helwani, wie es zur Trennung
Als sich der Vertrag dem Ende näherte, wurde beiden ein neues WWE-Angebot via Telefon unterbreitet. Die Aussagen hätten sich dabei weitestgehend gedeckt. WWE habe ihnen Konditionen präsentiert, die weder ihrer Erfahrung im Wrestling noch ihrem Wert als Performer in irgendeiner Form gerecht wurden.
„Wir waren der Meinung, dass die Bedingungen, unter denen wir für sie auftreten sollten, nicht fair waren“, offenbarte Kofi. „Wir können den jüngeren Leuten etwas mitgeben und im Entertainment-Bereich einiges leisten. Wir können rausgehen und eine Reaktion erzeugen. Ganz egal, ob wir die Guten oder die Bösen spielen.“ Er verglich ihre Fähigkeiten mit denen eines Schweizer Taschenmessers, einem Allzweckgerät für alle Lagen.

Mehr als 50 Prozent weniger Geld

Das Telefon klingelte kurz nach WrestleMania. Kofi: „Als ich auflegte, hatte ich dieses seltsame Gefühl, als wäre die Welt auf den Kopf gestellt. Du erhältst einen Anruf, mit dem du nie gerechnet hättest. Und dann musst du eine Entscheidung treffen.“
Die beiden New-Day-Mitglieder sprachen miteinander und kamen schnell zum selben Schluss. „Wir müssen gehen. Was sie uns anbieten, funktioniert für uns nicht“, sagte Creed.
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Kofi (l.) und Xavier Woods (Austin Creed, r.) fühlten sich bei WWE nicht genügend wertgeschätzt
Aber wie lautete denn nun dieses ominöse WWE-Angebot? Laut Kofi hätten sie auf mehr als die Hälfte ihres bisherigen Salärs verzichten sollen. Dieser Aspekt habe bei ihrer Entscheidung natürlich eine Rolle gespielt.
Aber nicht nur: „Die Bezahlung war definitiv ein großer Faktor. Noch wichtiger war für uns jedoch, dass wir arbeiten wollten. Wir möchten unsere Fähigkeiten und Talente unter Beweis stellen!”

Große Chancen für Tag Teams bei AEW

Zum Glück gab es mit AEW inzwischen eine echte Alternative, sowohl für Fans als auch für Wrestler. AEW lege zudem größeren Wert auf das Tag-Team-Wrestling als WWE. Besonders die Matches von Teams wie den Young Bucks, FTR, Adam Copeland und Cage sowie Private Party hätte Kingston begeistert. Dadurch entstand eine klare Vorstellung: Warum nicht selbst Teil dieser Tag-Team-Szene werden?
Die Aussicht, wieder regelmäßig hochklassige Tag-Team-Matches bestreiten zu können, war – neben der finanziellen Absicherung – ein entscheidender Faktor für die beiden. Das Resultat konnte man am Sonntag erleben.
Ob WWE letztendlich sogar glücklich darüber sei, dass sie keinen neuen Vertrag unterzeichneten und dem Unternehmen dadurch Geld sparten, konnte Creed nicht beantworten. „Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht“, sagte er. „Ich bin mir nicht sicher. Ich weiß nicht, wer die Entscheidungen trifft. Wir haben mit niemandem von ganz oben gesprochen.“

Funkstille mit WWE

Seit dem WWE-Aus habe es keinerlei Kontakt mit den ehemaligen Vorgesetzten gegeben. Keinen Anruf, keine Textnachrichten, nicht einmal ein Dankeschön. Unsere Meinung dazu: Nach so vielen Jahren, denkwürdigen Segmenten und großen Matches finden wir das sehr schade. Vor allem, wenn man bedenkt, wie viel Geld The New Day der Firma in all der Zeit beschert haben.
Kofi betonte jedoch, dass er auf keinen Fall negativ rüberkommen wolle. Trotz des Abschieds sei er letztendlich dankbar für seine Zeit bei WWE. Er habe einen Kindheitstraum leben dürfen und sei überzeugt: „Alles im Leben passiert aus einem bestimmten Grund!“
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